Wie kommt man eigentlich von "niemals kastrieren, auch wenn der Rüde/ Hündin im städtischen Umfeld und auf der Hundewiese nicht mehr zu händeln ist" auf "alles zwangskastratieren"? Und von Zuchtbücher, die rote Papiere zur Verbesserung und Erhalt eines frischeren Genpools Einführen sollten auf "sofort vor Abgabe in Privathand kastrieren? Ohne rote Papiere ginge es doch in keiner Zucht, dir auf mehr guckt, als auf die Länge der Barthaare.
Beiträge von lurchers2
-
-
Aber da macht man dann keine "Rettung" draus.bzw rettet wirklich, mit aufpäppeln und muttertier. anstatt den nächsten Griff ins ...
-
-
Das ist dann also der erste Besitzerwechsel. Mieser start und geht gleich so weiter. Armer Hund. Und Google Mal Hungerschaden.
-
Omg. Ich hoffe inständig dass Muttertier und Geschwister im Tierheim angekommen sind. Da haben sie noch eine Chance. Und genau dort würde ich euch anraten dass ihr euch auch hin wendet. Die haben am ehesten Erfahrung mit dem aufpäppeln und im besten Falle auch kompensieren der Mangelernährung bei der Aufzucht. Das führt nämlich zu dauerhaften Schäden.
-
Guck dir dem Hund an. Wenn sie als Einzelhund ruhiger und zufriedener wirkt, dann ist sie das auch. Und wenn du eine gute Option hast, solltest du diese nutzen.
-
Hab ich nicht hier im df immer wieder gelesen, der am Bull sei eine Mischung? Mit Hersteller Nachweis?
Und: nein, es wurde und wird in den autonomen Populationen nicht alles durchgefüttert, sondern im Prinzip gar nicht gefüttert. Es lebt und vermehrt sich also im Dunstkreis der menschlichen Lebensweise, wer am besten ausgestattet ist für die jew. Lebenssituation. Dabei denke ich an Populationen vom Dingo über afrikanische, indische und südamerikanische Pariahunde bis (nordarabische, anatolische, sibirische und sonstige) hüte-, Lager-, Karawanen- Hunde. Und auch an die Regionalschläge von Griechenland bis nach Tirol. Die Hobbyzucht und Haltung ist ein sehr modernes erste Welt Konzept. Und m.e. populationsgenetisch bisher nur bedingt (und sehr begrenzt auf bestimmte Merkmale, weniger auf bestehen der Art) erfolgreich (ja, dazu gehört auch der arabische Edelwindhund,) und ob's nachhaltig dem Hund als Art hilft ist ja auch noch lange nicht raus.
-
Von mir auch ein: du schaffst das. Das hört sich erstmal gut an.
-
Ich würde nicht so arrogant sein, die Mensch-hund Evolution nur als menschengemacht zu bewerten. Bzw ist auch das Natur. Denn das gelang und gelingt in gegenseitiger Beziehung sehr wohl ohne Zuchtpartnerwahl durch den Menschen. Im Gegenteil kommt da dann früher oder später der Mops bei raus.
-
Glückwunsch an euch drei