Beim Thema Zahnstein bleibt in der Regel keine Möglichkeit, als sich am Riemen zu reißen und ein bis zweimal täglich die Zahnbürste zu schwingen. Je nach Zustand in Kombination mit einer Zahnreinigung inklusive Dentalröntgen.
Diese ganzen Pulver, Tropfen, Spray und was es sonst noch für Wundermittel gibt, können maximal unterstützend helfen, aber die Pflege nie ersetzen.
Es kommt halt immer darauf an, warum Zahnstein entsteht. Das bedeutet ja, dass die Speichelzusammensetzung nicht optimal ist und dafür kann es so viele verschiedene Ursachen geben: genetisch, falsches Futter, Medikamente, Krankheiten, Kiefer- und/oder Zahnfehlstellungen oder eine Kombination aus mehreren Dingen.
Ich denke mir halt immer, wenn da wirklich eine bestätigte Wirksamkeit gegeben wäre, hätte die Industrie das schon längst auch für den Menschen auf den Markt gebracht bzw. wir würden alle selbst solche Mittel benutzen.
Zum einen das und zum anderen... Würden wir selbst genauso mit den Schultern zucken, wenn es um unsere eigenen Zähne geht? Das frage ich mich in der Tat ganz oft... Ob es da draußen auch Menschen gibt, die lieber einmal im Jahr zum Zahnarzt gehen und sich das gammelnde und stinkende Gebiss richten lassen, oder die sich alle paar Wochen mit irgendwelchen Stäbchen oder Metallschabern die Zähne freikratzen, anstatt zweimal am Tag Zähne zu putzen.
Aber gut, das frage ich mich generell öfter bei diversen Themen... Krallen vs. eigene Nagelpflege... Ob man selbst auch wochenlang stinkend und dreckig herumläuft, weil der nächste Friseurtermin halt erst in drei Wochen ist... Und ob man bei alten Menschen auch mit den Schultern zuckt und sagt: "Der ist halt alt, und da lohnt sich der (Zahn)Arzt auch nicht mehr. Das ist halt so, wenn man alt ist".