Beiträge von CundC

    Danke, das wusste ich nicht.

    Und so geht es wohl 90% der Menschheit.

    Wenn ich da nicht vor ein paar Jahren mal zufällig drüber gestolpert wäre (wollte googeln, ob das Tier, das ich zufällig im Garten gegenüber gesehen hatte, Waschbär oder Marder oder Marderhund war), hätte ich das auch nicht gewusst.

    Weil ihr Füchse erwähnt, neben unserer Hundeschule ist end Tierklinik. Wir haben nun schon ein paarmal gesehen das eins Pflegerin mit einer Füchsin spazieren geht. Gestern hat sie gefragt ob sie (die Füchsin) zu meinem Hund darf. Ja darf sie, die beiden haben sich begrüßt als wären es beide Hunde, war interessant.

    Wir wollten natürlich wissen wie es dazu kommt, also eine sehr traurige Geschichte. Der Fuchs wurde mit gebrochenen Rippen und Quetschungen eingeliefert, frisst nur Hundefutter, kein rohes Fleisch. Jagen kann sie natürlich auch nicht. Ist scheinbar aus privater Hand irgendwo entlaufen.

    Die arme muss nun ihr restliches Leben in Gefangenschaft verbringen, anstatt so zu leben wie es ein Fuchs tun sollte. Derzeit lebt sie in dieser Klinik weil sich niemand findet der sie aufnehmen kann.

    Sowas macht mich sehr traurig

    Hab grad mal aufgrund Deines Postings gegoogelt und bin erschrocken. Für Füchse sind Gehegeanforderungen 30qm :crying_face: für ein Paar, jeder weitere 3qm. Ich hatte mir mal so ausgemalt, ob ich den Fuchs hier in Pflege nehmen könnte (nein, bestimmt nicht, sagt der Verstand) und war im Zweifel, ob ich dafür überhaupt genug Platz hätte. Ich dachte da eher an 500 oder 1000qm. 30qm ist doch nix für so ein Tier.

    Bei einem von meinen Jungs ist es genauso. Immerhin ist er jetzt, nach 5 Jahren, soweit, dass er ab und zu mal schaut, wo ich bin - wenn er ohne Leine läuft. Mit Leine ist es nur ein ständiges "Ich muss aber da gaaanz vorne sein, damit keiner vor mir irgendwas interessantes findet!!!!" Wir haben ein Stück die Straße längs, das mit Ach und Krach und immer wieder Stehenbleiben und neu ordnen einigermaßen funktioniert, aber ihn total stresst. Richtig Erleichterung ist erst möglich, seit Freilauf zumindest an einigen Stellen geht. Und auch, wenn er dann (für meinen Geschmack) viel zu weit vorläuft (extrem selten ist er mal hinter mir), da habe ich deutlich mehr Aufmerksamkeit von ihm als an Flexi oder Schlepp. Immerhin kommt er angerast, wenn ich rufe (und er nicht grad noch die Nase im Gras hat - dann dauert es halt noch ein bischen).

    Und wie soll das Amt ohne Kontrolle nachprüfen, ob es eine boshafte Unterstellung ist und nicht doch eine massive Tierquälerei vorliegt?

    Das ist das Problem oder besser die Aufgabe des Amtes, sprich: Es muss hinreichende Indizien, besser noch Beweise zusammentragen, um einen Durchsuchungsbeschluss zu bekommen. Wird das gelingen? Kaum.

    Da hat mal ein Dackelverein Gerichtsurteile gesammelt:

    https://www.idg-irjgv.de/information/de…-kontrollrecht/

    Und es gibt eine schöne Sammlung von Gerichtsurteilen hier:

    https://mlr.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/reda…09_bis_2014.pdf

    (in diesem Fall hier unter "Zutrittsrechte zu Wohnungen" (2. Seiten ziemlich unten direkt über "Vögel")

    Muss man Amtsveterinären immer!! Zutritt in's Haus erlauben?

    Eine Freundin hat gerade Ärger und ich habe gemeint, wenn sie die Amtsärztin nicht reinlässt, kann diese sich mit der Polizei Zutritt verschaffen 🤔

    Wenn die vor der Tür stehen, kann man ja auch fragen: "Bin ich verpflichtet, Sie reinzulassen? Und was passiert, wenn ich das ablehne?"

    Die "Besucher" sollten ihre Rechte schon kennen, die machen das ja nicht das erste Mal im Berufsleben.

    catsanddog Du hattest ja schon den Beweis geliefert, dass es nicht um Tierquälerei gehen konnte (außer, der Kater wäre täglich stundenlang zu hören, dann wäre da aber vermutlich mehr als eine Anzeige gewesen).

    Bei mir war es das Ordnungsamt wegen Lärm durch die Hunde und die Vertreter des Amtes kamen nicht direkt zur mir. Sie stellten sich irgendwo hin, gingen vielleicht auch den Anzeigenden besuchen, um sich selbst ein Bild vor Ort zu machen. Ich hatte regen Mailverkehr mit denen und war, so genervt, wie ich war, eigentlich auch froh darüber. Mir hatte nie jemand was gesagt. Auf Nachfragen kam von den Nachbarn nur sowas wie: ja, manchmal bellen sie schon, aber das geht schon. Sind ja auch Hunde und die tun halt ihren Job.

    Aber wenn man von nix weiß, kann man ja auch nichts dagegen tun. :ka: