Beiträge von lurchers2

    ... Und wenn der an dir vorbei latsch statt zu kommen und die Belohnung einzukassieren, war die nicht hochwertig genug, das Signal nicht richtig vermittelt (komm heisst komm, nicht geh vorbei), bzw. die Anforderung noch zu schwer.
    Manchmal nützt es, ganz schlicht zu bleiben. Geh nen Schritt zurück, trainiere einfach ganz stupide und kleinschrittig.
    Für den Hund so eine Mischung aus "verständlich und machbar" und "immer so meeganervig auf die korrekte Ausführung bestehen".

    bin ich ausnahmsweise mal froh, dass ich da nen richtigen Riecher hatte.
    Und nicht tatsächlich ein Hund darunter leidet.

    Catalouhas sind auch einfach sehr selten und das wär schon ein echt extrem ungewöhnlicher Zufall gewesen einen mix davon hier zu sehen. Und dann noch mit so haarsträubenden Moorhuhnstories.

    Wenn ich das richtig lese studierst du gerade erst und ihr wollt eh bald in die USA. und wann und wie du arbeiten wirst ist völlig unklar.
    Also bleibt doch erst mal die frage ob ihr jetzt und morgen dem Hund ein artgerechtes Leben bieten könnt.

    Ihr solltet euch tatsächlich fragen, ob ihr einem Husky oder auch einem andren Hund ein geeignetes Leben bieten könnt. Das habt ihr ja eigentlich schon mal beantwortet, nämlich bevor ihr euch den Welpen geholt habt. Also nochmal. Was wollt ihr denn artgerechtes mit dem Husyk machen? Sollte das Zughundensprort sein, ist doch alles gut. Das kann man prima mit 2 und mehr Hunden machen und dann können die bei geeigneter Unterbringung auch 8 Stunden am Tag alleine bleiben.
    Das ist in vielen Gegenden in den USA viel günstiger zu haben als in Deutschland. Aber man sollte dann eben eher ländlich leben, und genug zeit zum Training einplanen. :herzen1:

    Das "arm" gucken ist übrigens eine spezielle Hundefähigkeit. Da solltest du unbedingt mal ein bisschen lernen und übern, wie Hunde sich so verhalten und ausdrücken. Am besten mal bei einem Musher in deiner Nähe gucken...
    (einfach mal googeln unter Huskyvirus)
    Oder auf jeder beliebiegen Hundewiese, Hundeplatz etc.

    Jeder hat andere Standards.
    Aber wegen der Verhältnismäßigkeit und Realitätsnähe gebe ich zu bedenken: Wer sein Kind 8-9 Stunden fremdbetreuen lässt oder Kind und Vollzeit realisiert, sind das dann ein Rabeneltern und dürften keine Kinder haben?
    Sind die alle depriviert und traumatisiert? Kommen da die Rufe nach den Jugendämtern und staatlicher Fürsorge (da gibt's übrigens keine Vollzeitbezugsbetreuung und niemand schreit und fordert, nur so nebenbei)

    Einen Hund allein zu halten und allein ständig mit dem "Bezugsmenschen" glücklich zu sehen ist nicht artgerecht, sondern antropozentrisch. Oder die Hundis die 24/7 in irgend welchen Taschen oder sonstiwei überall mit hingeschleppt werden und nie ihrer zucht- und artgemäßen Bestimmung entsprechend sich ausagieren dürfen. Und schon gar nicht mit anderen Hunden interagieren, weil zu klein, zu wasauchimmer. ETC. .

    Dementgegen ein (vernünftig versorgter) Familienhund mit vollzeit arbeitenden Eltern, Hunedsport in maasen und pinkelpausen, ein Diensthund, ein Hund mit Job (macht der auch nicht 8 Stunden am Tag) etc. Wer ist denn da artgerechter oder glücklicher untergebracht.

    Es gibt ein Kriterium und das ist artgerecht und eines das ist machbarkeit und beides muss halt in Harmonie gebracht werden.

    Hund und Vollzeit kann gehen und geht ja auch in vielen Fällen. Insbesondere in dem angefragten sind die Voraussetzungen ja noch relativ gut und es können sich zwei Menschen kümmern.. MAn muss sich halt überlegen, ob man den Rest der Zeit um den Hund herum stricken mag. Täglich und für die nächste Dekade. Und ob man folgerichtig irgend ein Hobby aufnimmt, dass für den Hund dann die artegerechte Erfüllung bringt´. Und nicht nur dann ein Begleiter für maximal ne Stunde joggen 3 Mal pro Wochen. Das muss nicht täglich passieren, aber schon ausreichend oft pro Woche.

