Beiträge von CundC

    Ich muss sagen, dass das Forum es "geschafft" hat, dass ich, noch bevor ich jetzt frisch Pflegestelle für einen Direktimport werde, denke, das mache ich nie wieder. Selbst wenn die Hündin nett ist, dann sind ja scheinbar alle anderen ne Katastrophe. :face_with_head_bandage:

    Jeder Hund hat das Potential, eine Katastrophe zu sein. Das hängt sehr viel auch davon ab, was für den Menschen, zu dem er kommt, wichtig ist.

    Meine Hunde sind alle zu mir gekommen nach dem Motto: Mal schauen, was wird.

    Nein, ich bin keine Pflegestelle, aber ich habe meine Hunde ausgesucht. Die ersten (den allerersten mal ausgenommen, da war ich 14 Jahre alt) hab ich im TH kennengelernt und hab gesagt. Nett, könnte was draus werden.

    Meine Jungs jetzt hab ich von privat und da hab ich das gleiche gesagt. Naja, war eher ein: hmhm, mal schauen, wird schwieriger als mit den Alten. Aber ich hab hier auch eine Wohnsituation bzw. hatte sie damals, in der ich mit allem leben konnte.

    Wir haben für die Jungs einen zweiten Gartenzaun gebaut und an diversen Ecken Überkletterschutz angebracht. Ich habe 2 Hundeklappen (eine mechanische, die war auch für die Alten gut und für meine Jungs jetzt noch eine zweite, zeitgesteuerte, weil sie einfach zu laut draussen sind).

    Für viele Menschen wären meine Jungs eine absolute Katastrophe (Rüden mögen sie nicht, haben das Potential, als gefährlicher Hund eingestuft zu werden, da sie unsicher sind mit der Tendenz nach vorne, sind jagdinteressiert - vor allem Katzen, aber auch Rehe und Hasen oder Hühner und sie sind relativ selbständig, aber auch mit ner guten Portion WTP). Und trotzdem kommen wir gut klar miteinander.

    Wichtig ist, dass Du Dir klar darüber bist, was für Dich No-Go ist, womit Du leben kannst und was der Idealfall wäre.

    Wenn Du nur sehr wenige No-Gos hast und die Orga ein Pflegestellennetz hat, so dass im schlimmsten Fall der Hund zeitnah wieder übernommen werden kann, dann wäre ein Direktimport möglich, bei allem anderen würde ich nein sagen.

    Welche Kiwipflanzen habt Ihr denn? 2 oder 3 Versuche hatte ich schon mal gemacht, aber hier hat nix überlebt.

    Ööööhhhmmm... gibts da verschiedene?

    Wir sind gartentechnisch derarte Nulpen, daß wir nach Jahren hier wohnen erst als sie die Früchte trug, wussten, daß es Kiwis sind. :hust:

    Davor waren es mutierende Rankpflanzen mit großen Blättern.

    Ja, da gibt es verschiedene.

    Wenn Ihr große Früchte habt, also so in etwa wie die im Supermarkt, dann ist es eine "zahme" Kiwi (Actinidia deliciosa). Da gibt es weibliche, männliche und Zwitter. Meist werden die Zwitter verkauft im Pflanzenhandel.

    Die sind auch frostempfindlicher als die "wilden" Kiwi. (Das sind natürlich auch Selektierungen für den Garten.)

    Deshalb sind im Norden eher empfehlenswert die Mini-Kiwis, auch gern Bayern-Kiwi oder Weiki genannt (Actinidia arguta und Actinidia kolomikta). Da sind die Früchte deutlich kleiner und meist haarlos. Die gibt es auch mit roten Früchten. Und die sind meist nur männlich oder weiblich, d.h. da braucht man dann 2 Pflanzen, um Früchte zu bekommen.

    Ich hab es mit beiden Arten versucht, hab wohl einfach nicht den richtigen Standort hier.

    Sommerfeld-Stur und Wachtel sagen mir nicht viel (hab nie was von ihnen gelesen), aber ich gehe mal ganz blind von Aus- und Einkreuzungen aus. Und das wäre in der Tat bei vielen Rassen m.E. nicht schlecht.

