Beiträge von Shiri

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    Die 6 jährige, 40cm große Tessy ist eine lustige, liebevolle Hündin. Seit ihrer Auffindung in schlechtem Zustand in den Strassen von Südosteuropa hat sich Tessy auf einer örtlichen Auffangstation gut erholt und zu einem besonders liebenswerten Hundemädchen entwickelt. Sie mag Streicheleinheiten genauso gerne wie das Herumtollen auf der Wiese. Natürlich hat sie schon ein bisschen Leine gehen geübt, doch einige Grundbegriffe des Folgens brauchen noch etwas Training. Tessy sehnt sich nach einer aktiven Familie, die mit ihr ausgedehnte Spaziergänge in Wald und Feld macht, die Hundeschule besucht und wo sie das Leben im Kreise der Familie so richtig genießen kann.

    Frage an die Profis
    So eine wäre doch was, oder?

    Ich find die goldig :smiling_face_with_hearts:

    Ich bin da selbst nicht so fit, würde ihn aber (außer das er hübsch ist und niedlich aussieht) als jagdlich ambitioniert einschätzen und sehr aufgeweckt. Mit kleinen Gassirunden ist der sicher nicht zufrieden.

    Klare Strukturen, Empathie und Bauchgefühl schadet bei keinem Hund.

    Bei Pflegestellen in D habt ihr aber die Möglichkeit ihn kennen zu lernen bzw. mit der Pflegestelle zu reden.

    Abgesehen davon das ihr eine Magenspiegelung machen solltet, würde ich auch die Fleischquelle ändern.

    Gerade Rind und Huhn sind oft Auslöser, probiert mal eine Fleischquelle die ihr noch nie hattet (Büffel, Ziege, Pferd, Känguru), probiert mal nur eine Gemüsesorte (gekochte Karotten z.B.)

    In deiner Fütterungsaufstellung schreibst du halt nicht wieviel/wie oft du was fütterst, ist schwer da etwas heraus zu lesen.

    Auf Trockenfutter wechseln halte ich für die schlechteste Idee, wenn wechseln dann auf ein gutes Nassfutter

    Nein, natürlich muss nicht jeder alte Hund so oft raus und es ist auch nicht verwerflich hier nachzufragen, aber es nützt ja nix, er weckt euch ja nicht auf weil ihm fad ist, er muss halt leider um die Uhrzeit raus.

    Das Futter kenne ich nicht, keine Ahnung ob es daran liegen kann, vielleicht ist halt gerade im Körper etwas im Umbruch was ihn durcheinander bringt.

    Mit einer Futterumstellung riskiert ihr halt in der Umstellungsphase Durchfall, je nachdem wie empfindlich er ist.

    Das kann er sich aber auch nicht verkneifen, was muss das muss.

    In dem Alter waren es bei uns meist 3 Häufchen, mittlerweile ist sie 16 Monate und muss nur mehr 2 mal.

    Ist der Kot normal? Was füttert ihr?

    Denke es wird sich alles wieder einspielen und durch diese Zeit müsst ihr jetzt durch, wartet mal was auf euch zukommt wenn er alt wird. Mit meiner vorigen Hündin war ich ihre letzten Monate jede Nacht, 3-5x draussen pinkeln. Macht das Spaß? Nein, gehört aber eben dazu.

    Ich habe auch so ein Kleinteil, begonnen haben wir mit 4.30/5.00, sie war dann halt auch ausgeschlafen und wollte Sachen machen.

    Wir waren kurz draußen pinkeln, dann hat sie mit der Katze gespielt und Bettzeug gefressen :ugly: irgendwann ist sie dann wieder eingeschlafen (bis ca. 6.00, am Wochenende)

    Mittlerweile sind wir bei ca. 5.45-6.00 :hurra:

    Ich lasse sie dann aber kurz raus, geb ihr ein paar Kekse damit sie was im Magen hat und hoffe das sie nochmal einschläft

    Sie bekommt gegen 17 Uhr Abendessen, gegen 22 Uhr gehen wir nochmal raus und sie bekommt ein Betthupferl damit der Magen in der Früh nicht ganz leer ist.

