Uff, sorry wir waren gestern in der Botanik beim Wandern versackt, deshalb antworte ich erst jetzt.
Gesundheitscheck ist ja auch nicht unbedingt fairer.
Doch, weil da das Individuum betrachtet würde und nicht global die Statistik einer Rasse.
Nur bist du eben eher die Ausnahme mit deinem Tierschutz Hund, die da hinten runter fällt.
Ich würde mich gerne damit rühmen, dass ich ein Tier gerettet habe, aber Rocky stammt aus einer Privatabgabe.
Sagen wir ein Hund neigt zu Knie Problemen, müsste man dann wohl jedes Jahr ein Knie röntgen machen lassen um zu beweisen das der Hund der einer Rasse angehört bei dem Knie Probleme zum tagesprogramm gehören gesund ist in der hinsicht. Oder würde ein normales abtasten vom Haustierarzt für den Nachweis an die Versicherung reichen. Und wo fängt man an und wo hört man auf.
Ich hab es ja schon mal versucht, darzustellen.
In dem Moment, wo ich meinen Hund versichern möchte, muss ich angeben, wie alt er ist und welcher Rasse er angehört. Rein danach wird der Beitrag berechnet.
Bei Leni musste ich zusätzlich eine tierärztliche Einschätzung über ihren Gesundheitszustsnd einreichen samt Angabe aller Vorfälle. (Da sie sich zb mal vertreten hatte, waren zunächst alle Operationen an dieser Extremität egal welcher Ursache ausgeschlossen.)
warum nicht bei jedem Abschluss eine solche Einschätzung und damit Einfluss auf die Beitragsberechnung. Ein Hund, der tierärztlich als gesund eingeschätzt wird, wird doch sicherlich ein geringeres Risiko haben, hohe Kosten zu verursachen, als einer, der schon vorher ständig etwas hatte. Damit meine ich nicht prinzipielle Ausschlüsse bei Vorerkrankungen. Sondern eine reine Risikobewertung.
ich weiss nicht, wie ich das besser verständlich erklären soll.
aber Rocky ist doch immer noch eine brachyzephale Französische Bulldogge., oder hat sich daran irgendwas geändert? 
Das Brachyzephalie längst nicht nur Probleme im Bereich der Atemwege macht, dürfte doch eigentlich hinreichend bekannt sein..
Und auch da: nur weil er noch keine OP hatte, hat er ja dennoch die üblichen Einschränkungen zb hinsichtlich der Temperaturregulation im Sommer. Das funktioniert ja schon rein von den anatomischen Gegebenheiten nicht so wie bei einem nicht-brachyzephalen Hund.,
ich packe es in denSpoiler, weil OT und lang...
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Nein, daran hat sich natürlich nichts geändert, jedoch bedingt das zwar erhöhte Achtsamkeit und Pflegeaufwand, aber nicht zwingend Tierarztkosten.
Die Temperaturregulation kann man per OP nicht zwingend verbessern. Und sicherlich lasse ich es nicht dazu kommen, dass er einen Hitzschlag erleidet.
Der "Rücken" war ne Zerrung, die nach ner Woche wieder ausgestanden war (was Hund jeder Rasse widerfahren kann), er hat keine deformierten Wirbel. Auch Allergien hat er keine.
Und ich pflege seine "Schwachstellen" seit 5 Jahren so, dass es auch da zu keinen Problemen kommt.
Auch wenn man noch so kontra Brachys ist (was ich zu 150% verstehe, und das weisst du), muss man einfach zugeben, dass er für nen Bully einfach top ist. Und wir achten auch sehr gut auf ihn.
Deshalb verstehe ich die Relation von Beitrag und Versicherungssumme nicht.