    Ganz ketzerisch: Vielleicht sollten wir zurückgehen und die Hunde nicht mehr anhand Ihres äußeren Erscheinungsbildes einordnen, sondern anhand Ihrer sonstigen Eigenschaften wie Charakter und Ausprägung der Triebe sowie Eignung.

    Aber mir ging’s eigentlich um die Frage: Welches soll man nun als den Kaufpreis deuten?

    Den 4000€ plus alle Rechte.

    Oder den 2000€ pet-only den die allermeisten Käufer zahlen?

    Grundsätzlich würde ich wohl den niedrigeren Preis sehen, weil ich auch denke, dass die meisten Käufer nicht zuchtorientiert sind.

    Ich will ja niemanden entmutigen, aber wir leben seit 2009 in unserem Haus, haben 3 Kiwipflanzen, männliche und weibliche und hatten erst einmal Früchte.

    Ausgerechnet in einem der besonders heißen Sommer und da sind sie dann an der Pflanze vertrocknet, bevor man sie essen konnte.

    Die Pflanzen an sich sind aber wir Unkraut, unkaputtbar.

    Also die gärtnerin dort hat mir ihre kiwipflanze im kübel gezeigt, die jetzt 6 jahre ist und jedes jahr gut trägt.

    Ich werde es auf jeden Fall versuchen.


    Welche Kiwipflanzen habt Ihr denn? 2 oder 3 Versuche hatte ich schon mal gemacht, aber hier hat nix überlebt.

    Gibt es noch Trick alte Samen ( 3 Jahre alt) zum keimen zu kriegen? Oder nutzt das nix mehr.

    Es gibt verschiedene Tips dazu - ausprobiert hab ich noch keinen davon

    - In kaltem Wasser (sauerstoffhaltiger als warmes) keimen lassen

    - in Kamillentee oder Schafgarbentee baden (keimtötend bzw. fungizid wirkend)

    - Keimprobe machen (wenn Du reichlich Samen hast) - auf nasses Haushaltspapier legen und feucht halten und schauen, wieviel noch keimt --> ggfs. eben mehr Samen pro Töpfchen verwenden

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. :wallbash: (Memo an mich: Ganze Sätze lesen und nicht nur überfliegen!!!)

    Die Frage ist dann aber auch, wieviele der geplanten Hütten sie im Februar geschafft haben. Und schlimmstenfalls kann sie mit dem Abriss gleich anfangen. Dumm gelaufen. Es sei denn, es wird nachträglich genehmigt, was ja durchaus möglich ist.

    Dem entsprechend bezieht sich das bzgl des VDH auf Boxer, Affenpinscher und Dackel ( oder übersehe ich da ne Rasse ? ).

    Du meinst Rassen bei denen das standardführende Land DE ist?

    Da gibt es noch einige mehr, Rottweiler, Weimaraner, Dobermann meine ich auch und sicher noch weitere Rassen (auch noch Jagdhundrassen).

    Danke Murmelchen das hatte ich sogar schon mal irgendwann gewusst und dann wieder vergessen.

    Aber einige Rassen gibt es ja dann, die durch den VDH im Rassestandard genauer beschrieben werden könnten.

    In keinem Standard steht: Hunde müssen HD haben oder Epilepsie.

    Man kann aber Hunde mit schlechtem Winkel ausschließen - geht doch heute auch schon.

    Genauso könnte man doch für die Schnauzenlänge ein Verhältnis angeben (sowas wie 2/3 des Kopfdurchmessers in zwischen Stop und Hinterkopf,) und dann entsprechend auch die Tiefe der Augenhöhlen oder Mindestgewicht oder Beinlänge (im Verhältnis zur Körperlänge zwischen Schulter und Hüfte z.B.) festlegen. Immer als Spielraum angelegt, nicht als fester Wert.

    Und bevor hier kommt, dass man da ja sooo viele Sachen festlegen muss. Ja, anscheinend muss man das, denn der Mensch hat mit den aktuellen Rassestandards unter Beachtung derselben kranke Hunde erschaffen und tut es weiter.