Beiträge von DatMudi

    Wobei ich schätze mal je nach Größe hat man die dann eh nicht im Haus.

    Würde ich so nicht sagen. Kenne z.B. eine Züchterin (mit eigenem Haus), da wohnen x Hunde (1-2 dutzend) gemeinsam im Haus und das sind alles mittlere bis große Hunde (die größere der Rassen in der Gewichtsklasse 25-40kg je nach Geschlecht).
    Dass da die Hunde diverse Möbelstücke zur alleinigen Nutzung zur Verfügung haben, ist da vll Voraussetzung. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    was mir dazu gerade noch einfällt, ist die Platz frage - Insbesondere wenn die Vielhunde mittel bis große Rassen sind.

    Manche halten ihre Hunde ja eh so, das die indoor eigentlich nur in ihrem Korb liegen dürfen / sollen, ist ja auch ne Einstellungssache zur Hundehaltung generell, kann man gut finden oder nicht.

    Aber die Vielhundehalter die ich kenne, da ist es eher irgendwie bisschen chaotisch, aber da gibt es zumindest bei jedem einen Garten, so dass die Hunde sich da auch mal aus dem Weg gehen können. Aber wie macht man das sonst so? Oder ist ein Garten dann schon irgendwie Pflicht um Konflikte zu vermeiden?

    Ich glaube, das ist primär eine Typfrage (der Hunde) und Sache der Erziehung (nicht im Körbchen / auf dem Platz liegen, sondern generell, dass die Hunde lernen, sich zu entspannen, was ja z.B. bei den Hütis enorm wichtig ist - ist etwas, das aber nicht auf Vielhundehaltung beschränkt ist, da aber natürlich noch mehr auffällt, wenn das fehlt).
    Gibt sicher genug größere, gemütliche und sehr (artgenossen)tolerante Hunde/Rassen, bei denen es auch in einer Wohnung kein Problem wäre.
    Dazu muss man (seine) Hunde halt wirklich gut einschätzen können, damit da niemand überfordert wird.
    Bei mir ist das der Punkt, warum ich momentan nur 2 Hunde habe, obwohl ich gerne mehr hätte. Ich wohne in einer sehr überschaubaren Wohnung und meine Hündin z.B. hat ein recht ausgeprägtes Bedürfnis nach Individualdistanz und die würde sich aber richtig "bedanken", wenn die Hunde-pro-m²-Dichte höher wäre. Andere Hunde stört das gar nicht.

    Ich verstehe immer nicht wieso man Hunden die sich da so reinsteigern überhaupt erlaubt da irgendwas aufzulecken und es dadurch erschwert:fear:

    Ist ungefähr so sinnvoll wie jagdlich motivierte Hunde die sich abschießen immer mal n bisschen Wild scheuchen zu lassen.

    Für mich ist da der Unterschied, dass vor dem Wild aufscheuchen doch noch einige Jagdsequenzen durchlaufen werden, die einem die Möglichkeit geben abzubrechen. Und man kann den Hund an der Leine/Schlepp laufen lassen.
    Beim auf-/ablecken gibt's davor: schnuppern. Und das will/kann ich meinem Hund jetzt eigentlich nicht per se verbieten. V.a. im Junghundealter ist das Gehirn ja sowieso so durcheinander und die Frusttoleranz noch nicht ausgereift, sodass ich mir nicht sicher bin, ob man seinem Rüden einen Gefallen tut, wenn man das ständig und immer unterbindet. Gibt ja schon genug Dinge, die so ein Junghund will und nicht darf.
    Kann mich da aber auch irren.
    Denkt ihr, dass es wirklich besser wäre, das konsequent zu verbieten? Wir leben in einem Gebiet mit sehr vielen Hunden und dementsprechend auch vielen läufigen Hündinnen.
    Manchmal heißt es ja auch, es würde eine Gewöhnung stattfinden?
    Dass z.B. auch Rüden, die mit (intakten) Hündinnen zusammenleben, da oft nicht so heftig reagieren? Oder Rüden, die häufig Kontakt mit läufigen Hündinnen haben.
    Lässt sich das nicht 1 zu 1 auf Pipi-Schnüffeln und -lecken übertragen?
    Oder wäre das das Äquivalent zu gemeinsam Wild anschauen und dabei brav bleiben vs. hinter dem Wild herrennen?


