Beiträge von michaelrodx

    Ach ja, ganz vergessen: Wir sind eben einem Hund begegnet der nur ein Drittel von Rocco's Volumen und nur drei Beine hatte. Er hat Rocco angekläfft, Rocco ist cool geblieben und ich habe die Frau angeguckt und versucht dabei ein Nicken und ein Lächeln zustande zu bringen. Keine Ahnung wie das angekommen ist. War so gemeint wie: Feiner kleiner Frechdachs.:hugging_face:

    Um das einordnen zu können sollte man noch wissen dass ich ein alter hässlicher Kerl bin und meistens schmutzige Arbeitsklamotten trage wenn ich mit dem Hund rausgehe. Also eher der dubiose Typ der alles von Autoknacker bis Bankschließfachaufbohrer sein kann.

    Wenn es so ne Art Knigge gibt wie man sich am besten verhält wenn man ankläfft oder angekläfft wird dann her damit.

    Ich war vorhin mit Rocco draußen und hab mal bewusst drauf geachtet.

    Es ist wirklich so dass mir manchmal die Gesichtszüge in Richtung grinsen entgleiten wenn Rocco angekläfft wird. Dann denk ich mir: Hähä, der ist ja auch nicht besser als meiner. Schön, das ich nicht mit einsamem Abstand der unfähigste Hundehalter der Welt bin oder das schrecklichste Biest im Universum erwischt habe.

    Wenn Rocco mal wieder (:woozy_face:) der Erste ist der anfängt zu kläffen und ich mit dem Besitzer Blickkontakt habe dann ziehe ich die Mundwinkel runter und die Schultern hoch um auszudrücken dass es mir leid tut dass mein Hund seinen Hund nicht ausstehen kann und ich nicht weiß ich wie es ändern kann.

    Ansonsten wüsste ich nicht was ich da besser machen könnte.

    Gibt es vielleicht so ne Art Knigge für solche Situationen?

    Meine Hündin wurde mit 14 Jahren operiert, die zweite Milchleiste (die erste wurde ca. 2 Jahre vorher entfernt) und die Gebärmutter wurde entfernt.

    Nach ein paar Tagen lief sie wieder durch die Gegend und ist 17 Jahre alt geworden.

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    Spricht irgendwas dagegen die Dermamycin Hautcreme bei Menschen anzuwenden wenn es nur um eine kleine Stelle von ca. 5 mm Durchmesser geht?

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    Ich habe mir bei der Hundesuche die Bedingungen einiger "Anbieter" durchgelesen und empfand es als "sich nackig machen müssen" und als "zahlen müssen, Verantwortung übernehmen müssen aber keine Rechte haben".

    Die seriösen Tierschutz-Organisationen werden sicher all die Gründe kennen die dazu führen dass ein Tier Probleme bekommt oder nicht adäquat versorgt werden kann und schreiben alles in die Verträge was ihnen einfällt damit sowas nicht (wieder) passiert.

    Ideal ist ein fittes Millionärspaar mittleren Alters mit Tagesfreizeit, Haus und Garten am Waldrand.

    Keine wackeligen Verhältnisse wie Mietwohnung, Lohnarbeit, Alter, Krankheit usw. die ein Risiko darstellen.

    Darum kann ich denen solche Knebelverträge nicht wirklich übel nehmen. Die versuchen das Optimum für den Hund rauszuholen.

    Wenn ich da einen passenden Hund gefunden hätte dann hätte ich den Vertrag höchstwahrscheinlich unterschrieben.

    Mag sein dass das dumm gewesen wäre, ich weiß es nicht.

    Letztendlich ist es ein Hund aus Privatabgabe geworden den ich ohne Vertrag übernommen habe. Angeblich gesund und munter und ohne Probleme.

    Hätte ich ihn von einer Orga bekommen dann hätte ich da angerufen und gesagt: Ihr habt mir einen laufenden Penis mit Zähnen und Giardien angedreht. Schickt jemanden vorbei der die 600€ Tierarztkosten bezahlt und dem Viech abgewöhnt meine Freundin zu rammeln und meine Socken zu fressen!!!

    Ich tu mich echt schwer mit dem Thema.

    Einerseits finde ich Böller und Raketen prima, andererseits bekomme ich mit welche schlimmen Folgen das haben kann und was für ein Blödsinn damit veranstaltet wird.

    Ich habe mir bisher meistens für 20€ bis 30€ paar Raketen und paar Kleinteile geholt, bin Silvester um Mitternacht rausgegangen und hab maximal ne halbe Stunde damit verbracht.

    Ob ich's dieses Jahr auch wieder mache weiß ich noch nicht. Ich fände es gut wenn ich es weiterhin selbst entscheiden könnte und es nicht für alle verboten wird weil ein paar Honks Scheise im Kopf haben.

    Hat jemand Studien bei der Hand, die sich damit auseinandersetzen, wie es sich auf Kinder auswirkt, wenn ihnen gegen ihren Willen Körperkontakt aufgedrängt wird, z. B. Umarmungen/Küsschen zum Abschied?

    Studien nicht, nur eigene Erfahrungen.

    Ich empfand es als sehr unangenehm wenn ich mich umarmen und küssen lassen musste oder auch noch dazu aufgefordert wurde selbst Küsschen zu verteilen.

    Bei den meisten Leuten hätte es mir gereicht winke winke zu machen und tschüss zu sagen.

    Das hat nicht dazu geführt dass ich mir im späteren Leben mehr gefallen lassen habe als gut für mich war aber es hat zu einer übermäßigen Ablehnung solcher Rituale geführt.

    Mein Umfeld hat das wahlweise als Arroganz, Desinteresse an der Person oder als Schüchternheit interpretiert, wobei mir Schüchternheit noch die liebste Interpretation war, das verzeihen die Leute am ehesten.

    Da ich nicht als Eisklotz wahrgenommen werden will und nicht als Einsiedler leben will habe ich mich damit arrangiert es zuzulassen aber von mir aus kann ich drauf verzichten.

    Es gibt Menschen für die würde ich nachts aufstehen und alles mögliche machen aber ich möchte sie nicht umarmen oder küssen.

    Ob da wirklich ein Zusammenhang besteht oder ob ich auch ohne die Zwangsküsserei so geworden wäre wie ich heute bin kann ich nicht mit Sicherheit sagen aber es ist in meinem Hirn in der gleichen Schublade wie unangenehme Erziehungsmethoden (die heutzutage glücklicherweise verboten sind).

    Während ich hier schreibe kommt immer mehr von der Erinnerung hoch. Es gab Dutzende Verwandte, Freunde und Bekannte denen das niedliche wohlerzogene Kind vorgeführt werden sollte.

    Es war grauenvoll. Ich habe es gehasst und ich war froh als es vorbei war.