    Man selbst hat ja einen vollen Tag bereits intus, wenn der des Hundes gerade anfängt. Der hatte ja nämlich in der Zeit nix zu tun, ausser auf seinen Einsatz warten.
    Für den ist also Hauptaktion, das was für euch Entspannung sein soll. Und das sollte dann unbedingt zusammen passen. sonst bleibt einer auf der Strecke.

    Das wird mit der Zeit. Und bis dahin einfach aufpassen und nicht alleine laufen lassen, wenn da Sachen liegen, die sie nicht fressen soll. :hust:
    Anstrengend aber geht.

    Es kann auch helfen, ihr Nahrungsergänzend das anzubieten, was sie im Kot sucht. Da kann helfen Käse, grüner Pansen, Pfederapfel also kurz: fermentiertes

    Und steck dir Wuststücken o.ä. ein. Damit kannst du ihn vermutlich erstmal vom kreiseln abhalten. Dazu solltest du genau beobachten und einschreiten, bevor er kreiselt. einfach ein Wurststück an seinr Nase vorbei wegrollen. Vielleicht konditionierst du schnell ein "Wurtsrollwort". Das kannst du verwenden, um den Hund sofort auf andere Gedanken zu bringen und statt kreiseln nach dem sicher anrollenden Wurststück zu lauern.

    Dazu guck dich mal bei "alternativverhalten" und " verhaltenskette" um.
    Kreiseln kann, muss aber nicht, eine sehr sehr hartnäckige und unangenehme Stressbewältigungsstrategie werden, wenn es sich noch stärker verfestigt.

    Natürlich sind die Halter verantwortlich. vermutlich kannst du das auch einklagen. Nachlesen wie alt ein Kind sein muss, um den Familienhund alleine auszuführen, kannst du in der Landeshundeverordnung deines Bundeslandes. Du könntest also eine befreundete Anwaltsperson darum bitten, der Familie die Rechnung mit Briefchen zur Forderung und Deadline zu senden. Garniert mit dem Hinweis auf die o.g. Verordnung und darauf, auf eine Ordnungsrechtliche Anzeige wegen des unrechtmäßigen Führens des Hundes durch die Kinder zu verzichten. du kannst den Brief auch alleine aufsetzen, aber ein Stempel wirkt evtl. besser.

    Vielleicht hilft es.

    Dass du ein Balli auspackst und damit vor dem von Kindern beaufsichtigten, nachgewiesenermassen unberechenbaren Wildfang-Husky mit deinem Hund ein aufpuschendes Spielchen veranstaltest, ist tatsächlich dämlich oder gemein, aber nicht rechtlich unzulässig..

    Hunde haben Bedürfnisse und die sollte man sicher erfüllen können. Dazu gehört, dass ich sicherstelle, der Hund kann sich lösen, der Hund kann sich artgemäß bewegen und interagieren etc. Dazu gehört nicht, dass ich ganztags das selber mache.
    Es gibt Gassiservices Hundekitas, Nachbarn etc. Und Welpen kriegt man o wunder auch gross, wenn man zwischendurch arbeitet.
    Ob der Hund dauerhaft mit ins Büro soll, merkt man dann wenn es soweit ist. Manchmal ist zu hause bleiben die vom Hund favorisierte Lösung, manchmal nicht.
    Ein Welpe kann locker 4 stunden alleine bleiben. Er kann nicht danach nochmal 4 Stunden alleine bleiben.
    ein erwachsener Hund KANN im Einzelfall auch 8 Stunden alleine bleiben. Er kann nicht danach nochmal wg einkauf oder Kino oder Lustlosigkeit weiter in der Wohnung hocken.
    Es gibt Hunde die sind sehr zufrieden, wenn sie 2 oder 3 mal die Woche auf dem Hundeplatz richtig ran dürfen. Oder jeden Morgen 7 km dogscootern, oder im Täschen dabei sein. Aber das ist eben der Punkt. Das zu finden und zu bieten, was das Individuum so will und braucht.
    da kann es helfen, die Rassetypischen Merkmale zu berücksichtigen.

    m.e. wissen die ganz genau wer wo lang schleicht. und Wölfe und Hund mögen sich so gar nicht.
    Ich behaupte alle meine Huskies haben ganz sicher angezeigt, wer im Wald wohnt. Egal ob das Wolfsbüro das bestätigt oder nicht. wenn der eng neben mir geht und alarmiert ins Gebüsch guckt, statt alles erforschen zu wollen, weiss ich wer da in welchem Brandenburger Wald wohnt. Und wenn die Bracke ausnahmsweise so gar nicht brackieren will, weiss ich s auch.