Beiträge von Fuchshexchen

    Ich finde es auch unglaublich tragisch, dass hier so lange nichts unternommen wurde trotz Meldungen

    Ich glaube da kein so genau der gleiche Grund rein gespielt haben wie der, der jetzt zur einschläferung geführt hat... Wohin mit diesen? Vielen großen und mindestens zum Teil kranken und wahrscheinlich nicht gerade kooperative Hunden?

    100 ist ja schon ein Wort, aber bei 50 wäre es auch nicht leichter gewesen. Vermutlich nicht mal bei 20. Solche Hunde sperrst du ja nicht mal eben zu fünft in einen Zwinger... Und da gehst du nicht mal eben rein und pickst einen raus für die Untersuchung und Behandlung mal so eben.

    Da reicht auch nicht eine Betreuungsperson für zehn Hunde oder so. Es ist einfach schlimm.

    Fuchshexchen viele Hundehalter belächeln einen ja auch dafür. In meiner weiteren Familie bin ich ja die, die den Hund vermenschlicht, weil ich Zähne putze, der Pudel regelmäßig gewaschen wird und wir Bade-, Regen- und Wintermäntel haben.
    Deren Züchterin sagt, dass es alles Quatsch ist 🤷‍♀️

    Und wenn man keine Ahnung am Anfang hat, dann hört man halt auf sowas. Ist ja auch einfacher

    Ich glaube nicht dass es so einfach ist. Dazu erlebe ich zu oft in welchem Zustand Hunde trotz besseren Wissens herum laufen müssen.

    Für viele Menschen ist ein Hund eben nur ein Hund.

    Ich kann die Entscheidung so einschläferung schon nachvollziehen... Auch wenn ich sie natürlich schlimm finde. Aber 120 Hunde in so einer Größe brauchen ja nicht nur jede Menge Geld, sondern halt auch Ressourcen.

    Platz, Zeit und jede Menge Menschen, die diese Tiere händeln können. Dazu werden diese Hunde ja nicht unbedingt Menschen gewohnt sein, Behandlungen gewohnt sein... Es ist wirklich unglaublich traurig.

    In einem Satz: "Geht nicht zu unprofessionellen Tierärzten!"

    Wir haben Hundehalter Rechtsschutzversicherung. Sehr zu empfehlen!

    Eigentlich ist das doch wirklich einfach

    Du bist verantwortlich für deinen Hund.

    Vollkommen egal wie fair und sinnvoll du das findest. Wenn dein Hund zubeißt, bist du in der Verantwortung.

    Im übrigen gibt es Behandlungen, wo man nicht ohnehin kommt, dass dein Gesicht in der unmittelbaren Reichweite der Zähne deines Hundes ist.

    Wenn hier ein Dachdecker vom Dach fällt, weil keine Sicherung am Gerüst war, dann ist das sein Problem aber nicht meines obwohl es mein Haus ist. Er hat dafür zu sorgen das er unfallfrei arbeiten kann.

    Dem muss ich leider widersprechen. Der Bauherr ist durchaus in der Verantwortung, dass die von ihm beschäftigten Handwerker entsprechende Sicherungen verwenden.

    Richtig.

    Der Bauherr eine Verantwortung, wenn auf seinem Grundstück gearbeitet wird. Natürlich ist in erster Linie der Handwerker selbst für seine Sicherung zuständig, aber der Bauherr muss dafür sorgen, dass die Arbeiten überhaupt sicher durchgeführt werden können. Wenn also jemand ohne Gerüst oder Absturzsicherung arbeitet und man das duldet, kann man als Bauherr im Falle eines Unfalls durchaus mit in die Haftung genommen werden.

    oder mir sogar versichert, dass der Hund völlig unproblematisch ist – dann liegt die Verantwortung beim Halter.

    Auch, wenn das stimmt, bzw. bis zum Zeitpunkt X auch komplett zugetroffen hat, und der Biß nur deshalb zustande kam, weil (bleiben wir jetzt mal bei diesem Beispiel) Du in Ausübung Deines Jobs "nur einen falschen Handgriff" vorgenommen hast?

    Das kann dann durchaus ein Streitthema sein.

    Es gibt Menschen, die gerne hätten das ein Hund, vollkommen egal was passiert, nie zu beißen hat. Und dann die anderen, die da durchaus einen Spielraum geben. Das kommt dann immer ein bisschen auf den Mitarbeiter an.

    Es gibt jedenfalls regelmäßig Streitereien Zwischen Menschen, die mit Hunden arbeiten, Kunden und diversen Versicherungen und Ämtern, weil gefühlt jeder anders entscheidet.

