Beiträge von -Ann-

    Kenne mehr als genug Leute, da muss der Hund tatsächlich warten, bis eben gemütlich Dusche, gemütlich andere Dinge im Bad, gemütlich noch Geschirrspüler aus- und wieder eingeräumt, dies, das und jenes, vielleicht noch n Kaffee. In der Zeit platzt der Hund fast und wird 30mal weggeschickt, denn er wird doch mal noch "die paar Minuten" durchhalten können. Auch wenn es mittlerweile mehrere Stunden sind

    Ah okay, solche Leute kenne ich tatsächlich in meinem Umfeld nicht. :emoticons_look:

    Aber ich hab mich auch ausschließlich auf die hier schreibenden Personen bezogen und vermute mal, dass das zumindest in dieser Bubble niemand so handhabt.

    Nee. Sowas kenne uch auch nicht.

    Heute morgen zb waren die beiden um 6 kurz im Garten, dann sind wir schlafen gegangen. Jetzt sind wir seit ca 1.5, 2h wach, Rocky wollte direkt raus, Leni liegt noch ungeleert bei mir.

    Ich muss sagen, wenn wr keunen Garten hätten, liefe hier sicher einiges anders, so kann man sie halt jederzeit flott mal rauslassen.

    Also an freien Tagen ist es so, dass wir halt morgens irgendwann wach werden, aufstehen. Nicht vor 9 Uhr. Dann geht's in dem Garten zum Lösen.

    Nachmittags sind wir immer einmal lange unterwegs und dann gehen sie abends noch mal pieseln, so gegen 22 Uhr bis Mitternacht würde ich sagen. Da wird auch leer gemacht (auf Pipikommando).

    Und ansonsten melden die sich nach Bedarf.

    Pitschen muss hier keiner, aber nachts sind oft auch mal 12 Stunden drin, einfach, weil sie nicht wollen/müssen.

    Also unsere Schichtdiensthunde haben Blasen aus Stahl.

    Wenn wir aufwachen, ist erst mal kuscheln angesagt, dann wird auch was getobt. Rocky geht meist gleich dann mit dem ersten (gestehe, das bin fast niemals ich) mit, der aufsteht und dann geht's zum Lösen in den Garten.

    Bei Leni ist das etwas schwieriger. Sie ist quasi mit dem Bett (und mir) verwachsen und man muss sie wirklich zwingen, aufzustehen. Wenn sie dann mit runter geht, haut sie sich auch gerne erst mal in die Flocke und dann muss man sie schon wirklich rauskomplimentieren.

    Sie ist allerdings auch diejenige von meinen Hunden, die sich energisch meldet, wenn sie tatsächlich raus muss. D.h., solange sie nicht explizit raus will, ist auch keine Eile geboten.

    Als ich ländlich gelebt hab, hab ich auch ab und an mal Bulldoggen gesehen, allerdings nie in dieser Masse und durchaus häufiger auch im Winter bspw.

    Das kann ich unterschreiben. Hier gibt es nur wenige. Im direkten Umfeld, also auch ab und an mit uns unterwegs sind es genau 2 weitere. Und im Vorbeilaufen würden mir jetzt noch so 5, 6 einfallen, die wir mal sehen.

    Möpse, ebenfalls 2, aber nur im Vorbeilaufen.

    Rocky ist aber doch nicht der Maßstab für alle Bulldoggen.

    Das ist richtig, aber dennoch finde ich es wichtig, es nicht darzustellen "du kaufst dir nen Hund, der nur auf der Couch liegen kann/ braucht". Das würde das Problem m.E.n. In die falsche Richtung verschieben.

    Und sicher, ich sag ja unter Berücksichtigung aller Umstände, wie Verfassung (auch tagesaktuell) und Witterung. Selbstverständlich wandern wir nicht bei 30Grad im Sommer in der Mittagshitze.aber auch an den Tagen gibt es Möglichkeiten, den Hund zu vewegen.

    Es sollte also besser heissen, dass auch diese Rassen angemessene Bewegung erhalten sollten.

    Natürlich ist lang kein fest bezogener Begriff bzw. ohne Definition. Aber ich finde, dass hier schon suggeriert wird, dass die Hunde fitter seien, als die Mehrheit der Hunde ist.

    Das gilt natürlich nicht nur für diese Rasse. Ich klammere meine da nicht aus.

    Wenn ich davon ausgehe was hier anscheinend lang ist, dann bedeutet das - im Bezug auf alles Bullige - ein Ausflug in die City, Mitten im Hochsommer, auf saumäßig heißem Asphalt.

    Im Wald sieht man die irgendwie kaum, oder eben die gängigen Block-Stadtparkrunden.

    Aber erst im Hochsommer, DANN sind die wirklich Überall.

    Naja, on die Stadt würde ich mir denen eh nicht gehen, weil ich da null Mehrwert für meine Hunde sehe. Es lebt aber auch nicht jede FB in der Stadt.Wir sind übrigens ausschliesslich im Feld und Wald unterwegs. Ganz im Gegensatz zu den allermeisten anderen Hunden hier in der Umgebung. Da sind wir fast immer alleine. Und wenn jemand mitgeht, wird meistens über die zu weite Strecke geklagt.

    Keinesfalls hat das was mit "fitter als andere Rassen" zutun. Aber suggerieren, "wenn du eine Französische Bulldogge hast, dann darfst du den bloß nicht bewegen" halte ich für absolut falsch, denn ich denke schon, dass die unter Berücksichtigung aller Umstände (Gesundheitsstatus, Witterung) auf jeden Fall ausreichend bewegt werden sollten. Allein schon, um Gewicht und Muskulatur bestmöglich zu halten.