Ich hab lange gebraucht um zu verstehen, dass es viele viele Sternenkinder und dazugehörige Eltern gibt. Bis dahin hab ich mich sehr allein gefühlt. Mir hätte es geholfen, zu wissen dass es ein ganz normaler Teil des Lebens ist, nicht wie man es bei uns so gerne suggeriert eine Seltenheit. Geburt, Krankheit und Tod haben wir einfach nur begrenzte Kontrolle drüber, das zu akzeptieren war für mich heilsam.
Ich fände eine solche Wand toll, und mit einem kleinen Sternchen für jedes Sternenkind ❤️
Ich habs deswegen recht freizügig erzählt und viel Feedback bekommen von Frauen, die gleiches erlebt haben. Das große Problem ist immer noch, dass viele Frauen denken, sie müssten damit alleine klarkommen.
Spontan fallen mir allein im Freundes- und Kollegenkreis schon fünf Paare ein, von denen ich es weiß. Dass es nicht mehr sind, liegt sicher auch daran, dass "man ja nicht vor dem 3. Monat erzählen soll, dass man schwanger ist, weil ja so viel passieren kann". Der Satz allein ist wohl die Erklärung für das Dilemma.