Beiträge von walkman

    Ddorf: Die Kö (Königsallee) ist keine 20 Minuten zu Fuß vom ZOB entfernt, an deren Ende gibt es Breuninger, ein recht großes Kaufhaus. Außer "been there, done that" sagen zu können, gibt es nicht viel dort zu sehen, alles recht teuer. Aber man kann sich da mal hinsetzen und die Klischeedüsseldorfer (bzw. Zugezogene und Wannabes) bestaunen. Bei schönem Wetter geht man etwas weiter zum Hofgarten, für einen Park mitten in der Stadt ist der ganz nett. Will man es richtig heruntergekommen und ist man am Wochenende da, kann man zur Bolkerstr. gehen und zwei ungenießbare Bier trinken. Steht man auf Kultur, geht man besser in eines der Kunstmuseen.

    Hat hier jemand einen Hund per Suprelorin-Chip temporär kastrieren lassen und absolut keine Wirkung gehabt?

    Tierschutztier war scheinbar konstant weiter an Hündinnen interessiert, inklusive Aufreiten. Bei Rüden macht er das nicht.

    (Ich frage hier, statt im Kastra- oder Chip-Threat, um möglichst viele Erfahrungen zu sehen :) )

    Wegen meiner Erfahrung mit dem IdentifikationsChip, der sich bei einem meiner Hunde von selbst durch den Stichkanal wieder verabschiedet hatte: Ist denn sicher, dass das Suprelorinimplantat im Körper verblieben ist?

    Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen, in seinem Fellkragen könnte auch eine ganze Leberwurst sein, die man nicht finden würde.

    Hat hier jemand einen Hund per Suprelorin-Chip temporär kastrieren lassen und absolut keine Wirkung gehabt?

    Tierschutztier war scheinbar konstant weiter an Hündinnen interessiert, inklusive Aufreiten. Bei Rüden macht er das nicht.

    (Ich frage hier, statt im Kastra- oder Chip-Threat, um möglichst viele Erfahrungen zu sehen :) )

    Sind die Hoden denn geschrumpft?

    Sie sind zwar kleiner, als noch vor dem ersten Chip (das war der 2. Jahreschip, den er bekommen hat).

    Gemäß Ärztin sind die wohl aktuell recht groß.

    Ich kann das nicht so wirklich beurteilen, mir fehlt da die Vergleichsmöglichkeit.

    Also, eine relevante....

    wirklich vergleichbare...

    ... ach, ihr wisst schon....

    Sind die Hoden denn geschrumpft?

    Vor allem, wie lange hat er den Chip?

    Das ist sein zweiter 12-Monats-Chip. Der erste hat nach 10 Monaten deutlich nachgelassen, er hat dann den zweiten bekommen, das ist jetzt vier Monate her.

    Es gibt Hunde, die kann man nicht an einer Situation vorbei füttern.

    Wenn das Verbellen und gar nach vorne gehen nicht aus Angst heraus entsteht, sondern als "Aufgabe" gesehen wird, will der Hund nicht mit Futter an seinem Job gehindert werden.

    Deshalb sollten wir, ohne den Hund gesehen zu haben, keine Tipps geben.

    Ich wäre für Einschätzung durch einen wirklich fähigen Trainers.

    Sehe ich auch so.

    Und auch bei Angst kann es selbst bei sehr verfressenen Tieren sein, dass Futter als Reiz nicht ausreicht.

    Deshalb auch mein Hinweis auf einen Trainer!

    Du hast einen eher großen Hund?

    Aber bei diesem spezifischen Fall komm ich eben auch nicht weiter. Zu eng, um die Ecke, sie erschrickt und reagiert. Ich natürlich auch.. Ist ja mittlerweile unsere gemeinsame Baustelle geworden, da sie ja auch meine Unsicherheit spürt..

    Zur Ergänzung nur ein kleiner Trost: Treppenhaus ist wahrscheinlich kurz vor "Gipfel von schwierig". Die Wohlfühldistanz des Hundes wird jedes Mal unterschritten, er kann nicht weg und ist extrem beengt, dazu auch noch in "seinem" neuen Terrain. Völlig logisch ist auch, dass die das nervös macht.

    Da ist es schon völlig ok, wenn das eine ganze Weile dauert.

    Lass´ dich nicht entmutigen. (Und nutze lieber zu oft als nur selten einen Trainer, so schleifen sich keine Fehler über die Zeit ein)

    Hallo zusammen,

    wir haben im Dezember eine 6 jährige Hündin aus dem Tierheim adoptiert, die sich aktuell noch in der Reha-Phase nach einer TPLO Operation befindet. Uns ist relativ schnell aufgefallen, dass ihr draußen viele Geräusche Angst einjagen. Z.B. Flugzeuge am Himmel, Container die auf der anderen Uferseite abgeladen werden, Schüsse von Jägern in sehr weiter Ferne. Die Lautstärke des jeweiligen Geräusches macht es schlimmer desto lauter es ist, aber tatsächlich ist sie sehr empfindlich auf diese Geräusche und auch die leisesten Geräusche dieser Art werden wahrgenommen und entsprechend mit Flucht reagiert.

