Beiträge von CundC

    Wäre das ein Fernseher oder so würde ich nicht den Bruchteil einer Sekunde zögern.

    Exakt. Nur ist der Kleine ja schon etwas bei Dir und dass es da nicht leichtfällt, den "einfach zurückzugeben" ist total verständlich.

    Wie sieht es aus mit möglichen Krankheitsfolgen, denn das wird ja keine Versicherung übernehmen. Kann der TA da irgendwas dazu sagen, was da noch auf Euch zukommen könnte? Sowohl in finanzieller als auch in gesundheitlicher Hinsicht, meine ich. (Abgesehen von den Kosten, die Du schon erwähnt hattest.)


    Er ist aber mit den Medis lt. TÄ dann voll belastbar und einsatzfähig.
    Würdet ihr den Hund behalten?

    Ist er wirklich voll einsatzfähig oder muss er alle paar Stunden aus der Jagd rausgenommen werden? Und sollte er mal bei einer Jagd verlorengehen und erst Tage später wieder da sein, hat das gravierende Folgen für den Hund? Muss er voraussichtlich früher in Rente gehen als ein gesunder Hund?

    Wenn ich vom Privathund rede, also z.B. meinen beiden Jungs - ich würde sie nicht wieder hergeben. Aber Du hast da ja doch einen besonderen Einsatzzweck und da würde ich schon genauer drüber nachdenken.

    Und auch, ob ggfs. ein dritter (Du hast doch aktuell 2, oder?) Hund bei Dir passen würde, falls er doch früher aus dem aktiven Dienst raus muss.

    Kannst Du Dir das leisten? 75,-- klingt nun nicht so viel, macht aber in Summe und übers Jahr gesehen schon einen Urlaub aus, und dann kommen ja noch die Kontrolluntersuchungen dazu.

    (und rein emotional: was wird aus dem Hund, wenn er zum Züchter zurückgeht?)

    Also von mir ein klares Jaein, ich weiß nicht, ob ich es könnte.

    Azalee2 Ja, es gibt eine Gewährleistung auf erbliche Krankheiten bzw. auf etwas, was bei Einhaltung der Sorgfaltspflicht hätte vermieden worden können. Wenn z.B. wissentlich (weil beide Eltern untersucht und schwere HD festgestellt wurde oder bei bekannter Problematik vorsichtshalber garnicht untersucht wurde oder das Risiko einer Krankheit innerhalb der Linie bekannt ist) das Risiko inkaufnehmend verpaart wurde. Das ist aber beim Vermehrer meist schwer zu beweisen.

    Dazu gibt es die Gewährleistung, dass Du eine "intakte" Sache kaufst. Wird ein genetischer Schaden festgestellt, haftet der "Hersteller", da der Mangel beim Verkauf bereits vorhanden war, der Käufer aber nicht darauf hingewiesen wurde (weil der Verkäufer ja auch nichts ahnte). Und dann gibt es das Recht auf Nachbesserung (Behandlung beim TA z.B. OP mit Kostenübernahme Verkäufer), Wandlung (Welpe geht zurück und Du bekommst einen anderen Welpen im Tausch) und Rücknahme (Welpe geht zurück und Du bekommst Dein Geld wieder.

    Also: bevor hier irgendwer irgendwen verurteilt, gleicht doch bitte auch erstmal die Gegebenheiten ab.

    Also die TE hat geschrieben:

    Es wurde mir zB heute morgen vors Auto gesprungen, von einer erschrockenen Passantin.

    Daraus schließe ich, dass der Bürgersteig direkt an die Straße angrenzt.

    Tatsächlich ging es mir dabei eher um Deine Reaktions auf @Helfstyna s Posting. Ich weiß nicht, wie es bei ihr aussieht, Du anscheinend schon bzw. ich vermute einfach mal, dass Du da eben Deine Gegebenheiten vor Auge hast, die ja aber nicht mit ihren übereinstimmen müssen. Und deshalb wollte ich einfach nur mal darauf aufmerksam machen, dass es woanders ja ganz anders aussehen kann als das Bild, das man im Kopf hat.

    Straße ist doch auch nicht gleich Straße. Wer bei mir vor dem Haus auf dem Bürgersteig längs geht und sich erschrickt und zur Seite springt, landet entweder auf dem 3m breiten Rasenstück (und vermutlich im Hundekot) oder in den Heckenrosen, die da auf ca. 5x3m von der Gemeinde angepflanzt wurden.

    Und selbst wenn der Sprung die 3m übersteigt, ist die Wahrscheinlichkeit echt hoch, nicht von einem Auto erfasst zu werden. 30er Zone in einer Seitenstraße in einem Dorf, in das man nur fährt, wenn man da wohnt oder jemanden besuchen will (Anlieferer mal ausgenommen). Und geparkt wird da auch nicht - das läuft auf der anderen Straßenseite.

    Es gibt natürlich auch die Variante, dass direkt neben dem Gehweg die vielbefahrene Straße ist. Das ist aber eben nicht überall so. Und wenn ich etwas erzähle, gehe ich automatisch von meinen Gegebenheiten hier aus, geht Euch sicher genauso. Also: bevor hier irgendwer irgendwen verurteilt, gleicht doch bitte auch erstmal die Gegebenheiten ab.

    ABER: Hier steht die Geldgier im Weg :(

    Ich finde das echt unangenehm unnötig, das in jedem Post so zu formulieren.

    Zumal Geldgier für mich etwas anderes ist als mit sowenig Verlust wie möglich aus der Sache rauskommen zu wollen. Geldgier wäre, wenn der Dobi zum doppelten Einkaufspreis in den Kleinanzeigen erscheint und als niedlicher Welpe verkauft wird.

    Und mal ehrlich, für wen sind denn 1.200,-- Peanuts? Ich verdiene relativ gut, aber bei 1.200,-- würde ich auch versuchen, soviel wie möglich wieder reinzuholen - natürlich nicht um jeden Preis.

    Es gibt eine Übergangshilfe, nämlich das Betreuungsangebot für Mops und Katze. Nur den Dobi will sie nicht betreuen und das finde ich persönlich sehr vernünftig. Wenn ich mal grob rechne, ist die Großmutter zwischen 60 und 70 Jahren alt. Ihren Allgemeinzustand (Kraft, Gesundheit, Hundeverständnis) können wir nicht einschätzen. Aber ich gehe einfach mal davon aus, dass sie den Dobi zumindest schon mal gesehen hat. Und ich gehe nach den Postings hier eher davon aus, dass die Großmutter sich selbst besser einschätzen kann als die TE die Situation erkennt.

    Für mich zeigt die Entscheidung der Großmutter, die Betreuung des Dobis abzulehnen, deutlich eine sehr vernünftige Haltung.

    @Mrs.Midnight Wenn ich das richtig im Kopf habe, hast Du Kleinhunde, oder? Würdest Du einen unerzogenen Dobermannwelpen mit ca. 12-15kg als Ganztagesbetreuung dazunehmen? Oder würdest Du denken, dass das eine zu große Gefahr für Deine Hunde darstellt?

    Ich würde es vielleicht für ein paar Wochen sogar machen, aber ich könnte dafür garantieren, dass meine Jungs (je 25kg) den Welpen erstmal einnorden würden - und das auch nur, wenn die Vereinbarung besteht, dass die Welpenbesitzerin sämtliche Kosten übernimmt (Tierarzt sowohl Dobi als auch meine Jungs, kaputte Einrichtung, ggfs. meine Arztkosten). Und sobald der Dobi im Laufe der Zeit mit größer werdendem Gewicht dann anfängt zu zeigen, dass er sich diese Einnordung nicht mehr kampflos gefallen lassen würde, wäre hier Schluss damit. Das wäre vermutlich so eine von_heute_auf_morgen-Entscheidung.

    Hier war bei Bekannten (Brüder, verschiedene Haushalte im selben Dorf) jeweils 1 Rüde, beide intakt. Rüde 1 war erwachsen, als Rüde 2 beim Bruder angeschafft wurde. Nun waren das beides Hovawarte, da sind die Rüden häufiger rüdenunverträglich. Und genauso kam es, als Rüde 2 erwachsen wurde. Wirklich schade, denn bis dahin konnten sie zusammen spazierengehen und gegenseitige Besuche mit Hund waren auch kein Problem. Ab da ging es halt nur noch mit Management.

    KHC sind da, glaube ich, generell entspannter. Aber wenn Fynn eh eher rüdenunverträglich ist? Mein eigenes Erlebnis hatte ich ja schon früher geschildert.

    Mit meinen Jungs jetzt gab es vor der Kastra (es wurden beide gleichzeitig kastriert) auch Ansätze von gegenseitigem Anmachen, aber da weiß ich ja nun nicht, wie sich das entwickelt hätte.