Wenn man allerdings sonst nie mit stabilen Schuhen wandert, kann ich nicht einschätzen, ob das ungewohnte Mehrgewicht der Schuhe zu einem wesentlich größeren Problem wird.
Ich werde bedeutend schneller müde mit eben den bekannten Folgen. Und irgendwann läuft man auf Verschleiß, ich zumindest. Und da freuen sich bei mir Knie und Hüfte über mehr Dämpfung, dabei habe ich mit beidem sonst nie Probleme, sind einfach nicht meine üblichen Schwachstellen. Aber auf Langstrecke lernt man seinen Körper ganz neu kennen.
Ja, das stimmt, solche Strecken zu "marschieren" hat eigentlich nicht viel mit normalen Wanderungen zu tun. Aber was du beschreibst klingt eher danach, dass du nicht die idealen Wanderschuhe für deinen Körper hast. (Hüfte/Knie mit Wanderschuhen und nicht mit Turnschuhe hört sich so an, als hättest du die richtigen Turnschuhe hinsichtlich Supination/Überpronation, aber keine oder die falschen Einlagen in Wanderschuhen. Oder du hast einen unerkannten Bandscheibenvorfall, der erst ab sehr langen Strecken deutlich wird).
Beim 100er war ich die letzten 20km ganz alleine, weil sich das Feld so weit auseinandergezogen hatte. Das war dann für mich echt kein Gemeinschaftserlebnis, geschweige denn eine Massenveranstaltung mehr. Dafür war die Gegend ab Sonnenaufgang sehr schön. Zumindest gefühlt.