Alles anzeigenMoin,
sagt mal, wie „empfindlich“ sind die Pfoten/Ballen eurer Hunde? Also im Bezug auf das laufen auf miesen Untergründen (Schotterwegen, Waldwegen die voller unterschiedlicher Steine sind, etc.).
Mir ist jetzt in diversen Urlauben beim wandern aufgefallen, dass Gustaf klamm bis lahm geht auf solchen Wegen, bis hin zur Verweigerung. Er hat relativ weiche, helle Ballen, die leider auch stets recht abgelaufen sind, da er als Stadthund sehr viel auf Asphalt, Beton, Steinböden läuft, die oftmals auch regennass sind und entsprechend hoch der Abrieb ist.
Im Urlaub merken wir die Einschränkung dann durchaus, weil wir selbstverständlich entsprechende Rücksicht auf seine Pfoten nehmen und damit so einige Wanderpfade nicht in Frage kommen. Mit Booties läuft er auf gleichen Böden dann wieder zufriedenstellend, ohne Meideverhalten oder Schmerzanzeichen.
Mich würde es vergleichsweise interessieren ob es an seinen „Stadthund-Ballen“ liegt, oder ob er aufgrund seiner hellen Ballen (sollen ja empfindlicher sein als dunkle) so benachrichtigt ist, oder einfach „genetisch“ schlechte Ballen hat.
So einen Weg hatten wir z.B. auf einer Streckenlänge von 1,5km (bei 12km insgesamt, aber die restliche Strecke war leider auch nicht so richtig schön. Waldwege voller scharfkantiger Steinchen). Keine Chance das Gustaf da ohne Booties drauf laufen kann und selbst mit Booties habe ihn ihn so weit seitlich am Rand laufen lassen wie möglich.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.
Sehr spannende Frage, ich hatte sowas auch mal irgendwann gefragt und war extrem verwundert über die Ergebnisse:
Mein Tierschutztier kommt nahezu jeden Tag für gut eine Stunde in den Wald, am Wochenende auch mal für 4-6 Stunden, da kommen dann auch Schotter, Fels und Schiefer vor. Die Pfoten sind total rau, gepflegt wird da nichts, auch die Haare bleiben drin. Blutig waren die noch nie, allerdings zeigt er in der Regel keine Schmerzen, ich hätte es deshalb wohl auch nicht gesehen.
Offensichtlich ist das Tier inzwischen an sowas gewöhnt.
Wir hatten mal eine "Wanderung" (10 km) mit mehreren Leuten, 3 Labbies (alle AL um die 35 kg), ein BC und mein Tierschutztier. Da kamen auch Schotter, Schiefer, Fels inkl. ordentlicher Steigung vor. Die Labbies hatten danach alle komplett aufgerissene Ballen, der BC war nur leicht blutig, mein Tier hatte nichts. Angezeigt hatten die Tiere das alle nicht. Die HH haben dagegen alle im Strahl gekotzt, weil sie die Wanderung kacke und zu anstrengend fanden.
Ich habe daraus geschlossen, dass es wohl vor Allem auf Gewöhnung ankommt, also Untergrund und Dauer. Gewicht und Pfotenpflege hatten aber scheinbar auch einen Einfluss.
edit: Aber kitzelig scheint Tierschutztier an den Pfoten zu sein! (Im Grunde alles wie Herrchen)