Passt doch gar nicht zum Thema. Ich dachte es geht um "überarbeitete Hunde".
Ich finde schon. Weil beides in den Bereich Überforderung fällt. Es ging ja zwischendurch mal darum, ob der Hund in Situationen Stress bekommt, wenn er nicht weiß, was zu tun ist, und aber keinen Stress bekommt, wenn ihm klar ist, was zu tun ist.
Wenn ein erwachsener Hund weiß, wie er zu handeln hat, und die Erfahrung gemacht hat, dass eine Situation so gefahrlos gelöst werden kann, hat er ja weniger Belastung als ein Hund, der solchen Situationen ausgesetzt ist, und keine Lösung hat.
Der Hund in der Familie hat keinen Job, aber hätte er einen, ginge es ihm vielleicht sogar besser in der gleichen Situation. Hier könnte ein Job (nicht in diesem Fall, die Umgebung passt meines Erachtens nach noch nicht) sogar Entlastung bedeuten.
Neurodiversität ist keine Krankheit. Und auch nicht zwingend ein Problem für den Menschen, und auch für sein Haustier nicht. Das kommt in erster Linie auf das Umfeld an, ob es ein Problem ist und wie sehr, Stichwort Doppelempathie zB. Viele neurodiverse Menschen verstehen Tiere besser als neurotypische Menschen, insofern wären diese Züchter nicht besonders gut informiert, wenn sie das zum Kriterium machten, da gehört schon ein bisschen mehr zu an Umfeldanalyse ;-) Für den Fall, dass es dich interessiert, Temple Grandin hat einige Bücher zu dem Thema geschrieben.