Ich finde, dass das ein spannendes Thema ist.
Ich vermute ja auch, dass hinter dem "Blumenstrauß voller Gefühle" bei meiner Tochter auch andere Dinge stecken. Ich habe für mich den Weg gefunden, dass ich mich selbst belese und die Dinge, die ich für möglich halte, im Hinterkopf behalte. Ich bin aber auch als Sozialpädagogin relativ gut im Thema und kann einigermaßen gut filtern. Ich bin zwar beruflich in anderen Altersklassen unterwegs, kenne mich aber sehr gut mit diversen Störungsbildern aus und hab ja auch irgendwann mal viel über Entwicklung im Kindesalter lernen müssen.
Nicht ernstgenommen werden kenne ich leider gut. Irgendwann wird die Zeit kommen, wo sich rausstellt, ob sie einfach nur ein unglaublich gefühlsstarkes Kind ist (dann feiere ich ne Party) oder ob wirklich was dahinter steckt (und ich allen den Stinkefinger zeige, die mich vorher belächelt haben).
Generell finde ich es schade, dass Eltern nicht geglaubt wird. Man bekommt immer so ein wenig das Gefühl vermittelt, dass man's einfach nur nicht drauf hat. Finde ich sehr schade.