Beiträge von Ernalie

    Ich finde, dass das ein spannendes Thema ist.

    Ich vermute ja auch, dass hinter dem "Blumenstrauß voller Gefühle" bei meiner Tochter auch andere Dinge stecken. Ich habe für mich den Weg gefunden, dass ich mich selbst belese und die Dinge, die ich für möglich halte, im Hinterkopf behalte. Ich bin aber auch als Sozialpädagogin relativ gut im Thema und kann einigermaßen gut filtern. Ich bin zwar beruflich in anderen Altersklassen unterwegs, kenne mich aber sehr gut mit diversen Störungsbildern aus und hab ja auch irgendwann mal viel über Entwicklung im Kindesalter lernen müssen.

    Nicht ernstgenommen werden kenne ich leider gut. Irgendwann wird die Zeit kommen, wo sich rausstellt, ob sie einfach nur ein unglaublich gefühlsstarkes Kind ist (dann feiere ich ne Party) oder ob wirklich was dahinter steckt (und ich allen den Stinkefinger zeige, die mich vorher belächelt haben).

    Generell finde ich es schade, dass Eltern nicht geglaubt wird. Man bekommt immer so ein wenig das Gefühl vermittelt, dass man's einfach nur nicht drauf hat. Finde ich sehr schade.

    Ich war ja auch spät schwanger. Ich wurde unkompliziert und schnell schwanger und hatte eine sehr komplikationslose Schwangerschaft. Ich wurde von meinem Arzt nicht Mal als Risikoschwangere eingestuft, weil er meinte, dass das heute alles etwas anders ist und die körperliche Verfassung besser ist.

    Ich denke mir im Nachhinein nur, dass man vermutlich die ganze Zeit mit Schlafmangel und Fremdbestimmtheit besser wegsteckt mit Mitte 20 als mit Anfang 40. Mit Mitte 20 bin ich auch noch 2 Tage am Wochenende feiern gegangen. Heute brauche ich nach einem Tag schon 2 Tage Erholung 😂

    Ich habe auch viele Freundinnen, die mit 40 unkomplizierte Schwangerschaften hatten. Und andersrum wird eine Bekannte mit 24 Jahren gerade seit 2 Jahren nicht auf natürlichem Wege schwanger, obwohl sie bereits ein Kind bekommen hat.

    Da spielen so viele Faktoren eine Rolle..

    Ich denke für mich, dass diese Grenzen eher persönliche Grenzen sind. Natürlich gibt's auch eine biologische. Aber ich glaube, in der Regel liegt die weiter hinten, als man vermutet.

    Danke, ich habe hier auch rum überlegt ob es wohl nur mir so geht mit der Erwartungshaltung dass alle anderen anpacken werden.

    Neee, geht nicht nur dir so. Da kann die Freundschaft noch so toll sein, aber ich hab ne eigene Familie und ein eigenes Leben und kann und will dieses nicht dem monatelangen (eher jahrelangen) Projekt meiner Freunde verschreiben.

    Das würde ich auch von niemanden, egal ob Freunde oder Familie, erwarten.

    Mal hier und da helfen, gar kein Thema. Aber bestimmt nicht dauerhaft über einen so langen Zeitraum.

    Meinst du

    Meinst du das im Sinne von sich sicher sein, dass das Kind ein Einzelkind bleibt?

    Ja genau, Einzelkind ja oder nein?

    Was bewegt jemandem zum zweiten Kind bzw. Was spricht/sprach dagegen?

    Ich bin ein freiheitsliebender Mensch, der viel Raum braucht um sich selbst zu verwirklichen. Ich habe zwei Schwägerinnen, an denen ich live miterleben durfte, wie heftig der Umschwung von einem auf zwei Kinder reingehauen hat. Keine von beiden hatte sich das so krass vorgestellt.

    Insbesondere bei der Faktoren, die für mich wichtig sind. Daher war ein zweites Kind hier nie ein Thema. Wir wussten schon immer: eins könnte uns bereichern, zwei waren für uns auf jeden Fall nichts.

    Mein Mann fiebert schon mehr oder weniger dem Zeitpunkt entgegen, wenn das Kind ENDLICH ungesunde und gesalzene Dinge essen darf. Da mein Mann bei sich selbst schon kein Maß findet, wird er das bei unserem Sohn auch nicht finden.

    Aus dem Grund möchte ich das, was ich koche und von mir zu essen gibt möglichst gesund halten. Die tausend Ausnahmen beim Vater reichen dann schon aus.

    Banane kann ich nicht verarbeiten. Das finde ich einfach furchtbar. Allein der Geruch macht mit schon Übelkeit.

    Ich versteh das total. Ich handhabe das bei meiner Tochter immer noch so und die ist bald 4.. aber inzwischen hab ich mich da zu besonderen Anlässen etwas locker gemacht.

    Der Hintergrund ist bei uns, dass ich unheimlich zu Übergewicht neige und sehr schnell zunehme. Ich war in meiner Kindheit schon propper und möchte das meiner Tochter gerne ersparen.

    Generell ist die Grundernährung bei uns relativ gesund. Mein Mann isst ziemlich viele Süßigkeiten, aber eher alleine. Meine Tochter kennt Süßigkeiten als totale Ausnahme.

    Ich backe inzwischen viel mit Birkenzucker. Rezepte, wo viele Zutaten wie Datteln, Bananen, etc drin sind, sind bestimmt geringfügig gesünder als andere. Aber enthalten halt auch irre viel Fruchtzucker. Der für sich allein stehend auch nicht gesünder ist, als Industriezucker. Meist kann man die Rezepte einfach 1:1 ersetzen. Ich verwende auch fast ausschließlich Vollkornmehl.

    Carrot cake mit Äpfeln und Möhren geht gut für Kinder, finde ich.

    Bei meiner Hündin (ok die war nie bei der Agila) steht eine Zahnsanierung mit mind. 1 Extraktion an. Ihre OP Versicherung von Petplan zahlt gar nichts was mit Zähnen zu tun hat. Kosten zwischen 500 bis 1000

    Petplan bietet ein extra Modul für Zähne an, was man zufügen kann. Dann kostet die Versicherung ein wenig mehr. Ich hab mir die Versicherung Mal online angeguckt und sie vor allem wegen der 2000€ Grenze bei Operationen ausgeschlossen. Da ist mir der Monatsbeitrag dann doch zu hoch für.