Beiträge von walkman

    Nur weil man nicht bereit ist zig tausende Euro für ein neues (wenig gebrauchtes) Fahrzeug auszugeben, heißt das ja nun nicht, dass man sich keine Reparaturen leisten kann oder will.

    Ich persönlich sehe für mich null Sinn in Neuwagen und bin sowieso eher dafür Dinge zu erhalten, zu reparieren oder weiterzugeben, bevor es zu Müll wird.

    Wenn ein Wohnmobil 10 TEUR kostet, hat es entweder eine sehr hohe Laufleistung, oder ist mindestens 20 Jahre alt. Reparaturen können dann leicht den Kaufpreis übersteigen. Warum sich jemand so ein Auto kauft, wäre mir als Verkäufer egal, solange er mir nach dem Kauf nicht auf die Nerven geht.

    Bestehende, bekannte Mängel MUSST du sowieso benennen

    Wo fängt man da denn an? Also ernsthaft gemeinte Frage. Das Teil ist 20 Jahre alt und war ab Werk schon nicht hochwertig. Große Mängel hat es gar nicht. Eher wie so ein alter Mensch, da zwickt hier, da zwickt da was. Und aus einer zwickenden Hüfte kann dann halt auch mal ein neues Hüftgelenk werden, ohne dass das zwingend absehbar war :ka: .
    Ich wünsche mir eher Interessenten, denen das bewusst ist (Fantasie-Preise verlangen wir eh nicht), das Teil ist alt. Aber jedes kleine Zwicken und Zwacken benennen könnt ich gar nicht, zumal da monatlich ein neues dazu kommen kann und manches ja auch Ansichtssache ist

    dass sie Kleinigkeiten selbst beheben, anstatt dich jedes Mal mit Problemchen zu nerven.

    dürfen Käufer das? Ich würde TÜV und Gasprüfung neu machen und dann gekauft wie gesehen. Problemchen sind in dem Alter einfach mitgekauft :ka: . Wer erwartet denn von einem 20 Jahre alten Auto, dass es funktioniert wie ein Neuwagen?

    Ich kann sagen, ich fahre da aktuell gerne und problemlos mit in den Urlaub, alles wichtige funktioniert, Probleme über Problemchen hinaus gibt es Stand jetzt nicht.
    "Problemchen" sind ab Kauf aber nicht mehr meine, würde ich bei einem Fahrzeug in dem Alter denken

    TÜV neu ist schonmal gut.

    Die Herausforderung dabei ist, dass Käufer sehr unterschiedliche Ansichten haben, welche Mängel ok sind und welche nicht. Unfälle musst du auf jeden Fall erwähnen. Wenn wesentliche Dinge nicht funktionieren oder du mal von einer Werkstatt einen KVA für irgendwas bekommen, es aber nicht hast reparieren lassen hast, ist das schon erwähnenswert. Im Zweifel würde ich im Kaufvertrag eher zuviel als zuwenig beschreiben.

    Bei alten Autos besteht immer ein Risiko, dass irgendwann nach Verkauf eine größere Reparatur ansteht. Da sollte man keine Leichen im Keller haben. Für 10 TEUR Würde ich persönlich gar nichts erwarten. Aber wenn jemand so wenig Geld für ein Auto ausgibt, kann er sich meis auch keine großen Reparaturen leisten.

    Da sind Schrauber dann die einfachere Zielgruppe.

    Ein "altes" Wohnmobil würde sich kein Händler auf den Hof stellen, weil er dann ein Jahr Mängel beseitigen müsste. Deshalb würde ich unbedingt an privat verkaufen, idealerweise an Bastler oder uzmindest handwerklich Begabte.


    Einen Mustervertrag findest du z. B. hier: https://assets.adac.de/image/upload/v…obil_rneqsh.pdf

    Danke dir!

    Wobei ich die Frage: "Sind sie handwerklich begabt?" eher kontraproduktiv für ein Verkaufsgespräch finde xD . Bei einem zu verkaufenden Haus würde ich bei dem Satz von einer halben Ruine ausgehen :fear:

    Ich weiß, was du meinst, aber unsers ist ja oft genutzt (aktuell sitze ich drin im Warmen und lausche dem Regen :pfeif: ), ist ja nicht so, als hätte es aktuell große Macken. Es ist vollumfänglich nutzbar. Nur muss man halt schauen, was man selbst als Käufer optimaler haben wollen würde und niemand kann versprechen, wie lange das alles noch funktioniert.
    Aber: an Bastler abzugeben trifft es hier nicht, für mein Verständnis dafür.

    Reinschreiben würde ich das Thema "Bastler" auch nicht. Aber wenn du feststellst, dass Interessenten sowas können, hast du den Vorteil, dass sie Kleinigkeiten selbst beheben, anstatt dich jedes Mal mit Problemchen zu nerven.

    Bestehende, bekannte Mängel MUSST du sowieso benennen und die solltest du unbedingt auch in den Vertrag aufnehmen. Und wenn du sie schon vorher auch in der Anzeige aufführst, lieferst du Interessenten weniger Argumente, um beim Vor-Ort-Termin den Preis zu drücken.

