...den ersten Absatz verstehe ich nicht sicher. Wenn ich ihn richtig verstehe, wurde die Frage nah dem dauernd "an" sein doch schon diskutiert in Hinblick darauf, dass der Hund nur anspringt wenn etwas im Argen ist, wie eben ein Wachhund, und Hunde sowieso immer auf ihre Umwelt reagieren? Also ein Hund der im Rudel auf Spaniens Straßen unterwegs ist, würde doch auch nicht verpennen wenn der Rest des Rudels sich in Bewegung setzt. Und am besten hilft man so einem Hund doch, indem man dafür sorgt, dass es wenige Situationen gibt, die problematisch sind, und wenn doch, dass er klare Handlungsideen hat? Diese Hilfeleistung ist ja nichts spezifisches für Assistenzhunde, sicher werden die Hunde ausgesucht, die das tun - aber ihnen wird das ja nicht beigebracht. Was ihnen beigebracht wird, ist nur, darauf zu reagieren. Wenn der gleiche Hund dann in einer Familie landet, in der er nicht beigebracht bekommt, was zu tun ist, ist er alleine mit dem Problem. Dann kommt sowas raus wie bei dem Hund gestern, was ich auch als problematisch ansehe.
Deinem letzten Absatz stimme ich absolut zu - genau so sehe ich das auch. Hab ich auch so geschrieben. Aber entscheidet die Familie sich, den zu behalten, müsste er trotzdem zuallererst Mal rausgeführt werden aus seiner Hilflosigkeit. Glaub nicht, dass das geht dort. Ich hab sowas zuvor aber auch noch nicht erlebt.