Beiträge von Fuchshexchen

    Ich glaube nicht, dass Freilauf nur nackig richtiger Freilauf ist, aber ich glaube tatsächlich, dass die meisten Hunde sich deutlich wohler fühlen, wenn sie beim flitzen und Rennen nichts am Körper haben.

    Gerade Geschirr sehe ich da als eher unbequem. Und gerade, wenn mehrere Hunde miteinander spielen, nicht ungefährlich.

    Hermine trägt zur Zeit noch ihr Sicherheitsgeschirr draußen, auch im Freilauf, weil wir uns jetzt erst langsam an das Thema ohne Schleppleine laufen rantasten. Aber ehrlich gesagt bin ich froh, wenn auch sie nackig laufen darf.

    Ich finde, ein passendes Geschirr zu finden, ungefähr so schwierig, wie einen passenden Mantel oder passenden Maulkorb zu finden. Es gibt unglaublich viel schlecht sitzendes Zeug da draußen, der Trend geht ja auch dazu, das Geschirr immer mehr gepolstert sein sollen oder gar komplett aus Stoff sind. Und das finde ich schon hinderlich, teilweise auch gefährlich für den Hund.

    Im Salon trägt vielleicht einer von fünf geschirrtragenden Hunden ein wirklich gut sitzendes Geschirr.

    Ich mag "Fuchsgeflüster" ❤️

    Naaw 😍

    Das freut mich sehr, vor allen Dingen, weil ich weiß, dass ich an der Tonqualität und dem freien sprechen noch arbeiten darf 😅

    Ich hoffe alle haben ausreichend Geduld mit mir, ich übe noch 😅

    Ich bin bisher noch gar nicht auf die Idee gekommen, mich hier einzureihen, aber mittlerweile passt zumindest einer meiner Hunde doch ganz gut hierher...

    Mein Casper ist mittlerweile 13 einhalb Jahre alt, hat Herz, spondylose, Demenz, läuft aus und ist einfach alt geworden.

    Interessanterweise ist Mozart zwar genauso alt, aber noch so fit als wäre er erst fünf.

    Foxi und Rhea sind seit diesem Jahr auch zweistellig, aber bis auf das Foxi grau geworden ist noch fit, abgesehen von einer leichten Arthrose in der rechten Schulter und einer spondylose im Rücken.

    Picasso ist 11 und einfach Picasso und picassot so vor sich hin.

    Trotz der diversen zipperlein kann ich mich überhaupt nicht beschweren. Wir laufen täglich unsere großen Runden, die Hunde sind überall dabei und wir leben unser Leben so vor sich hin.

    Die Chinesen bekommen ihre herzmedikamente, Kasper zusätzlich noch karsivan und Anti Auslauf Medikamente und foxy ihre Schmerzmittel. Zusätzlich machen wir abwechselnd Kuren. Mit gelenkpräparaten oder Vitamin B12 und natürlich viel Physio und einiges, damit der Kopf fit bleibt.

    Es gibt selbstreinigende Hunde mit Teflonfell

    Also das mit dem „Teflon-Fell“ klingt zwar witzig, aber so ganz stimmt das nicht. Hunde haben zwar eine natürliche Schutzschicht durch den Talg im Fell, der ein bisschen Wasser und Schmutz abweist. Aber Feinstaub, also diese winzigen Partikel, die von Abgasen, Straßenabrieb oder Spritzmitteln kommen, bleiben trotzdem im Fell hängen – auch wenn man es vielleicht nicht sieht. Das ist nicht nur optisch ein Problem, sondern kann auch gesundheitlich Auswirkungen haben, weil die Hunde den Feinstaub entweder über die Haut aufnehmen oder einatmen.

    Genau deshalb ist Baden so wichtig – nicht nur, wenn der Hund aussieht wie ein Schlammmonster, sondern auch, um diese unsichtbaren Sachen aus dem Fell zu holen. Feinstaub kann die Haut reizen und bei Hunden, genau wie bei uns, Atemwege und Kreislauf belasten.

    Und klar, es gibt Hunde, bei denen Schmutz schneller sichtbar hängen bleibt, und andere, die wie von selbst sauber trocknen. Aber dieser feine Dreck und die ganzen Partikel bleiben bei allen Hunden im Fell, egal wie „teflonartig“ das wirkt. Deshalb macht es Sinn, den Hund regelmäßig zu waschen – natürlich mit einem guten Shampoo, damit die Haut nicht leidet. Es geht da echt nicht nur um die Optik, sondern um die Gesundheit.

    Beim Baden geht es, wie von anderen schon erwähnt, nicht nur darum, Dreck und Schlamm vom Hund zu entfernen. Es geht vor allem auch um Umweltgifte, Schuppen und Talg, die sich im Fell ansammeln können. Besonders bei langhaarigen Hunden wird das Fell deutlich pflegeleichter, wenn es regelmäßig gebadet wird. Bei Unterwollhunden, egal wie lang das Fell ist, geht die Enthaarung nach einem Bad oft schneller und sauberer – was für den Hund angenehmer ist.

