Beiträge von CundC

    Ich kann sie bestimmt halten. Ich bin ziemlich groß und auch am oberen Ende des Normalgewichts. Kräftemäßig wird das kein Problem werden.

    Täusch Dich nicht.

    Mich hat mein knapp 25kg Hund von den Beinen geholt. 3m-Leine und ein Reh. Hat der Hund genug Leinenspiel und dadurch die Möglichkeit, Anlauf zu nehmen, reichen auch weniger Kilos - da macht es dann die Wucht durch die Geschwindigkeit. Dazu kommt, dass man nicht immer fest auf beiden Beinen steht und auf den Aufprall vorbereitet ist. Das kommt völlig überraschend :D und könnte Dir auch einfach die Leine aus der Hand reissen. Befestigst

    (Ich bin 1,75m und knapp 100kg, und das ist zwar nicht mein Idealgewicht :hust: , aber Kraft habe ich auch durchaus.)

    Eigentlich wollte ich nichts schreiben, weil schon alles (mehrfach und deutlich!) gesagt ist.

    Aber da Du so über Deine Träume mit Zoe sprichst.

    Ich habe hier Gebrauchshund-light, Mallorca-Schäferhund (nicht ganz reinrassig, aber durchaus sehr danach kommend) - quasi eine Art Urform des Deutschen Schäferhundes ohne die Zuchtrichtungen Show und Sport (zumindest noch nicht).

    Meine Jungs mussten "mitdümpeln", keine Zeit, sie vernünftig und ihren Anlagen entsprechend auszulasten.

    Das Resultat:

    Ich hatte bereits Probleme mit dem Ordnungsamt (wegen Lärmbelästigung), ich kann keinen einfach aufs Grundstück bitten, ohne die Hunde entweder wegzusperren oder genauestens und jede Sekunde im Auge zu halten. Ich musste ein dreiviertel Jahr mehrmals wöchentlich mit einer Person trainieren, damit sie als Notfall-Kontakt die Hunde versorgen kann, ohne von ihnen getrieben zu werden.

    Bei kleinen Hunden vertraue ich meinen Jungs nicht - da könnte zu schnell der Jagdinstinkt durchbrechen.

    Sie sind sehr deutlich territorial, mit Hüte- und Jagdtrieb und auch mit Schutztrieb ausgestattet. Dazu gehört auch ein deutliches Maß an Kontrollverhalten.

    Meine Hunde davor waren nett und unkompliziert. Ja, auch die hatten ihre Eigenheiten, waren aber einfach zu erziehen.

    Meine Jungs jetzt bringen genau die Eigenschaften (und auch in dem Maß, also deutlich weniger als ein "echter" Gebrauchshund) mit, die ich haben wollte, nur passierte dann das, was man Leben nennt und alles ging schief, so dass ihre Erziehung und Auslastung eben sehr gelitten hat. Bei der Ausprägung bei meinen Jungs und meinen persönlichen Gegebenheiten hier kann ich damit leben. Wären sie Dobermänner (oder z.B. Malinois), würde das hier ganz anders aussehen.

    Kannst Du gewährleisten,

    dass Deine Maus gut genug im Gehorsam steht, damit sie, wenn sie erwachsen wird, nicht

    - den Postboten an die Wand nagelt

    - Deine Großmutter sich im Bad verschanzen muss

    - Du keine Anzeigen bekommst, weil Dein Hund fremde Hunde oder Menschen angeht

    Dazu gehört regelmäßiges Training - such Dir bitte einen Gebrauchshundesportverein und einen Trainer, der sich mit Gebrauchshunden auskennt.

    Dazu gehört, dass Du unumstößliche Regeln aufstellst und das fängt im ganz Kleinen an wie z.B. die Hundenase gehört nicht auf den Tisch. Besuch geht den Hund nichts an, die Haustür wird nicht bewacht usw. (nicht abschließende Liste!!!)

    Und diese Regeln müssen IMMER gelten, ohne Ausnahme. (Ausnahmen kannst Du Dir evtl. erlauben, wenn der Hund dann irgendwann 6 oder 7 Jahre alt ist.)

    Dazu gehört vor allem, dass Dein Hund Dich als kompetenten und vertrauenswürdigen Menschen ansieht und nicht Deine Anordnungen als Vorschläge interpretiert.

    Meine Jungs verstehen nur Schwarz-Weiß-Situationen - Grauzonen werden immer so ausgelegt, wie es für sie am besten passt.

    Das bedeutet eben: Nein heißt Nein und nicht: och, Du guckst jetzt aber grad so niedlich, na gut, machen wir einmal eine Ausnahme. Diese eine Ausnahme ruiniert Dir die ganze Arbeit der letzten Monate und Du kannst wieder von vorn anfangen.

    Bist Du gewillt, diese Arbeit auf Dich zu nehmen, damit Ihr alle zusammen ein gutes Leben führen könnt? Und diese Arbeit ist nicht nur während der Welpenzeit da, sondern wird ein Hundeleben lang andauern. Ja, es wird schöne Momente geben, aber es wird auch viel Frust und Tränen geben, bis Ihr ein eingespieltes Team seid, das weder Mensch noch Hund noch Katze gefährdet. Ist Dir das bewußt?

    Auch hier noch ein Beispiel: Meine Spaziergänge mit den Vorgängerhunden waren relaxt, da konnte ich die Seele baumeln lassen und auch mal die Gegend genießen. Meine Spaziergänge mit meinen Jungs jetzt bedeuten, dass ich ständig die Umgebung scanne, ob da Menschen oder Tiere am Horizont auftauchen und ggfs. die Jungs eben wieder an die Leine nehmen muss. An Hunden vorbeigehen, ohne dass sie austicken und ich zwei wütende, keifende Viecher am Geschirr halten durfte, hat lange gedauert und wir üben heute noch - ich hab hier aber auch nicht viel Gelegenheit dazu, ich seh zuwenig andere Menschen und Hunde auf den Spaziergängen.

