Dazu hat Hundundmehr auch nicht geraten. Oder ich hab was überlesen.
Gesetze nicht zu ignorieren - dazu wurde geraten und da stimme ich zu.
Wir leben hier in einem freien Land (zumindest ansatzweise). Gesetze werden befolgr oder auch nicht. Wer sie nicht befolgt, muss damit rechnen, dass er irgendwann erwischt wird und muss dann eben mit den Konsequenzen leben. Wie im Straßenverkehr: Halte ich mich an Geschwindigkeitsbegrenzung oder nicht? Es steht jedem frei, mich zu überholen, wenn ich ihm zu langsam fahre, weil ich mich an die Begrenzung halte. Wird er dann geblitzt, weil er zu schnell fährt und ich komme ohne Probleme an der Radarstation vorbei - dann ist das so und der andere Fahrer darf blechen.
Das hier war die Ausgangsfrage:
Ich würde das Gespräch mit der Dame suchen und im direkten Gespräch versuchen, mein Problem darzustellen. Ja, dabei kann man auf die Gesetzeslage hinweisen und auch eventuelle Konsequenzen aufzählen. Aber der aktuelle Problempunkt ist ja eher, ob das ungute Gefühl ein wenig beruhigt werden kann, wenn Kontrolle über den Hund offensichtlich wird, weil die Dame dann in der direkten Begegnung mal das Handy weglegt und sich auf den Hund konzentriert. (Kann man ja auch etwas netter sagen.)
Dieses Gespräch würde ich aber vorzugsweise ohne Hund führen, weil ich dann ganz einfach entspannter wäre (ich muss nicht gleichzeitig reden, mich auf mein Gegenüber, auf meinen Hund und die Umgebung konzentrieren).
Vielleicht hilft das ja schon etwas.
Eine andere Alternative wäre: weiträumig ausweichen und mich bewusst versuchen zu entspannen.
Einer Katze hinterher wollen heißt noch nicht, dass Artgenossenunverträglichkeit vorliegt.
Ich drück Dir, Taros die Daumen, dass Du die (absolut verständliche!) Unsicherheit schnell wieder loswirst.