Beiträge von CundC

    Mein Respekt an alle, die einen schwierigen Hund haben und das irgendwie meistern.

    Ich würde das glaub ich nicht schaffen. Für mich soll ein Hund mein Leben bereichern, nicht schwerer machen.

    Ich meistere das nicht, ich schaffe das auch nicht. Ich dachte auch ein Hund würde mein Leben bereichern und nicht schwerer machen. Was soll ich machen?

    Ca. 2 mal im Jahr eskalieren die Situationen so sehr, dass er mich anspringt, mich in die Beine beißt, in die Hände, mich immer wieder anspringt und verfolgt, ca 5 min lang. Sonst hat er keine Probleme 🫤... Diese Attacken habe ich bisher mit keinem Trainer in den Griff bekommen

    Er verfolgt Dich? Was tust Du dagegen? Ehrlich, wenn ein Hund das mit mir machen würde, würde ich ihm was husten. Nun kenne ich Deinen Hund natürlich nicht und weiß nicht, wie er drauf ist.

    Was haben die Trainer denn gesagt über die Ursache? Und ja, ich würde wohl nicht 24 Stunden den MK draufmachen, aber (einen gutsitzenden!!) MK und ein gutsitzendes Halsband mit Hausleine würde der Hund bei mir fast durchgehend tragen und das so lange, bis ich ihm (wieder) vertrauen kann.

    Gesundheitlich wurde er durchgecheckt? Weißt Du etwas über seine Verwandtschaft (Eltern, Geschwister, Großeltern, Tanten, Onkel), ob da sowas aufgetreten ist oder auftritt?

    Und ich vermute, genau wie bei der furchtbaren Kampfhundbekämpfung trifft es zuallererst die, die blöderweise nicht im Untergrund agieren und sich damit angreifbar machen.

    Ja, da bin ich ganz bei Dir. Bezüglich der Formulierungen: wäre es da nicht sinnvoll, diejenigen, die den Referentenentwurf gemacht haben, deshalb mal anzuschreiben? Und dann aber auch gleich mit sinnvollen Formulierungen als Alternativvorschlägen zu versorgen?

    Winkelung und HD - ja, stimmt, das hab ich zu Unrecht in einen Topf geworfen.

    Aber wir reden doch hier über einen Gesetzesentwurf und nicht über Vorschriften einen Zuchtverbandes. Der VDH kam (bei mir) nur insofern ins Spiel als er genauere Formulierungen fordert, diese aber selbst in den Rassestandards, für die er zuständig ist, nicht bietet.

    Und ein Gesetz hat nichts mit VDH- oder FCI-Züchtern allein zu tun, da sind auch die Vermehrer und Puppymills betroffen. Gesetze gelten für alle. Dass es mit der Durchsetzung hapern wird, ja nun, aber es wäre zumindest schon einmal eine Basis da, aufgrund derer etwas getan werden könnte.

    Sagt doch kaum jemand: Dieser Hund ist einfach zu glücklich, zu ausgeglichen, verträgt jedes Futter und die Tierklinik will auch nichts operieren.

    Meine Alten waren immer "billig im Unterhalt". Lediglich im Alter bekam die Hündin Cushing und der Rüde Arthrose. Sie kam aus dem TH HH Süderstraße und er aus dem TH Berlin. Beide stellten kaum Ansprüche an uns und waren zufrieden mit dem Leben bei uns. Also: es gibt sie, die anspruchlosen, gesunden, alles vertragenden Hunde aus dem TH.

    Also ich hab die seit vier Jahren und die haben nicht mal Blüten :D

    Keine von denen ...

    Wachsen tun sie wie Teufel. Und irgendwas frisst gern die jungen Blätter. Aber gesehen hab ich noch keine Raupe.

    Dann denke ich, da stimmt was nicht mit den Bodenstoffen - vielleicht fehlt was? Aber bzgl. Dünger bin ich echt nicht gut. Ich würd vermutlich Blaukorn nehmen oder irgendwas, was nicht stickstoffhaltig ist.

