Beiträge von -Ann-

    Ich finde es sehr fragwürdig, daß hier manche behaupten, wenn ich dies und jenes mit ihm machen würde, würde er schlafen, nachdem wir echt vieles probiert haben.. 🤔

    Es versucht ja nur jeder, Ideen einzubringen, um dir zu helfen. Jeder hat ja seine eigenen Erfahrungen gemacht, die er teilen kann.

    Waeren meine Malis so gewesen als Welpen/Junghunde, haette ich sie abgegeben.


    Nein die muessen nicht so!!

    Naja, man liest ja schon mal, dass Welpen bestimmter Rassen schon besonderer und anspruchsvoller sind. Meine Frage zielte also eher darauf ab, ob man sich bei einem Aussiewelpen auf so ein überdrehtes Wesen einstellen und einfach eine andere Erwartungshatung haben muss, als bei anderen Welpen.

    Also, ich finde, man kann das drehen und wenden, wie man will. Nein, ich habe keine Ahnung von anspruchsvollen Hunderassen, ich habe nur Begleithunde.

    Aber es kann doch nicht normal sein, dass ein gesunder Welpe derart überdreht und ruhelos ist. Irgendwas muss doch da im Argen sein.

    Oder müssen die so?

    Ich frag es jetzt einfach mal direkt. Wie bist du denn so vom Temperament? Bist du eher ruhig oder eher hektisch? Kann es vielleicht auch damit zusammenhängen?

    Das ist nix persönliches oder blöd gemeint. Ich hab lange Kontakt zu den Familien der Wurfgeschwister meiner Hündin gehabt und da sah man auch entsprechend des Haltertyps unterschiedliches Temperament bei den Hundekindern.

    Wir (Mann und ich) zb sind sehr sehr ruhige Menschen mit entsprechend sehr entspanntem Alltag, und Leni war im Vergleich zu den anderen bei uns Prinzessin Valium. Also sie war als Welpe sehr gechillt.

    Unser Rüde war sehr wuselig und hyper, als er mit einigen Monaten secondhand zu uns kam und entwickelte sich vom Grundwesen her ebenfalls sehr ruhig.

    Da Leni die Woche mehr schlecht als recht gefressen gat, trotz bekanntem Futter, hab ich gestern ein Säckchen Edgar Cooper Chicken Trofu gekauft, davon hat sie gestern gut gefressen und beide heute unterwegs auch.

    Heute Spätnachmittag gab es gekochte Matschemöhren mit Rinderhack und Parmesan.

    Als Abendssnack eine Dental Kaustange.

    Wir haben welpi von Anfang an frei mitlaufen lassen, uns den Folgetrieb zunutze gemacht, dabei auch direkt Aufmerksamkeit auf uns und erste Schritte Rückruf trainiert. Und das uninteressierte Vorbeilaufen an allen möglichen Menschen.

    Kleine Kommandos/Tricks wie sitz oder Pfötchen haben wir natürlich auch eingebaut, einfach um zusammen was zu machen (Bindungsförderung) und Motivation durch Erfolg zu erreichen. Für uns UND fürs Hundekind.

    Wege. Also beide Hunde haben gelernt, was "auf den Weg" heisst. Mein Rüde ist auch der, der nicht auf das Feld hinterherrennt, wenn es die Gassifreunde tun. Einfach, weil er es von Anfang an bei uns gelernt hat.

    Mir wäre wichtig, alles nicht verkauft anzugehen, sondern mit sehr viel Bauchgefühl und Empathie auf das eigene Hundekind zu schauen und alles in dessen eigenen Tempo, statt nach Kehrbuchzeitangaben vorzugehen.

    Das Kleinteil etst mal ankommen lassen, einander und das neue Zuhause kennen lernen und Vertrauen zueinander aufzubauen. Das ist für den Anfang schon recht viel für das kleine Wesen.

    Und sich keinesfalls auf Wettbewerbe ei zulassen, "mein Welpe kann aber schon..." ich finde den Autausch zwischen Welpenbesitzern total sinnvoll, solange der eben ohne Druck und Wettbewerb stattfindet.