Huhu… das tut mir wahnsinnig leid. Der Schock sitzt sicher tief und der wird auch bestimmt noch eine Weile andauern.
Chako hat seine Diagnose ziemlich genau vor einem Jahr bekommen, da war er 5. Zu dem Zeitpunkt war er quasi schon halb blind.
Er hatte Verhaltensweisen die ich als Eigenarten abgetan habe, das tat mir im Moment der Diagnose so leid.
Man kann nicht vorhersagen wie schnell die PRA voranschreitet, im Nachhinein würde ich sagen dass Chako das schon sehr lange hat und es seit letztem Jahr, als es mir auffiel, schnell voranschreitet. Das kann aber auch daran liegen dass ich es weiß und mehr darauf achte.
Die Sonne blendet ihn stark und irritiert ihn, deshalb bellte er Menschen, Tiere und alles mögliche an. Er hat sich da richtig reingesteigert. Seit dem trägt er eine Rex Specs, die hilft ihm sehr deutlich. Allerdings ist das jetzt ein schmaler grat zwischen „kann er mit der Brille besser sehen“ und „zu dunkel, sieht nichts mehr“.
Nachts habe ich nun im Schlaf und Wohnzimmer LEDs an. Anfangs hat er das sehr gut angenommen und hat sogar die Schlafplätze gewechselt (vorher lag er als erstes in meinem Bett und bewegte sich bis zu meinem aufstehen keinen Millimeter). Mittlerweile liegt er wieder wie ein Stein und bewegt sich nicht mehr. Ich denke die Lichter sind ihm nun auch zu wenig.
Ich habe angefangen das Dummytraining an ihn anzupassen, nur konnten wir das bisher nicht sehr vertiefen wegen seinen orthopädischen Problemen und allem was er sich sonst noch so einfallen lässt, weshalb kein Training stattfinden kann. Ansonsten habe ich angefangen mit Zeigen und Benennen. Allerdings kündige ich nicht alles an was kommt, sondern benenne das, was er grade nicht erkennen kann und unsicher wird.
Und ansonsten… wenn du Fragen hast, einfach her damit:)