Beiträge von Bbylabi

    Ich finde trotzdem bedauerlich, dass es offensichtlich ein No-Go ist, über gute Dinge zu sprechen. Mir war das vorher schon klar, ich lese diesen Thread ja schon ne Weile und habe seit heute früh überlegt, ob überhaupt und wenn ja, wie ich so Schönes formulieren soll.


    Bleibt also ein schales Gefühl, dass Freude nicht teilbar ist.

    Ich hatte zweitweise eher das umgekehrte Gefühl. Hatte halt echt große Probleme mit meinem Hund und mich hier sicher oft über seinen „Wahnsinn“ ausgekotzt oder Ratschläge gesucht.

    Was auch kein Fehler war, denn deswegen beschäftigte ich mich so intensiv damit, dass wir nun endlich Fortschritte machen.

    Auch da sind manche Kommentare etwas unfreundlich gewesen. Viele abrr natürlich auch hilfreich und aufbauend!

    Es gibt halt Menschen die sind besonders neidisch, besserwisserisch usw. Niemand ist perfekt, jeder hat seine Eigenheiten.


    Ich finds super, wenn wer Fortschritte macht und kaum Probleme hat. Auch davon kann man lernen: Umgekehrt finde ich es wichtig über Probleme und Schwierigkeiten sich austauschen zu können. Denn wenn diesen Personen ihr Hund egal wäre, würden sie nicht hier davon berichten und Hilfe suchen.

    Henning&Me Danke! ❤️ Jetzt liegt er im Büro und schläft in seiner offenen Box…unangeleint mit offener Tür (früher undenkbar. Und das ganz selbstverständlich. Wir haben wirklich Lebensqualität zurück gewonnen.


    Habe auch gehört, dass ein Stopp-Signal besser ist in solchen Fällen.

    Wenn wir vermehrt draußen weiter arbeiten, werde ich das sicher auch aufbauen.

    Aber solange halt Schlepp bzw. Leine dran.

    Schon lange nicht mehr geschrieben.

    Bei uns läuft es immer besser. Führe jetzt Tagebuch um die (kleinen) Fortschritte besser zu sehen.

    Er ist jetzt bereits viel glücklicher und ausgeglichener als früher. In der Dummyarbeit ist er wie ausgewechselt. Hat Freude an der Zusammenarbeit und lernt schnell dazu. Macht jetzt richtig Spaß - uns beiden.

    Die Attacken von früher gehen gegen 0. Zuhause schläft er viel, kommt gerne kuscheln und genießt seine Streicheleinheiten.

    Wir haben immernoch viele Themen (vorallem draußen), aber in baby steps wird es Tag für Tag besser. Es wird 🥰

    Pfoten abtrocknen geht mittlerweile. Das ist so Alltag geworden, dass er es akzeptiert.

    Gleiches probiere ich jetzt beim Zähne putzen, dass er einfach lernt „gehört dazu“.

    Beim Krallen schleifen/schneiden find ich das aber schwer. Möchte ihn nicht verletzen.


    Aber das ganze Pflegethema ist bei ihm echt nicht so leicht. Er ist da sehr skeptisch.


    Versuch das mal zu filmen :)

    Mrs Barnaby Augen eintropfen habe ich damals 2 Wochen intensiv mit Kooperationssignal geübt. Am Ende dieser 2 Wochen ließ er sich die Augen paarmal eintropfen. Wurde aber auch dann trotz Geduld nie problemlos und fand er durchgehend furchtbar. Musste es nach jedem Tropfen quasi einen Tag neu aufbauen. Als er einmal wirklich ein fett entzündetes Auge hatte und ich ihn eintropfen MUSSTE, zerstörte ich mir die Arbeit wieder.

    Ich übte dann trotzdem weiter immer wieder mal auch andere Sachen wie Zähne kontrollieren, Ohren untersuchen, Pfoten halten…aber findet er alles nicht schön. Dreht den Kopf weg, ist angespannt. Krallenschere ging gar nicht…deswegen Schleifer, aber auch den findet er doof. Zuckt die Pfote ständig weg, wenn das Teil ihn nur berührt (abgedreht).


    Grundsätzlich mach ich es so, dass er sich seitlich hinlegen soll. Dann nehm ich sanft eine Pfote und belohn ihn, dann taste ich die Krallen ab und belohne ihn und das steiger ich langsam von Tag zu Tag. Zuckt er mit der Pfote weg, lass ich sie los und leg sie zurück am Boden. Ist das falsch?

    Interessanterweise „freut“ er sich, wenn er den Schleifer sieht und trabt mit zum Teppich. Also das Üben mag er scheinbar 🙃

    Welche Erfahrung habt ihr eigentlich mit den Krallenschleifern gemacht?

    Mein Hund hat nie schlechte Erfahrungen mit Krallen schneiden und schleifen gemacht, trotzdem hat er so eine Panik davor. Er ist ein extrem sensibler Hund. Selbst die Treppe, die er jeden Tag gehen muss und mit viel Geduld aufgebaut wurde (und Leckerlis), findet er nach wie vor Horror. Augen eintropfen übte ich mal 2 Wochen intensiv, nur um mir es nach 2 mal „echten“ eintropfen komplett wieder zu zerstören.


    Krallenschere kann ich vergessen. Habs ewig probiert anzutrainieren. Keine Chance.

    Krallenschleifer geht besser. Sitze aber schon seit Dezember fast jeden Tag am Abend und übe das. Mittlerweile darf ihn das ausgeschaltete Gerät 2sec berühren.

    Ist das normal? Wenn das so weiter geht, komm ich nie zum schleifen 🙈 Wie war das bei euren?

    Was sind denn Dobby Ohren?
    Ich kenne es, wenn die Ohren etwas zurück liegen, der ganze Hund wackelt, dabei was im Maul hat, als durchaus Freundlich gemeinte Spielanfrage.
    Aber auch als Beschwichtigungsgeste. Je nach Kontext. Manchmal auch einfache Aufregung und ein nicht Wissen, wohin mit sich. Schwer zu erklären. Je nach Situation machen wir dann, die Energie in ein Spiel ableiten, oder lieber die Aufregung runter Regeln. Das runter Regeln aber nicht über ein Spiel, sondern durch Ruhe/Entspannungs Signale. Manchmal auch durch ein Stumpfes Sitz/Platz.

    Da streckt er die Ohrenmuschel so komisch seitlich/zurück.

    Aber das klingt ziemlich so, wie das was ich meine. Macht er auch hauptsächlich in Aufregung und erwider das auch nie mit Spielen, eher mit Ruhe.

    Kurze Frage in die Runde…

    Wisst ihr, was diese „Dobby-Ohren“ aussagen?

    Mein Labrador macht das gerne, wenn er irgendwas im Fang hat.

    Dobby-Ohren, Augen zusammenkneifen und mit dem Hinterteil wackeln. Dann umkreist er mich gerne dabei.

    Wirkt wie ein Präsentieren. Aber auch leicht unsicher.

    Manchmal legt er es dann auch bewusst vor mir ab oder auf mich drauf, wenn ich sitze oder liege.


    Also sicher nichts Schlimmes, stört mich auch nicht. Nur würde gerne verstehen, wie er das meint.