Beiträge von lurchers2

    das klingt wirklich nach einer langfristigen Herausforderung.

    Zum laufen lassen: ich würde da mittelfristig ohnehin immer nur einen frei und den anderen an der leine führen. Beide zeitgleich im freilauf sicher kontrollieren scheint mir der letzte schritt in einer langen Reihe von Schritten sein, nach deinen schilderungen. Ich würd gemeinsam mit einer Trainer*in schauen, ob die hunde getrennt besser unter gebracht sind. Falls du eigentlich weiterhin gerne nur einen hund hättest.

    wenn züchter/ rasseliebhaber nicht in der lage sind, ihr zuchttiere für eine werbe anzeige auskunftsfähig zu fotografieren, ist das m.e. nicht so doll. U.a. denk ich dann als erstes, dass die gar nicht wissen, wo man hingucken sollte, um das gebäude z.b. zu bewerten. Daher ist das für mich dann schon ein mächtiger punktabzug.

    Würd mich mal interessieren, wie die statistik aussieht. Je schlechter das Foto desto schneller ist der Hund weg?

    Ich bin da inzwischen echt empfindlich. Auch bei den Welpenanzeigen. Ist das zu viel verlangt, wenn jemand "bewusst" und "tolle" welpen produziert, dass dann aussagekräftige Fotos von den Eltern dabei sind? Wer kauft denn da, wenn die ausser "niedlich", "lieb" und fotos auf der Couch, im Sektglas/ schlafende welpen und einem Preis jenseits von gut und böse nix zu bieten haben?

    Das ist für mich bei VDH Zuchten übrigens genauso ein Ausschlusskriterium.

    Dann guck ich ehrlich lieber bei den verwackelt unter dem Kneipenstuhl für 150 Euro. Da biste in der REgel bei "Amateuren", die wirklich lediglich ihren Hund abgeben wollen.

    du weisst also nicht, wie du dem Hund das alleine bleiben bei bringst, oder sitz oder an der leine laufen. Oder wie das so ist mit Hund, weil totaler Anfänger. Aber stöbertraining geht?

    entweder du bist nicht echt, oder du hast trotz einem gesamten Leben mit Kindern und anspruchsvollem Beruf zum Thema Hund weniger Erlebnisse im Vorfeld oder aktive Vorbereitung getroffen, als zur letzen Urlaubsbuchung.

    Was ich mir schlicht auch nicht vorstellen kann, wenn man da über 10 Jahre drauf wartet.

    Hundeschule, Hundetrainer, Hundeverhalten, Hundeanschaffung alles noch nie angedacht. Was wollt ihr eigentlich mit einem Hund?

    Das Alleine bleiben scheint hier die grösste Beeinträchtigung zu sein. Das kann sie aber bestimmt lernen.

    Überhaupt: Lernen ist das Zauberwort. Ihr und sie. Dazu würde ich euch empfehlen, ein paar Einzelstunden bei einer Hundetrainer*in zu nehmen . Vielleicht kommt ihr auf den Geschmack und fangt einen Hundekurs an. Da kann man viel gemeinsam lernen und üben und man lernt nette Leute mit Hund kennen. Da gibt es auch die allerbesten Andressen für Sitter/Walker/ Pensionen.

    Keine Angst, das ist wie mit Kindern. Plötzlich ist alles anders. Am Ende ist es aber gar nicht so schwer.

    Ich möchte unbedingt noch eine Aspekt einwerfen, denn ich glaub der Hund und du "redet aneinander vorbei" Und macht euch damit gegenseitig eure Beziehung ganz elendig kaputt.

    an dem Beispiel Sofa und Bett:

    Der Hund verhält sich m.E. vor allem respektvoll. Wenn ein höher gestellter Hund einen besonders tollen Platz beansprucht (zum beispiel auf der Couch sitzt) dann würde ein niedrigrangiger Hund niemals auf die verrückte Idee kommen, da auch hin zu springen. geschweige denn, dem auf die Pelle zu rücken (in form von kontaktliegen). Wenn der Hund jedoch den platz verlässt, dann kann man direkt auch da hin und noch ein bisschen im Dunst des grossen Chefs schwelgen. Kommt der höherrangige zurück und beansprucht auch noch den Platz wieder, dann muss man als rangniedriger natürlich schleunigst verschwinden. Und bloss ganz fix, damit man nicht in den Verdacht gerät, man würde aufmucken.

    Wenn dann noch der höherrangigen seine Ansprüche ständig nachdrücklich betont und den Niederling (also deinen Hund, aus seinen augen heraus betrachtet) bedrängt, indem du auch noch ranrückst, ihm nachgehst, dich auf oder an seine Plätze stellst, wird er umso penibler drauf achten, dass er dich nicht "noch mehr verärgert", da du (für den Hund) offensichtlich hohe territoriale Ansprüchen in der Gruppe stellst.

    ETc. Der Hund verhält sich also höflich und maximal höflicher. Um besonders nett zu sein zu dir. Und du verhältst dich territorial aggressiv und immer aggressiver ihm gegenüber. das ist ein ganz ungesunder Kreislauf. Lass ihm seine Plätze und seine Demut. Dann wird er schon auftauen und ankommen. Wenn er merkt, dass er das "darf". In Hundesprache.