Beiträge von Fuchshexchen

    Meine Patin hatte einen Art Einsatz für ihre terrassentür. Das waren auch so große gläserne Türen und sie hat sich quasi ein dickes Brett bauen lassen, in dass sie die Klappe eingesetzt hat. Und das konnte sie zwischen die Türen klemmen und wieder rausnehmen. Je nach Bedarf.


    Ansonsten kenne ich das so, dass so eine Klappe in die Wand eingelassen wurde.

    Ich finde deine Überlegungen sehr reflektiert und respektvoll dem Hund gegenüber, das liest man leider viel zu selten. Genau dieses vorherige Nachdenken ist schon ein sehr guter Start.

    Was mir dabei aber wichtig ist, ganz ehrlich und ohne Romantisierung zu sagen: Mit fast jedem Hund kann man unglaublich viel Glück haben. Und genauso kann man mit jedem Hund Pech haben. Man kann den vermeintlich perfekten Hund bekommen, der gesund ist, ausgeglichen, zufrieden mit moderatem Programm, wenig Probleme macht und einfach mitläuft. Und man kann genauso gut einen Hund erwischen, egal ob vom Züchter oder aus dem Tierschutz, der ständig krank ist, regelmäßig beim Tierarzt sitzt, hohe Kosten verursacht, sich bei jedem Spaziergang in der übelsten Pfütze wälzt, stinkt wie eine Biotonne im Hochsommer, jeden Hund anpöbelt, jagt wie ein geisteskranker und bei dem man sich fragt, wie zur Hölle das passieren konnte. Herkunft schützt davor nicht. Weder der beste Züchter noch der sorgfältigste Tierschutz, nicht einmal die Rasse.

    Was viele ebenfalls unterschätzen: Welpen sind alles, aber nicht ruhig und nicht sauber, sondern oft schlicht anstrengend. Und selbst wenn man dann ein paar richtig schöne Jahre hat, in denen der Hund genau so ist, wie man es sich erträumt hat, kommt irgendwann das Alter. Und damit Dinge, über die kaum jemand spricht. Inkontinenz. Demenz. Nächte, in denen der Hund durchbellt und völlig orientierungslos ist, Jahre in denen er nicht mehr alleine bleiben kann. Das gehört genauso zur Hundehaltung dazu wie die guten Jahre.

    Ich will damit absolut nicht von Hunden abraten. Im Gegenteil, wir sitzen hier ja alle, weil wir Hunde lieben und unser Leben mit ihnen trotz allem als absolute Bereicherung empfinden. Aber Hundehaltung ist nicht halb so romantisch, wie sie oft dargestellt wird. Es gibt Nächte, in denen man alle zwei Stunden raus muss, weil der Hund Durchfall hat, wieder reinkommt und dann erstmal Erbrochenes aus Fugen oder Teppichen kratzt. Es gibt Tage, an denen man müde, krank oder völlig erledigt ist und trotzdem raus muss, weil da ein Lebewesen ist, das von einem abhängig ist.

    Beim Thema Gassi und Auslastung scheiden sich, wie du hier ja schon merkst, die Geister sehr. Ich persönlich würde ganz offen sagen: Ich würde keine Hunde halten wollen, wenn ich nicht die Möglichkeit hätte, jeden Tag mindestens (!) zwei Stunden draußen zu sein, in der Natur, mit meinen Hunden. Das heißt für mich nicht, Kilometer zu schrubben oder sportliche Höchstleistungen zu erbringen. Aber einfach Zeit, Bewegung, Umwelt, Gerüche, Eindrücke. Alles andere empfinde ich für mich nicht als fair, völlig unabhängig von der Rasse. Und genauso wichtig wie Bewegung ist für mich die geistige Auslastung. Das muss kein Hundeplatz sein und kein Durchoptimieren, aber Tricks, Denken, kleine Aufgaben, das Gehirn benutzen. Bewegung und Kopfarbeit gehören für mich untrennbar zu einem gesunden Hundeleben dazu.

    Das ist ausdrücklich meine persönliche Sicht und meine eigenen Maßstäbe. Es gibt dazu ganz andere Meinungen, und die existieren genauso berechtigt. Aber ich finde, man sollte sich nicht nur fragen, welcher Hund zu einem selbst passen könnte, sondern vor allem, welches Leben man einem Hund wirklich dauerhaft bieten kann. Hunde sind vollkommen auf uns angewiesen, sie können sich ihr Leben nicht aussuchen. Im besten Fall begleiten sie uns viele Jahre, manchmal ihr ganzes Leben lang. Und genau deshalb finde ich, sind wir ihnen diese Verantwortung einfach schuldig. Nicht nur haben wollen, sondern viel mehr geben wollen.

    Ich schließe die op nicht aus mein ta sagt mit 11 Jahren ist sie schon senior alt und das Risiko zu gross deshalb macht sie keine op an ihr. Vor 2 Jahren wurde 1 milchleiste von ihr entfernt wegen mamuttumor.

    Das ist so großer bullshit, ich weiß gar nicht was man dazu noch sagen soll... 11 Jahre sind nun wirklich kein Alter, in dem man sich gegen eine OP entscheiden muss. Meine Ältesten werden dieses Jahr 15 und ich würde sie ohne weiteres noch in Narkose schicken. Dieser Tierarzt würde mich wohl nie wieder sehen.

    Wegen der Augen schließe ich mich den anderen an... Ab zum Fachmann.

    Kommen gerade wieder. Zum Glück scheint es kein Kreuzbandriss zu seien sondern nur eine Verstauchung am Knie. Könnte sein dass er nachts vom Sofa gefallen ist. Wird nur schwer sein ihm vom Sofa fernzuhalten! Er schläft ja immer ganz oben wie eine Katze. Nun heißt es 2 Wochen Schonung. Wie geht das mit Terrier ?????

    Da ich selbst gerade einen Terrier schonen muss... Leine und Kennel sind meine besten Freunde 😅 und ansonsten viel tragen.

    Aber mach dich schon mal auf mindestens eine graue Haarsträhne mehr gefasst. Terrier halten so gar nichts von Schonung. Macht überhaupt gar keinen Sinn sowas, sagt Rhea 🫣


    Natürlich gute Besserung für den Knopf!

    Das, was du beschreibst, liest sich leider typisch für einen Hund mit altersbedingter kognitiver Veränderung, oft in Kombination mit Sinnesverlust. Taubheit, mögliche Demenz und körperliche Baustellen wie Arthrose können sich gegenseitig enorm verstärken. Viele Hunde wirken dann dauerhaft „getrieben“, laufen viel umher, suchen Nähe oder enge Plätze und kommen kaum noch in echten Tiefschlaf.

    Das Umherlaufen, Unter-den-Tisch-Stellen oder in enge Ecken kriechen ist bei alten, dementen Hunden sehr häufig. Sie suchen Begrenzung und Orientierung, weil ihnen das räumliche Gefühl verloren geht. Dass ihr ihr Bett unter den Tisch gestellt habt, war deshalb absolut sinnvoll. Teilweise helfen auch mehrere kleine, klar begrenzte Liegeplätze in verschiedenen Räumen.

    Was mich tatsächlich etwas wundert:

    Es wurde offenbar noch kein Karsivan (Pentoxifyllin) angesprochen. Das wird sehr häufig bei alten Hunden mit kognitiven Problemen eingesetzt, weil es die Durchblutung verbessert und bei manchen Hunden die Unruhe, Orientierungslosigkeit und das ständige Umherlaufen spürbar lindern kann. Natürlich kein Wundermittel, aber oft ein Baustein, der den Alltag erträglicher macht.

    Ebenfalls sinnvoll und aus meiner Sicht bei so einem Bild fast schon Standard wäre ein Vitamin-B-Komplex, insbesondere B1, B6 und B12. B-Vitamine spielen eine große Rolle für das Nervensystem, und Mängel kommen bei alten Hunden nicht selten vor, selbst wenn sie gut fressen. Auch das sollte man natürlich mit der Tierärztin absprechen, aber ich finde es ehrlich gesagt erstaunlich, dass das bisher nicht Thema war.

    Wenn ihr das Gefühl habt, dass sie selbst leidet und kaum noch echte Ruhe findet, wäre es auch legitim, mit der Tierärztin offen über weitergehende medikamentöse Unterstützung zu sprechen. Manchmal braucht es mehr als nur „sanfte“ Mittel, um einem sehr alten Hund wieder etwas Entlastung zu verschaffen.