Beiträge von -Ann-

    So, jetzt genau das klassische Beispiel. Unsere Sprechstunde war heute Vormittag. Jetzt der Anruf, der Hund erbricht seit heute morgen, aber jetzt ist es zu schlimm geworden.

    Tja. Wäre für mich wieder ein Notdienst-Patient, den man hätte vermeiden können, Indem man einfach in die Sprechstunde kommt 🙈

    Aber natürlich guckt man sich den Patienten jetzt an….

    via Firefox Mini

    Also nach den letzten Seiten hier würde ich mich für Erbrechen gar nicht mehr trauen, auch nur anzurufen.

    Ich dachte dein Satz bezieht sich auf den geposteten Link von dragonwog.

    Nee, du hast den Satz von mir ohne Zusammenhang rausgepickt. Aber ich habe ja (noch mal) erklärt, was er bedeutet.

    Ich maße mir ehrlich gesagt nicht an, über die Wichtigkeit eines Nasensprays zu urteilen, aber wer zb Erfahrung mit Migräne hat, wird verstehen, warum dafür auch mal nachts der Apotheker für ne "Kopfschmerztablette" (die steht extra in Anführungszeichen, weil da ne Ibu meist eher nicht reicht) während seiner Notdienstzeit unter Zahlung einer entsprechenden Gebühr bemüht.

    Ich finde es eher vermessen zu sagen, dass "man sowas nicht macht".

    Was möchtest du damit sagen?

    Dass ich das, worauf sich das bezog, bzw womit diese Diskussion losging, nämlich das hier

    Das ist meiner Chefin in Brandenburg jetzt zweimal hintereinander passiert (einmal Darminvagination und einmal sich drastisch verschlimmernde Babesiose). Sie wurde von den Notdiensten jeweils bedingt durch Kapazitätsgrenzen und Wertung als "nicht Notfall" abgewiesen. Die Hunde sind jeweils auf den Fahrten durhs Bundesland verstorben.

    Ein absolutes Unding finde. Oder findest du diese Vorgehensweise richtig??

    Und dass ich es absolut ok und selbstverständlich finde, im Nottdienst der Apotheke ein Nasenspray ausgehändigt zu bekommen.

    Gibt durchaus Praxen, die genau das auch machen, und manchmal denke ich, dass die Gebührenordnung bzw. der Ermessensspielraum genau deswegen so vorhanden ist. Auch die Notdienstgebühr, die separat auf die Rechnung kommt, ist genau DAFÜR eingeführt worden, dass man die echten Notfälle (bzw. den dafür notwendigen Notdienst) finanzieren kann, und die unechten Notfälle davon abgeschreckt werden.

    Ich hab jetzt mal spaßeshalber in die GOT geguckt und gerechnet:

    Notdienstgebühr + allgmeine Untersuchung (4fach) + Zecke ziehen (4fach) + Märchensteuer = 210,92€

    Vielleicht bin ich ein boshafter Mensch und ggf gibt es auch die Zecke, die jemand der das sonst im Schlaf macht wieso auch immer nicht rausbekommt, im Hochrisikogebiet wohnt etc - aber ich finde das zu wenig, wenn dafür der TA z.B. nicht direkt auf Station sein kann und da grad irgendwas notfallmäßig abgeht…

    Es gibt Menschen, die können das nicht. Ich bin hier die Notfallnummer fürs Zeckenziehen, ansonsten würde vermutlich auch da der TA zurate gezogen.

    Die Zeit, die du zum Tagebuch führen brauchst, würde ich nutzen, um mit dem Hund draussen in der Natur zu sein, Rennen, schnüffeln, Welt erkunden, ohne besonderes Programm. Einfach Jungspund sein lassen.

    Wären meine Hunde nur eine Stunde am Tag draussen/beschäftigt, würden dir ziemlich sicher auch nicht müde sein.

    Ich bin Nasenspray abhängig und für mich ist das ein Notfall keines zu haben und ich bin deswegen auch schon mal zur Notapotheke gefahren

    Ist bei mir auch so. Ohne Spray geht gar nicht. Vor allem nicht zur Nacht 🙈

    Und dafür ist auch ein Apothekennotdienst da meiner Meinung nsch.

    Klar verständlich, möchte vetmutlich natürlich jeder möglichst wenig arbeiten in seinem Notdienst, aber nu, so ist das.

    Ich hab sowas früher mal gebraucht, wenn die Kids plötzlich was hatten und bin immer freundlich und ohne Stöhnen bedient worden. Das ist also möglich.