    Und wir machen uns nun Gedanken, wie unsers am besten verkaufen. Der Wohnmobilhändler vom Neuen will es nicht (weder in Zahlung noch in Vermittlung), damit bleibt vermutlich nur sich mit "privat" rumschlagen. Oder lieber einer der großen Gebraucht-Anbieter und dann bekommt man zwar weniger, hat dafür aber auch weniger Aufwand / Ärger? Ums Geld geht es ja gar nicht mal, aber für ungefähr nix will ich mein über die Jahre so geliebtes Schätzchen halt auch nicht abgeben. Auf der anderen Seite, hauptsache es wird noch gefahren, tut ja.

    Bislang dachte ich eigentlich, och, irgendwie wird sich jemand finden, aber jetzt, wo es konkret wird... :fear: .
    Finde es auch sehr schwierig, da einen Preis festzulegen. So: sind 10.000€ zu viel / zu wenig? Einem Experten zur Preisschätzung vorstellen? Ist halt auch kein Wert mehr, wo man noch sonstwieviel Aufwand reinstecken will.

    Der Markt für gebrauchte Wohnmobile ist gerade am Boden, zumindest was junge gebrauchte Standardwohnmobile angeht.

    Ein "altes" Wohnmobil würde sich kein Händler auf den Hof stellen, weil er dann ein Jahr Mängel beseitigen müsste. Deshalb würde ich unbedingt an privat verkaufen, idealerweise an Bastler oder uzmindest handwerklich Begabte.

    Einen Mustervertrag findest du z. B. hier: https://assets.adac.de/image/upload/v…obil_rneqsh.pdf

    Hier sieht es leider nicht so rosig aus. Wir versuchen in meine Heimatstadt zu ziehen (Köln), aber es ist eine Katastrophe. Und dabei haben wir preislich eine echt große Spanne, wie weit wir gehen würden. Aber die Hunde, die Hunde. Auf jede Wohnung bewerben sich eben auch massig Doppelverdiener ohne Tiere. Und dabei suchen wir schon am Stadtrand, in die Innenstadt will ich mit den Hunden sowieso nicht. Beide haben zwar noch nie was kaputt gemacht, sind aber aus Sicherheitsgründen sogar haftpflichtversichert für Mietsachschäden. Keine Chance. Spielt alles keine Rolle. Sobald das Wort "Hund" fällt, ist man raus. Genossenschaften erlauben höchstens einen Hund, nicht zwei.

    Ja, ehrlich, es macht mich traurig. Weil das Heimweh so groß ist. :loudly_crying_face:

    Wir wissen gerade auch nicht, was wir machen sollen. Vielleicht würde es leichter gehen, wenn ich dort netzwerken könnte. Aber leider haben wir 5h Fahrtweg und da gestaltet sich das sehr zäh.

    Köln ist zwar die Hauptstadt des "Netzwerkens", aber um über so einen Weg eine Wohnung zu bekommen, hättest du mit dem Netzwerken schon vor 30 Jahren anfangen müssen.

    Bezahlbarer Wohnraum ist dermaßen knapp, dass du eine realistische Chance erst in Richtung Bergisches, Richtung Eifel oder im Heinsberger Raum hast.

    Die ADAC-Mitgliedschaft ist personenbezogen. Wenn dein Freund Mitglied im ADAC ist und alleine in dem Auto sitzt, bekommt er auch Pannenhilfe.

    Sollte ein Hund vollständig ausgestreckt (seitlich, alle Viere zur Seite, Körper gerade) in seinem Bett liegen können? Also muss die Größe des Bettes das mitmachen?

    Ich suche gerade einen Camper u. a. nach möglichen Liegeflächen für den Hund aus. Mein Tierschutztier nutzt seine Betten bzw. deren erhöhten Rand häufig so, als wäre er eine Uhr auf nem Dalí-Bild.

    Oder wäre es ok, wenn er da nur bestimmte Positionen einnehmen kann?

    Aber was du beschreibst klingt eher danach, dass du nicht die idealen Wanderschuhe für deinen Körper hast.

    Definitiv. Damals nicht und da war ich noch gesund und heute mit verletzungsbedingt kaputten Fuß versuche ich es gar nicht mehr.

    10-15 km laufe ich in jedem Schuh. Also wenn er prinzipiell passt. Danach merke ich die Schwachstellen. Früher galt, Hauptsache leicht, dann ist der Rest "egal".

    Vielleicht verstehe ich den Hype um Wanderschuhe deshalb nicht :ka: und ich war da sehr Experimentierfreudig.

    Mit Verletzungen sollte man sich solche Weitmärsche auch schenken, das bringt nur Frust oder Folgeschäden. Selbst wenn man durchkommt: Für was?

    Aber Wanderschuhe haben für solche Anwendungen schon ihre Berechtigung.

    Zu Blasen könnte ich viele blutige Geschichten "von damals" erzählen, aber heutzutage haben sich Wanderschuhe so weit entwickelt, dass man eigentlich nicht mehr davon ausgehen muss, in jeden Schuhen beim Einlaufen Blasen zu bekommen.

    Was das Thema "Bandscheibe etc." angeht, würde ich das nicht weiter verfolgen. Ein großer Teil von Menschen hat wohl unerkannte Bandscheibenvorfälle, wenn man da wie beschrieben "mimimi" ist, ist eine Fehlbehandlung vorprogrammiert :D https://www.hessing-kliniken.de/orthopaedische…le/bandscheibe/