Definiere Wanderwege. Ausgeschildert, am Ende noch prämiert, ja hab es bedeutend weniger als in anderen Regionen. Sind aber auch meistens die Wege bei denen ich mich hinterher ärgere, dass ich zu faul war selbst zu planen.
Ich bin aber auch jemand der sich auf Schotter prinzipiell ein Fahrrad wünscht und sich fragt, warum man jetzt auf diesem langweil Weg zu Fuß geht. Weil den Anteil an Pfaden und Waldwegen mit echtem Naturboden finde ich in Thüringen bedeutend höher.
Eifel ist gefühlt entweder Nationalpark mit allen Nachteilen oder Forstwirtschaft mit allen Nachteilen oder brütende Sonne mit befestigten Feldwegen. Eifel ist für mich deshalb Winterwanderland mit Schnee bin ich dankbar über solche Wege und dann macht mir das auch wieder Spaß.
Für mich sind Wanderwege eher Pfade oder zumindest Wege, die nicht mehr offensichtlich der Waldwirtschaft dienen, eher schmal, aber trotzdem "offiziell" (nicht wild ausgetreten) sind. Beschilderung finde ich dabei nicht wichtig.
Vielleicht waren wir dann beide jeweils in Gegenden, wo wir uns nicht gut auskannten, ich empfinde das genau umgekehrt :) Im Thüringer Wald hatten wir nahezu keine Wanderwege gefunden, bis auf Teile der bekannten Langstreckenwanderwege. In der Eifel bin ich mindestens zu 70 % auf echten Wanderwegen unterwegs, allerdings ist der Wald auch weniger weitläufig und ja, dort kommt immer wieder auch über Felder etc.
Allerdings finde ich jede Wanderung ab 20 Grad (oder ab 15 Grad mit SONNE) sowieso immer und überall viel zu warm.