Beiträge von walkman

    In den Bergen sind nicht nur Funklöcher (=keine Verbindung zum Mobilfunknetz, über welches der Standort übermittelt wird) ein Problem, sondern durch die Topographie ist die Standortbestimmung über GPS auch deutlich erschwert: Je nach Position am Berg hat man häufig nur Verbindung zu Satelliten in wenigen Richtungen. Zudem liegen je nach Gelände die Wege "von oben betrachtet" sehr nah beieinander. Selbst wenn man dann eine Standortangabe hat, kann dieser um ein ganzes Stück abweichen (Höhenangaben würden helfen, dafür haben die Tracker aber keine Sensoren).

    Das sieht toll aus! Wie voll ist es denn aktuell auf dem Stellplatz? Ich war vorgestern und den Tag davor unterwegs, und da war es teilweise megavoll, hatte ich nicht erwartet.

    Hier ist ja das Campingauto auch Alltagsauto, da fährt auch immer jede Menge Kram mit rum, für Hundesport, normales Gassi, Zuggeschirr und so, aber wenn ich dann Mal eine Campingtour mache, räume ich erst Mal raus und das passende wieder rein. Manches ist immer drin, Campingstühle und Tisch sind hinter der Box, Schattennetz bleibt natürlich auch drin. Die Betten sind ja eh in den Boxen. Trotzdem ist Urlaub immer erst Mal Räumerei.

    Bei mir ist das Problem, dass ich jetzt erstmals ein separates Campingauto habe. Mir war vorher gar nicht bewusst, wie praktisch das bisher war.

    Ich hab im Camper quasi nen zweiten Haushalt, weil ich so viel eben auch beruflich damit unterwegs bin. Alle paar Monate wühl ich alles durch und gucke, was neu rein muss und was raus kann. So Sommer/Winter Wechsel zb.

    Beim Großputz nach jedem Einsatz, werden auch immer mal Dinge ersetzt. Wie Tütensuppen, oder so.

    Ich hatte gedacht, ich kauf einfach alles doppelt nochmal und dann hab ich halt alles immer dabei.

    Aber das wird echt teuer mit Maulkorb, Alunetz und solchem Zeug.

    Achte für Schottland auf die Lochgröße, die Kackviecher da kommen durch normale Camperfenstergitter durch :(

    Meine TÄ freut sich am meisten über Haribo. Ich besorge dann so einen Karton oder ne Dose Minitütchen. Ökologisch mitteltoll, hygienisch aber schöner.

    walkman Das andere ist halt auch wer kann sein Heim bis aufs Blut verteidigen? Ich glaube das meine Mutter mit 77 Jahren es nicht fertig bringen würde und auch ich würde trotz Kampfes Willen es nicht lange schaffen unsere Wohnungen zu verteidigen. Eine 100 prozentige Sicherheit gibt es nicht also würde dann doch nur noch die Flucht bleiben. Klar stände dann noch das wohin im Raum aber im Worst Case Szenario wäre es denke ich überall gefährlich. Meine Mutter und ich sind gut ausgerüstet und wir könnten es die erste Zeit gut aushalten zu Hause aber auch wir hätten irgendwann keine ausreichende Menge an Lebensmittel mehr. Natürlich käme es auch darauf an welches Szenario gerade Vorherrscht bei Krieg zum Beispiel wäre der Drops in meinen Augen eh gelutscht.

    Es geht - ganz konkret auf Deutschland bezogen - m. E. gar nicht darum, als Zivilist im Krieg sein Haus zu verteidigen, sondern eher um die Frage, ob es einen sichereren Ort gäbe. Und da bin ich der Meinung, dass es auch im Kriegsfall in Deutschland ersteinmal nicht wesentlich unsicherer wird, als im restlichen Europa in der Rolle eines deutschen Flüchtlings.