    Je nach Veranlagung Deiner Maus und auch nach Deiner Veranlagung wird es für Dich ähnlich wie bei mir werden oder aber deutlich schwerer. Willst Du das? Schaffst Du das?

    Yelly

    Der Körper reagiert auf das Allergen. Zuerst mal muss diese Reaktion aus dem Körper raus. Dafür nimmt man etwas, was der Körper noch nicht kennt, weil man bei allem anderen schon weiß, dass es eine allergische Reaktion gab, man aber nicht sicher ist, welcher Stoff dafür verantwortlich ist. Bei dem komplett neuen Stoff kann natürlich auch eine Reaktion erfolgen. Hier ist es ganz einfach wahrscheinlicher als bei bekannten Stoffen, dass man etwas erwischt, auf das der Hund nicht allergisch reagiert.

    Und da man nur diesen einen Stoff füttert, besteht die Chance, dass der Körper sich komplett von der allergischen Reaktion erholen kann. Tritt auch bei diesem Stoff eine allergische Reaktion auf, kann man diese diesem einen Stoff zuordnen und neu anfangen mit einem Stoff, den der Körper noch nicht kennt und bei dem deshalb die Wahrscheinlichkeit erhöht ist, dass er nicht darauf reagiert.

    Öhm, ist das verständlich geschrieben? Bin mir grad nicht sicher....

    Wenn das hilft, dann ist es meiner Meinung nach Zufall oder es gibt noch weitere Probleme. Das Vestibulär-Syndrom hat seine Ursache im Allgemeinen im Kopfbereich, also Ohren (Gleichgewichtsorgan), Hirn, auch Schilddrüse ist möglich, hat aber nichts mit den Nerven im Rücken oder Oberschenkel zu tun. (Oder mir fehlt da eine Information.)

    Da würde ich nochmal mit der THP reden und mir genau erklären lassen, warum sie das tut (welche Ursache sie behandelt und was sie damit erreichen will - welche Nerven sollen wachsen?) und was das mit den Gleichgewichtsproblemen zu tun hat.

    Ich denke nicht, dass das grundsätzlich schlecht ist, aber ich fürchte, dass es an der Ursache nichts ändert.

    Dass hier gleich zwei Tierärzte bei den Symptomen Nystagmus (schnelle waagerechte Augenbewegungen), Kreisbewegungen mit "Umfallen" und Übelkeit nicht an ein Vestibularsyndrom gedacht haben, finde ich schon echt bemerkenswert. Das ist diagnostisch eigentlich keine große Herausforderung und keines dieser Symptome spricht für Demenz.

    Meine alte Hündin hatte einen Anfall. Und selbst beim Googeln der Symptome kommt man schnell beim Vestibulärsyndrom an. Wir hatten Glück, es war nur ein leichter Anfall. Bis wir beim TA waren (wir lebten damals auf Mallorca), waren die Symptome schon deutlich abgeklungen, aber noch sichtbar (Schwindel, Nystagmus, Kopf nach unten halten, seitwärts kippen, d.h. Gleichgewichtsprobleme). Uns wurde damals gesagt, es kann innerhalb kurzer Zeit (Tage bis Wochen) zu weiteren Anfällen kommen.

    Behandelt wurde sie mit Karsivan. Wir hatten allerdings keine weiteren Anfälle und dieser eine bildete sich fast komplett zurück.

    Im ersten Moment dachten wir an Hirntumor oder Schlaganfall und bereiteten uns innerlich darauf vor, dass sie vom TA nicht lebend zurück kommen würde. Da wir dann aber noch ne halbe Stunde Zeit bis zur Praxisöffnung hatten, fing ich halt an zu googeln. Und ab da hatten wir zumindest wieder Hoffnung, die dann ja auch bestätigt wurde. Aber es ist schlimm, den geliebten Hund in so einer Lage zu sehen.

    Ich hab ne Leine (3m) mit Ruckdämpfer - gabs letztens zu einem Bauchgurt für den Menschen mit dazu. Warum macht Ihr den Ruckdämpfer am Hund fest? Bei meiner Leine ist an jedem Ende ein Karabiner. Genau wegen des Gewichtes hab ich den Ruckdämpfer an mir (am Bauchgurt) hängen und nicht am Hund. Wobei: mein Ruckdämpfer ist ein elastisches Stück Leine, kein so ein aufgerolltes Stück Draht oder so, also nicht sooo schwer, aber eben doch schwerer als die Leine dazu.

    Er trägt aktuell sogar drinnen einen Maulkorb, weil er wie verrückt versucht in alles reinzubeißen. Sobald man sich bewegt rastet er aus.

    Mit ins Schlafzimmer nehmen ist keine Option?

    Wenn ich das obere Zitat bedenke, denke ich nicht, dass Schlafzimmer eine Option wäre (außer eben möglicherweise in einer Box).

    E mm a

    Ich möchte auch nochmal betonen, dass es sehr wichtig ist, dass Du jetzt auch auf Dich selbst schaust. Pass bitte auf, dass Du beim Versuch, Deiner Freundin zu helfen, nicht selbst Schaden nimmst. Such Dir bitte jemanden, mit dem Du viel über Dich und Dein Erleben dieser Situation sprechen kannst. Deinen Eltern scheinen da ja ein guter Anlaufpunkt zu sein.