Beiträge von RiaMia

    Lustige Begebenheit… gerade gestern hat mich der Mann als Hundemama bezeichnet.
    Und als ich wohl ein bisschen komisch geguckt habe meinte er „Na du bist die Hundemama und ich der Hundepapa. Was denn sonst?“ 🤷‍♀️

    Lustig ist das in so fern als das vor Rias Einzug das Thema Hund lange auf Eis lag weil wir uns nicht darüber einigen konnten ob der zukünftige Hund überhaupt im Haus schlafen darf. 😅

    Erwartet er aber dann auch Rücksicht vom Hund, dass dieser sich bei seinen eigenen Bedürfnissen zurücknimmt, "weil er ja verstehen muss, dass es seinem Menschen schlecht geht", dann übertragt der Mensch seine menschlichen Erwartungen auf den Hund - und damit vermenschlicht er ihn, denn das kann ein Hund einfach nicht leisten.

    Ich glaube das ist eine ziemlich gute Erklärung.

    mit ihnen kommuniziert als wären sie Menschen,

    „Geh mal den Papi wecken“ ist hier eine total seriöse Aufforderung . 😅 Der Hund geht dann und schleckt dem Mann Hand oder Gesicht ab oder holt ein Quitschespielzeug bis er aufsteht. 🤷‍♀️

    Wir finden das niedlich und freuen uns, der Hund freut sich weil wir uns freuen… alle sind happy.

    Trotzdem würde ich mich nicht als Hundemama bezeichnen und auch sonst führt sie ein äusserst artgerechtes Leben.

    Und auch was die Gefühle angeht, ja die sind dem Hund gegenüber durchaus mütterlich. Ich liebe meinen Hund und ich bin für ihr Wohlergehen und ihre Erziehung verantwortlich damit sie mit sich selbst und der Welt klar kommt. So viel Unterschied zum Sohn ist das bei mir nicht.

    Irgendwie hab ich das Gefühl dass es bei der Thematik zwischen richtig und falsch noch viel Spielraum gibt der total individuell ist und wo der eine schon die Krise bekommt weil jemand für seinen Hund kocht ist das für den anderen ganz selbstverständlich.

    Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht wo ich persönlich die Grenze zum Vermenschlichen ziehen würde.

    Was ich allerdings ganz schrecklich finde ist wenn bei Anzeigen etc vom Hund in der „Ich Form“ gesprochen wird.
    Aber das ist ja eigentlich ein menschliches Problem und tangiert den Hund ja nicht.

    Und manchmal gibt es eine klare genetische Disposition.

    Die Aussage finde ich interessant. Kennst du Menschen, die das klar wissen? Also so klar wie die Diagnose eines Beinbruchs? Ich meine das jetzt wirklich nicht sarkastisch, ich würde es gerne wissen.

    Ja, es wird bei den Ärzten von einer genetischen Disposition ausgegangen, Hinweis darauf ist allgemein eine Häufung in der nahen Verwandtschaft.

    Aber das ist hier ja auch gar nicht das Thema.
    Es gibt viele Krankheiten die vielleicht nicht tödlich sind aber plötzlich regelmässige Termine nach sich ziehen, vielleicht noch gepaart mit familiären Ausnahmesituationen..

    Dinge die wahrscheinlich temporär sind aber in geballter Ladung momentan nicht zu bewältigen.

    Da würde ich mir wünschen, dass Groomer, TÄ, Trainer das ansprechen ohne gleich mit dem Vet Amt zu drohen oder Videos auf Social Media hoch zu laden.
    Schliesslich sucht da ja offensichtlich jemand Hilfe. Und wenn man die nicht leisten kann oder will, dann die Person vielleicht an jemanden verweisen der dazu in der Lage ist.