    Ich verstehe deine Gedanken völlig, habe hier aber einen Panikhund sitzen; hinzu kommt, daß es nur eine Badewanne gibt und er panisch aus selbiger flüchtet, wenn nur 3 Tropfen Wasser kommen...

    Hast Du Tipps, wie ich ihn trotzdem reinigen kann? Oder geht das "nur" über eine Kollegin von dir?

    Danke.

    Das kommt drauf an...

    Für manche Hunde kann es die einfachste Lösung sein, sie einfach in die Wanne zu führen und zu machen. Keine Leberwurst, kein Training, einfach machen und somit zeigen, das nichts schlimmes passiert.

    Für andere Hunde ist es besser, es wirklich Schritt für Schritt auf zu trainieren. Wie klein diese Schritte sind, ist auch wiederum individuell. Beim einen muss man wirklich schon das Betreten das Badezimmers klicken und belohnen, beim anderen reicht es, wenn man mit dem Wasser anfängt.

    Bei wieder anderen läuft das über schlichten Gehorsam.

    Ich mache im Salon tatsächlich die besten Erfahrungen mit der ersten Variante.

    Kein schimpfen, keine Gewalt, keine Leckerli, aber einfach machen.

    Immer wieder taucht dieser Thread hier auf und schon fühle ich mich leicht verwahrlost.

    Ich mache weiterhin nix, außer ab und zu mal Jauche oder Fuchskacke vom Hund mit Wasser (ohne sonstwas) abzuwaschen.

    Ist das komplett exotisch?

    Das sind so Momente, wo ich mich frage, ob sich der Besitzer nach dem Toilettengang auch nur mit Wasser die Hände wäscht.

    Man mag ja vom Hundebaden im Allgemeinen halten, was man möchte. Aber Kot im Fell entweder trocknen zu lassen und auszubürsten oder lediglich mit Wasser auszuspülen, finde ich schon arg grenzwertig. Und das ganz unabhängig davon, ob der Hund ins Bett oder aufs Sofa kommt.

    Beim Baden geht es, wie von anderen schon erwähnt, nicht nur darum, Dreck und Schlamm vom Hund zu entfernen. Es geht vor allem auch um Umweltgifte, Schuppen und Talg, die sich im Fell ansammeln können. Besonders bei langhaarigen Hunden wird das Fell deutlich pflegeleichter, wenn es regelmäßig gebadet wird. Bei Unterwollhunden, egal wie lang das Fell ist, geht die Enthaarung nach einem Bad oft schneller und sauberer – was für den Hund angenehmer ist.

    Das Argument „Lohnt sich nicht, weil der Hund danach eh wieder dreckig ist“ finde ich ehrlich gesagt ziemlich seltsam. Ich dusche mich im Sommer auch täglich, obwohl ich quasi direkt danach wieder anfange zu schwitzen.

    Mein abrakadabra und auch meine beiden collies sind von Herbys Dream 😁

    Also ich kann die Zucht aus vollem Herzen empfehlen. Solange es sie gibt, werden meine Collies und Shelties voraussichtlich nur von dort kommen.

    Bisher hatte sie ja nur die Zenzi, Abidabs Mama, als zuchthündin von den shelties, aber sie hat jetzt eine ganz wunderbare kleine Sablehündin dazu bekommen.

    Können wir nicht erstmal die Sachen abarbeiten die Schmerzen verursachen? Dafür ne Lobby bilden?

    ich greif das mal auf. Ich finde, es gibt kein entweder - oder, sondern es ist ein Umdenken gefragt, ob wir Menschen das Recht dazu haben, züchterisch Tiere so zu verändern (es betrifft ja viele weitere Haustierarten und Nutztiere), daß sie nicht mehr atmen können, daß wir sie ihrer Sinne berauben, daß sie sich in ihren Körpern nicht mehr richtig bewegen können, daß ihr Fell sie behindert, ihre Köpfe ihre Augen nicht mehr richtig tragen können, das Gehirn nicht in den Schädel passt usw.

    Ja es gibt eine Skala von "ein bisschen schlimm" bis "unerträglich", aber die Messlatte möchte jetzt schon wieder der Mensch ansetzen. Wenn es der Mensch nicht als so schlimm betrachtet, dann ist es ok. Dann kann man es lassen.

    Zu Beginn des Threads dachte ich auch - ach, jetzt ist das Vibrissenthema ein gutes Ablenkungsmanöver, damit man bei Mops und Co nichts verändern muß. Es hat mich zum Nachdenken angeregt. Und bin eben zu dem Schluß gekommen, für mich, das Vibrissenthema ist nur ein Mosaiksteinchen davon im gesamten Bild, wie wir uns an Tieren vergehen.

    Und das ist halt insofern ein wirklich schwieriges Thema, weil wir uns jeder tagtäglich an Tieren vergehen.

    Selbst wenn man ein super veganes Leben führt und

    keine Haustiere hat.

    Und das ist einfach wirklich schwierig, wenn man einmal anfängt, darüber nachzudenken, wo man dann den Schlussstrich zieht.