    Ich geb die Hoffnung noch nicht auf, irgendwann wird sie vielleicht, mit viel Glück, am WE bis 8 Uhr schlafen.

    Ich finde es schön das ihr euch so viele Gedanken macht und denke bei euch würde ein Hund gut passen.

    Du musst dir aber im Klaren sein, die Arbeit wird hauptsächlich an dir hängen bleiben. Gassi, Schule, TA, bespaßen, alles was so dazu gehört, wird hauptsächlich dir gehören :woozy_face:

    Aber ein Hund bereichert das Leben, ich möchte es nicht missen, auch wenn es manchmal anstrengend ist, ich manchmal todmüde keine Lust habe auf Spaziergang, wenn du dann unterwegs bist und den fröhlichen Hund siehst, ist das alles vergessen.

    Zum Tierschutzhund, ist ja oft kein leichtes Thema, aber

    ich habe mich vor einem Jahr für einen Hund aus einem privat geführten Tierheim in Ungarn entschieden

    War damals 4 Monate, ein wilder Mix, Endgröße wurde auf ca. kniehoch, 10-15 kg geschätzt, jetzt ist sie kniehoch und hat 12,5 kg - also genau was ich wollte.

    War so gut wie stubenrein, es sind damals nur 2 Unfälle passiert, war vom vierten Tag an Vollzeit mit mir im Büro - völlig problemlos

    Sie ist lieb, immer freundlich, ein echter Schatz, klar Erziehung dauert aber das hast du mit jedem Hund.

    (mittlerweile wissen wir die Mischung: 12,5% Staff; 12,5% Spaniel; 12,5% Pekingese; 12,5% weisser Schäfer, 50% Mischling)

    Es ist also durchaus möglich auch aus dem Auslandstierschutz einen Hund zu bekommen der keine Probleme macht. Ebenso ist sicher auch in deutschen Tierheimen etwas passendes zu finden.

    Bei einem Welpen liegt natürlich viel an euch, er wächst in eure Familie rein, ist süß - aber viel Arbeit

    Ich würde auch das Angebot der Hundeschule für die Beratung nutzen.

    In meinem Ort hat jemand mehrere Hunde (Retriever), die nur positiv erzogen werden. Erwünschtes Verhalten wird bestärkt, unerwünschtes Verhalten wird ignoriert.

    Wäre schön wenn das immer so funktionieren würde.

    Ich kann mir aber nicht erklären wie diese Art der Erziehung einen Hund davon abhalten soll z.B. den Mistkübel zu leeren, Schuhe/Kleidung/Bettzeug zu fressen. Also bei meiner ginge das nicht, die würde glauben sie ist im Schlaraffenland.

    Ich denke ohne Korrekturen geht es nicht, nur muss man erstmal definieren, was ist eine Korrektur/Strafe, fängt das schon bei einem Nein an. Ist es wenn man körperlich wird.

    Ich finde es immer sehr schwer und für Ersthundehalter unmöglich zu wissen was ist eigentlich eine Korrektur, was versteht man unter einer Ansage, usw.

    Meiner Meinung nach ist es kein Problem dem Hund stimmlich oder auch durch blocken klar zu machen das ich dieses Verhalten nicht möchte. Ganz ohne diesen Dingen wird es nicht funktionieren.

    Unerwünschtes Verhalten ignorieren ist eine liebe Idee, nur wird der Hund nicht lernen, nicht auf den Tisch zu springen, das Bettzeug, die Schuhe, usw. nicht zu fressen. Da muß ihm schon gesagt werden das er das nicht darf. Dazu biete ich Alternativen.

    Manch einer wird aber bei lesen eurer Zeilen denken, der typische Klaps auf den Hintern, oder Gott behüte irgendein Dominanzgehabe, wäre nicht nur OK, sondern sogar unvermeidbar.

    Mich hat die Hundeprofi Folge gestern echt schockiert, als sich die HH auf ihren Hund geschmissen hat um ihm zu zeigen wer der Boss ist. Das es Trainer oder Schulen gibt die so arbeiten ist echt furchtbar.

    Abgesehen davon das es nix gebracht hat, nur alles schlimmer gemacht hat.