    Aber tatsächlich ist das mitunter ein Grund, warum ich in meinem Salon nur mit Kamera in meinem Arbeitsbereich arbeite. (Das klappt aber nicht beim Tierarzt, soweit ich weiß. Ich arbeite alleine und habe somit weder Mitarbeiter noch Kunden im Arbeitsbereich, das ist beim Tierarzt ja definitiv anders und würde ein Problem mit dem Datenschutzgesetz geben)

    Rechtlich bzw für das Amt oder die Versicherung macht es zum Beispiel auch einen deutlichen Unterschied, unter welchen Umständen der Biss passiert:

    Wenn der Besitzer mich zum Beispiel darauf hinweist, dass der Hund beißt, und ich trotzdem auf einen Maulkorb verzichte, dann trage ich das Risiko selbst. Wenn der Besitzer hingegen nicht darauf hinweist, dass der Hund bereits auffällig war oder beißen könnte – oder mir sogar versichert, dass der Hund völlig unproblematisch ist – dann liegt die Verantwortung beim Halter. Solche Umstände sind über anderem entscheidend dafür, wie der Vorfall eingeordnet wird.

    Dazu kommen aber auch noch andere Faktoren.

    , auch das ganze irgendwo gemeldet haben wollen und würde das auch bei OA melden.

    Wenn ich beruflich mit Hunden zu tun habe und werde dabei gebissen, dann ist das eigentlich Berufsrisiko und absolut nichts, was man dem Ordungsamt melden sollte.

    Es ist ja kein Angriff oder eine Fahrlässigkeit des Besitzers die Ursache.


    Natürlich gehört ein gewisses Risiko, gebissen zu werden, zum Beruf, wenn man regelmäßig mit Hunden arbeitet – das lässt sich nicht immer vermeiden. Trotzdem kann es Situationen geben, in denen eine Meldung ans Ordnungsamt durchaus sinnvoll oder sogar notwendig ist.

    Zum Beispiel dann, wenn der Hund schon vorher auffällig war, der Halter ihn nicht gesichert hat oder der Biss ungewöhnlich heftig war. In solchen Fällen geht es weniger um „Schuld“, sondern darum, ob vom Hund eventuell eine Gefahr für andere Menschen oder Tiere ausgeht. Das Ordnungsamt prüft dann einfach, ob Maßnahmen wie Maulkorbpflicht oder ein Wesenstest nötig sind.

    Beim Thema Zahnstein bleibt in der Regel keine Möglichkeit, als sich am Riemen zu reißen und ein bis zweimal täglich die Zahnbürste zu schwingen. Je nach Zustand in Kombination mit einer Zahnreinigung inklusive Dentalröntgen.

    Diese ganzen Pulver, Tropfen, Spray und was es sonst noch für Wundermittel gibt, können maximal unterstützend helfen, aber die Pflege nie ersetzen.

    Es kommt halt immer darauf an, warum Zahnstein entsteht. Das bedeutet ja, dass die Speichelzusammensetzung nicht optimal ist und dafür kann es so viele verschiedene Ursachen geben: genetisch, falsches Futter, Medikamente, Krankheiten, Kiefer- und/oder Zahnfehlstellungen oder eine Kombination aus mehreren Dingen.

    Ich denke mir halt immer, wenn da wirklich eine bestätigte Wirksamkeit gegeben wäre, hätte die Industrie das schon längst auch für den Menschen auf den Markt gebracht bzw. wir würden alle selbst solche Mittel benutzen.

    Zum einen das und zum anderen... Würden wir selbst genauso mit den Schultern zucken, wenn es um unsere eigenen Zähne geht? Das frage ich mich in der Tat ganz oft... Ob es da draußen auch Menschen gibt, die lieber einmal im Jahr zum Zahnarzt gehen und sich das gammelnde und stinkende Gebiss richten lassen, oder die sich alle paar Wochen mit irgendwelchen Stäbchen oder Metallschabern die Zähne freikratzen, anstatt zweimal am Tag Zähne zu putzen.

    Aber gut, das frage ich mich generell öfter bei diversen Themen... Krallen vs. eigene Nagelpflege... Ob man selbst auch wochenlang stinkend und dreckig herumläuft, weil der nächste Friseurtermin halt erst in drei Wochen ist... Und ob man bei alten Menschen auch mit den Schultern zuckt und sagt: "Der ist halt alt, und da lohnt sich der (Zahn)Arzt auch nicht mehr. Das ist halt so, wenn man alt ist".