Beiträge von Fuchshexchen

    Ich rechne mir die monatlichen Kosten gar nicht erst aus, sondern Weine leise, wenn die nächste Rechnung eintrifft und zahle sie dann, um sie umgehend zu vergessen. Oder auch zu verdrängen.

    Ich wurde in der Vergangenheit schon ab und zu gefragt, wie viel ich denn im Monat für meine Hunde ausgebe. Keine Ahnung.

    Dafür kenne ich viel zu viele Menschen, die sich nicht mal einen Hund leisten können und ihn trotzdem haben. Da wird um jede Impfung gefeilscht und überhaupt ist alles viel zu teuer.

    Ich hab heut in unserer Tierklinik einen kleinen Hund (vllt 3 kg) mit einem OneTigris Stützgeschirr gesehen, etwas modifiziert mit Lammfell gefüttert und die Gurte gepolstert. Da musste ich an dich denken. Frauchen hatte sogar eine Stangen Konstruktion, mit der der Hund nen 1,5 Meter Radius um sie rum hatte für etwas Freiraum.

    Bei kröti hab ich damals den Lammfell-Longiergurt genommen, aber das kommt Größenmäßig nicht hin...

    Ich habe a heute natürlich auch angesprochen und aktuell sollten auf keinen Fall irgendetwas Geschirrmäßiges oder generell auf dem Rücken aufliegendes anziehen. Erst recht nichts was auf den ersten Blick stützend wirken könnte. Das könnte im schlimmsten Fall das ganze schlimmer machen, wo sie jetzt auf einem guten Weg ist.

    Fuchshexchen Sorry, falls du die Frage schon beantwortet haben solltest:

    Gibt es für dich aktuell eine Obergrenze? Welche Kriterien würdest du für dich anlegen und wie nah siehst du dich an dieser Grenze?

    Aktuell ist meine Grenze erreicht, deswegen ist mein Pflegehund auch "nur" mein Pflegehund. Er wird wahrscheinlich dauerhaft hier leben bleiben, und ich kann mir sehr gut vorstellen, ihn eines Tages komplett zu übernehmen, wenn einer meiner Senioren mal nicht mehr ist (was bitte noch etliche viele Jahre dauern wird!!!!!!). Hier ist übrigens ausschließlich meine finanzielle Grenze erreicht, nicht die Grenze von dem, was ich leisten kann.

    Alleine die Tatsache, dass man sich abends das Gehirn nicht mehr mit Kurzvideos und social media zerhäckselt, sondern einfach wieder in echte Geschichten abtauchen kann. Ich liebe es

    Das fühle ich ganz dolle. Hier hat mir das DotForum dazu zurückgeholfenmmit der winterlichen Leserunde und ich hatte heute sogar ein Buch mit beim Tierarzt für die wartezeit und es war wirklich schön. So schade, dass ich das so lange verloren hatte

    Ich habe gestern ein Video einer englischsprachigen Influencerin gesehen, das mir erstaunlich aus der Seele gesprochen hat. Sie hat darüber geredet, wie Social Media Hobbys verändert und oft auch entwertet. Dass es beim Zeichnen zum Beispiel immer seltener darum geht, einfach aus Spaß zu malen oder auszumalen, sondern darum, welches Equipment man hat, was man malt, wie gut man ist, wie schnell man besser wird und dass Fehler bitte möglichst gar nicht passieren sollen. Der Fokus verschiebt sich ganz leise von Freude hin zu Leistung.

    Besonders hängen geblieben ist bei mir aber der Teil über Bücher. Booktok und ähnliche Bereiche fühlen sich für mich oft so an, als würde Lesen gar nicht mehr einfach Lesen sein dürfen. Es reicht nicht, eine Geschichte zu mögen oder sich darin zu verlieren. Es sollte idealerweise ein Hardcover sein, am besten mit schönem Farbschnitt, perfekt sortiert im Regal, ohne geknickte Buchrücken, ohne Eselsohren. Und um überhaupt ernst genommen zu werden, liest man nicht einfach gern, sondern mindestens hundert Bücher im Jahr, besser noch im Monat. Bücher werden nicht mehr nur besprochen, sondern entweder in den Himmel gehoben oder komplett zerlegt. Lesen wird dadurch weniger Rückzugsort und mehr Aufgabe.

    Mir geht es damit oft genauso, und vielleicht ist das auch der Grund, warum ich zu Booktok und Co kaum Zugang finde, obwohl ich Bücher liebe.

    Das ist ausdrücklich kein Fingerzeig auf Menschen, die schöne Ausgaben sammeln, ihre Regale sortieren oder Leselisten führen. Ich finde aber, dass genau diese Social Media Bubbles einen gewissen Druck erzeugen können und aus einem eigentlich schönen Hobby einen Wettkampf machen.

    Geht es noch jemandem so, oder empfinde ich das einfach sehr subjektiv?

    Hier sollte ich vielleicht auch noch erzählen...

    Also Rhea hat spondylose.... Bzw. Hat eine Freundin ist auch recht passend ausgedrückt..... Die spondylose hat eine Rhea.

    Wir müssen uns da jetzt also mal durcharbeiten. Kann sein, dass die hinterhand wieder vollkommen in Ordnung kommt, kann sein, dass sie jetzt da immer instabil bleiben wird. Wir machen Physio, sie bekommt Medis und wird jetzt auf jeden Fall noch mal mindestens eine Woche weiterhin stark geschont.

    Bisher klappt das Kot absetzen eigentlich wieder ganz gut. Noch nicht ganz sicher, so wie vorher, aber deutlich besser wie am Wochenende.