    Sie dreht dann sofort um und will wieder zurück nach Hause oder zum Auto. Da wir nach Silvester einige Tage hatten wo wir gar nicht mehr loslaufen konnten, habe ich sie mal ein paar Meter vom Auto weggetragen und wir konnten dann tatsächlich noch eine Runde laufen, manchmal funktioniert auch ein Richtungswechsel und wir passieren dann einfach das ursprüngliche Fluchtziel. Dies ist momentan auch die einzige Methode die mir in irgendeiner Form weiterhilft, wenn Sie sich erschrocken hat. Nun ist es so dass ich der einzige aus dem Haushalt bin, der sie überhaupt tragen kann und ich mir das auch nicht als finale Lösung vorstelle. ;-)

    Da wir uns aktuell noch in der Reha befinden, können wir noch nicht mit geführtem Training starten. Mich würde mal interessieren, ob es hier jemand gibt der Erfahrung mit solchen Ängsten hat und wie ihr diese in den Griff bekommen habt.

    Falls du mit einem Trainer nicht weiterkommst, sprich mal mit einem Verhaltensmediziner. Manchmal können Medikamente ein entsprechendes Training unterstützen.

    Hätte mir auch passieren können. :ka:

    Ich hab mir eine Brille besorgt, nachdem ich eine fremde Frau umarmen wollte von der ich dachte, es sei meine Schwester. :ops:

    So lange ihr noch nicht die Katze anmotzt, dass sie gefälligst von der Kommode runter soll. Aber bisschen plötzlich. Und euch dann auffällt, dass die Katze eigentlich eine Handtasche ist. Und euch dann ebenfalls auffällt, dass ihr seit Jahren keine Katzen mehr habt... :ugly:

    So lange ist alles in Ordnung. :nicken:

    Schlecht wird es erst, wenn dir im Kino deine Katze die Nachos wegfrisst und du dich fragst, wo deine Handtasche ist.

    völlige Not-Ausnahmesituationen... ja, die muss man wirklich viel mehr üben!

    Bin bei der Arbeit auch Ersthelfer. Da muß man eh jede 1,5 Jahre glaub ich den Auffrischungskurs machen. Kriegt ihn also quasi noch gezahlt..... ;-) Nur so als Tip....

    Betriebliche Ersthelfer müssen nur noch alle zwei Jahre zur Auffschrischung und auch nur noch für 9 Unterrichtseinheiten. Da bei uns eine sehr hohe Quote mobiler Arbeit herrscht, wird inzwischen jeder hingeschickt, der sich nicht wehrt. Ich halte das für eine echt positive Entwicklung und kann wirklich jedem nur raten, so etwas irgendwie einzuplanen.

    Was würde mein Hund machen.. wichtige und schwierig zu beantworte Frage.

    Ich hatte meinen zweiten epileptischen Anfall mit Bewusstseinsverlust beim Gassigehen mit Iwan damals (ich krampfe nicht, ich kann noch laufen und reden, aber ich weiß davon nix. Mein Kopf ist wie Watte und ich kann keine bewussten Entscheidungen treffen). Meine Nachbarin war mit ihrem Hund dabei, Iwan kannte sie von klein auf an. Er hat sie nicht an mich ran gelassen. Er saß drohend neben mir und S. konnte meinen Mann holen, der "zum Glück" krank und zuhause war. Mein Mann hat Iwan genommen und sie konnten mich ins Haus bringen.

    Meine Mutter kam, Iwan hat auch sie nicht zu mir gelassen. Nur mein Mann "durfte" mich anfassen.

    Sie haben die Rettung gerufen und Iwan in den Garten gesperrt, er wäre fast durch die Scheibe gegangen.

    Sein Beschützerinstinkt mir gegenüber war riesig. Sobald ich in seinen Augen hilflos war, hat er das geregelt. Ich hätte da für nichts garantieren können.

    Danke für die Beschreibung. Ich habe einen ähnlichen Fall bei mir im engeren Umfeld (allerdings ohne Hund). So etwas - und 1000 andere Dinge - kann auch im höheren Alter erstmalig auftreten, wenn man z. B. schon einen Hund hat. Und dann hat man genau diese Situation: Man verhält sich seltsam, der Hund versteht die Welt nicht mehr und plötzlich besteht eine Gefahr auch für Ersthelfer und Rettungskräfte.

    Unabhängig davon warum die Frau gestürzt ist - Stürzen, eingetrübt sein, Bewusstseinsverlust.... und dann (Erst)Helfer unter Adrenalin... Ich glaube das ist eine ganz blöde Kombi für viele Hunde.

    Genau, vVon so einer Situation kann sich niemand freisprechen.