Beiträge von WorkingDogs

    Ein Auto ist kein Raum, der in erster Linie zum Aufenthalt dient (es hat einfach einen voellig anderen Zweck), deswegen koennen die Vet-Aemter da eben auch was machen (und oft genug voellig ueberzogen).

    Aber genau davon schreib ich doch?! :???:

    Ja, es ist völlig überzogen und geht so meilenweit an Tierschutz vorbei.

    Es gibt so viele valide Gründe, dass ein Hund im Auto wartet. Ohne, dass man grade transportiert. Was soll sowas? Wo soll denn sowas hinführen? Was ist daran Tierschutz? Das ist ABM für überlastete Vet-Ämter.

    Ich hab zum Beispiel eine Bekannte, da kann der Hund nicht Alleinebleiben. Der kommt dann mit zum einkaufen und wartet eben im Auto, weil das der einzige Ort ist, wo es funktioniert. Was muss denn da reguliert werden, das hat doch nichts mit Tierschutz zu tun.

    Oder das Beispiel wo man mal kurz anhält um über einen Flohmarkt zu schlendern. Was ein Blödsinn!

    Das Teil heißt TIERSCHUTZ-Hundeverordnung. Daran ist so vieles nicht mehr als Tierschutz zu bezeichnen.

    Ich denke, wir steuern mittelfristig darauf zu, dass sehr, sehr viele normale Leute keinen Hund mehr halten können und wir auf der anderen Seite enorm viele Hunde einschläfern werden. Unter dem Namen "Tierschutz".

    Das mit dem Nutztier… naja. Ich hab Nutztiere, ja da ist vieles günstiger. Einmal Hühner impfen kostet mit 5€, alle 3 Monate.

    Aber dafür habe ich im Landkreis einen einzigen Tierarzt, für eine bessere Versorgung fahre ich 100km! Kliniken sind für diese Tiere gar nicht zugänglich, die Versorgung ist 0815 und die Haltung und tierärztliche Versorgung ist nicht darauf ausgelegt, dass die Tiere ein gewisses Alter erreichen.

    Wie unsympathisch es einfach ist, auf dem Rücken von Tierärzten sein Hobby (!!!) weiterhin ausüben können zu wollen.

    Nochmal! Es steht ganz klar in der Verordnung drin, auf welche Bereiche sich diese Groessenangaben beziehen. Und nein, eine Wohnung, das Schlafzimmer, das WoZi, ... fallen nicht drunter.

    Ich find das mit dem warten im Auto auch voellig ueberzogen, aber das auf Wohnungen zu uebertragen ist einfach Bloedsinn.

    Ich schrieb ja auch nicht, dass das der Ist-Zustand ist. Sondern darüber, wo ich uns als Gesellschaft mittelfristig sehe, weil die Züge im Bereich Tierschutz immer extremer und realitätsferner werden. Diese Leute aber merkwürdigerweise eine enorme Bühne seitens der Medien bekommen.

    Oder die Unterbringung von 2 Hunden in einer >80 m² Wohnung in einem Singlehaushalt ist nicht tierschutzgerecht... :denker:

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Gerichtsurteil so nicht gemeint ist. Und das obwohl es hier tatsächlich um etwas regelmäßiges (fast tägliches) geht und nicht um Einzelfälle.

    Ich glaube eher, dass sich mittelfristige einige Hundehalter umschauen werden, die sowas jetzt feiern. Das Ganze nimmt mittlerweile so eine realitätsferne Eigendynamik an.

    In der Wohnungshaltung kann ein Hund sich ja auch nicht erleichtern, was ja auch ein Bedürfnis ist, welches der Hund immer befriedigen dürfen sollte. Jederzeit.

    Ich denke, wir steuern momentan in ganz extreme Zeiten.

    Hätte ich vor einigen Jahren so unterschrieben.

    Solange die fragwürdige Methode schnelleren Turniererfolg verspricht, fürchte ich, dass auch im Hundesport nicht gelingen wird, den vermeintlich einfacheren Weg, der auf Kosten des tierischen Sportpartners eingeschlagen wird, zu verhindern.

    Das ist einfach blödsinn! Heutzutage gewinnt man keinen Blumentopf mehr mit Hunden, die wie früher ausgebildet sind. Diese Ausbilder sind einfach Unfähig. Und die haben damit auch keinen Erfolg. Grade auf Ortgruppenebene erlebe ich auch immer wieder, wie Richter es rigoros ansprechen, wenn die Hunde nicht freudig und offen arbeiten.

    Es ändert sich massiv was und der IGP Sport ist einer der Sportarten, der massiv Veränderungen vorantreibt im Bereich der Motivation.

    Wer redet denn von Hundesport verbieten?

    Das hab ich doch nur in dem Kontext erwähnt, warum ich bei solchen Studien mittlerweile nicht mehr mitmachen wollen würde. Neben den persönlichen Ressourcen. Ist doch wie mit den Trägern oder Merle, man testet aus guten Gründen und mittlerweile wird einem da der Strick draus gedreht.

    Es ging darum, dass es eben AUCH Sporthunde gibt, die als sehr sehr junge Hunde schon massiv belastet werden und die dann eben als aeltere Hunde nicht mehr so super da stehen wie es gerne behauptet wird. So von wegen die ganzen Sporthunde nehmen ja alle niemals Schaden, egal wie massiv die dauerhafte Belastung in einem jungen Alter ist.

    Aber da lässt sich einfach nicht sagen, ob der Auslöser dafür in der jugend oder der Genetik liegt. Gibt doch da alle Grauzonen. Von Profisportler-Hunde die krank werden, geschonte Hunde die Schrott sind bis hin zu voll belasteten Hunden die blöd gearbeitet werden und ewig laufen.


    Generell finde ich es nicht so prickelnd mit einem Weimaraner im Tiergarten freilaufend Rad zu fahren. Das ist schon echt blöde und ich hoffe, der TE nimmt sich da die Meinungen der anderen Hundehalter zu Herzen, dass das völlig ab von der Belastung echt rücksichtslos ist.

    Wer darf sich denn äußern, wenn ich fragen darf?

    Wo verbiete ich denn jemandem, sich zu äußern? Ich schreibe vom Einordnen von Meinungen. Diese Fähigkeit sollte man sich ja generell im Leben aneigenen und noch viel wichtiger im Bereich Social Media.

    Alleine schon, damit man sich nicht von 1000 Meinungen so verunsichern lässt, dass gar nichts mehr geht, weil es jeder anders macht. Fragst du 5 leute, hast du 7 Meinungen.