    Der Stickstoff (Hornspäne und Co) führt zu gutem Blattwachstum, reicht aber nicht für Blüten.

    Und vielleicht mal gezielt schneiden, also nicht einfach rundum kürzen, sondern tatsächlich in Form schneiden (1 Haupttrieb nach oben und davon seitlich geführte Nebentriebe).

    Bei Kiwi weiß ich das nicht, aber Wein z.B. trägt an 1-jährigem auf 2-jährigem auf 3-jährigem Holz am besten. Da muss man also den Schnitt bewusst machen und nicht nur auf: uups, ist das lang, das kürz ich mal.

    Ich habe diese hier:

    https://www.baldur-garten.de/produkt/Kiwi/4…ion/detail.html

    Also zwei weibliche und eine männliche. Hier passiert einfach nüscht.

    Aber wenigstens ist sie grün. :ka:

    Wachsen sie gut? Und wie alt sind sie? (das sind die "wilden" Kiwi)

    Ich hab grad mal nachgeschaut. Da ist als männliche Pflanze Nostino drin. Sicher, dass die da nicht eine zweite Issai (weiblich) reingepackt haben? Schau Dir die Blüten genau an, sollte um Mai herum sein.

    Und nochmal geschaut. In den FAQ gibt Baldur an:

    Mit den ersten Früchten können sie ab dem dritten Standjahr rechnen.

    Die verkaufen da also sehr junge Pflanzen. Also vielleicht nur noch etwas Geduld.

    Ich muss sagen, dass das Forum es "geschafft" hat, dass ich, noch bevor ich jetzt frisch Pflegestelle für einen Direktimport werde, denke, das mache ich nie wieder. Selbst wenn die Hündin nett ist, dann sind ja scheinbar alle anderen ne Katastrophe. :face_with_head_bandage:

    Jeder Hund hat das Potential, eine Katastrophe zu sein. Das hängt sehr viel auch davon ab, was für den Menschen, zu dem er kommt, wichtig ist.

    Meine Hunde sind alle zu mir gekommen nach dem Motto: Mal schauen, was wird.

    Nein, ich bin keine Pflegestelle, aber ich habe meine Hunde ausgesucht. Die ersten (den allerersten mal ausgenommen, da war ich 14 Jahre alt) hab ich im TH kennengelernt und hab gesagt. Nett, könnte was draus werden.

    Meine Jungs jetzt hab ich von privat und da hab ich das gleiche gesagt. Naja, war eher ein: hmhm, mal schauen, wird schwieriger als mit den Alten. Aber ich hab hier auch eine Wohnsituation bzw. hatte sie damals, in der ich mit allem leben konnte.

    Wir haben für die Jungs einen zweiten Gartenzaun gebaut und an diversen Ecken Überkletterschutz angebracht. Ich habe 2 Hundeklappen (eine mechanische, die war auch für die Alten gut und für meine Jungs jetzt noch eine zweite, zeitgesteuerte, weil sie einfach zu laut draussen sind).

    Für viele Menschen wären meine Jungs eine absolute Katastrophe (Rüden mögen sie nicht, haben das Potential, als gefährlicher Hund eingestuft zu werden, da sie unsicher sind mit der Tendenz nach vorne, sind jagdinteressiert - vor allem Katzen, aber auch Rehe und Hasen oder Hühner und sie sind relativ selbständig, aber auch mit ner guten Portion WTP). Und trotzdem kommen wir gut klar miteinander.

    Wichtig ist, dass Du Dir klar darüber bist, was für Dich No-Go ist, womit Du leben kannst und was der Idealfall wäre.

    Wenn Du nur sehr wenige No-Gos hast und die Orga ein Pflegestellennetz hat, so dass im schlimmsten Fall der Hund zeitnah wieder übernommen werden kann, dann wäre ein Direktimport möglich, bei allem anderen würde ich nein sagen.