    Falls ihr gute Artikel o.ä. zum Thema "Rüden und Läufigkeit" kennt, gerne verlinken - mein Kleiner ist zwar nicht mein erster Rüde, aber der erste, der beim Geruch einer läufigen Hündin permanent mit der Nase am Boden hängt und schon mit 5 Monaten das erste Mal beim Schnüffeln angefangen hat zu sabbern. :ugly:  :hilfe:
    Vorher hatte ich eher den Typ "läufig? sicher? puh, ich weiß von nix".
    Vielleicht mal mit dem Schwanz gewedelt, wenn da eine läufige Hündin vor ihm stand, aber sonst... Selbst bei der Läufigkeit unserer Hündin gab's keine Probleme. Kein Weinen, nichts. Mal besonders intensives Putzen, was sonst nicht typisch für ihn war, aber das war's auch. Und ja, er war intakt.

    Jedenfalls - mein Jungspund hat definitiv Hormone. :skeptisch2:
    Ratschläge werden gern angenommen.

    Oh, und ich glaube, das ist mein erster Post hier im Thread. Habe aber schon länger immer mal wieder hier gelesen.
    Also: Hallo, liebe andere Pubertier-Eltern. :winken:
    Mit 7,5 Monaten stehen wir noch am Anfang dieses Abschnitts. Nervennahrung steht schon bereit.

    Hunde gibt's auch in unterschiedlichen Farben und Stärken. :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Due Frage ist ja auch immer, was ist für einen selbst ein "guter" Grund. Manche haben sich vielleicht schon immer ein großes Rudel gewünscht. Andere würden sich freuen, wieder einen neuen Charakter kennenzulernen und/oder finden es spannend, mit unterschiedlichen Charakteren und vielleicht Rassen zusammenzuleben. Andere sind begeistert von bestimmten Verpaarungen, die danach vielleicht nie wieder gemacht werden. Oder man möchte für jeden Hund den potentiell idealen Interaktionspartner was Größe/Alter/Temperament angeht und da fehlt vielleicht noch etwas. Oder man hat da einen Platz auf dem Sofa frei, der einfach danach schreit, auch einen Hund zu beherrbergen. Oder man möchte, dass die Hundeanzahl der eigenen Glückszahl entspricht.
    Solange das Wohlbefinden der Hunde im Vordergrund steht - warum nicht?
    Wenn wir ehrlich sind, ist es nicht nur bei der Hundehaltung, sondern in ganz vielen Lebensbereichen so, dass wir etwas nicht *brauchen*, sondern *wollen*. Und das ist oft genug auch legitim. Die Welt ist hart genug, da darf man auch mal nett zu sich selbst sein.
    (Wobei es natürlich trotzdem gut ist, wenn man sein Konsumverhalten hinterfragt.)

    Ich selbst habe (bisher) nur zwei Hunde, aber bei anderen Hundehaltern / z.T. Züchtern habe ich erlebt, die gut sozialiert, erzogen, zufrieden und entspannt Hunde von Menschen sein können, die weit mehr Hunde halten als der Durchschnitt. Und in manchen Fällen waren das auch keine "Mitläuferrassen".
    Meiner Meinung nach kommt es ganz stark darauf an, wie routiniert die Menschen sind und wie die Umstände aussehen.
    So mancher Hund wird heutzutage "überbetüddelt"; Hunde brauchen nicht ständig Action und Bespaßung durch den Menschen. Ist bei Kindern genauso. Es tut beiden sogar gut, wenn sie lernen sich selbst zu beschäftigen. Natürlich muss der Mensch da sein, wenn es notwendig/wichtig ist, und jeder Hund braucht auch "quality time", aber in einer gut eingespielten Hundefamilie bespaßt man sich auch gegenseitig und das ist für Hunde ebenso wertvoll.
    Natürlich muss man schauen, dass keiner der Hunde in permanentem Stress lebt. Gibt sicher Rassen und/oder Individuen, da geht es weniger leicht.
    Aber nur weil man selbst es vielleicht nicht könnte, diese Art der Haltung bei anderen zu verurteilen oder zu unterstellen, die Hunde hätten ein schlechteres oder weniger zufriedenes Leben als anderswo, empfinde ich persönlich als sehr engstirnig.
    (Dass es auch Fälle der Überforderung gibt, ist klar. Das kann es in jedem Zusammenhang geben.)

    Faszinierend. Ein SO dunkles Dilute (Nasenspiegel und Augen) habe ich noch nie gesehen.
    Dass es eine spannende Bandbreite bei den Dilutes gibt, wusste ich, bei manchen ist es ja gerade im Erwachsenenalter auch nicht ganz so leicht zu erkennen, aber diese Hündin ist wirklich außergewöhnlich dunkel. :flushed_face:
    Sind vermutlich mehrere Gene, die das Dilute beeinflussen. Vielleicht ist das ja ein "neues"?

    Bist du dir sicher, dass mit diesem "blue brindle" das dd-dilute gemeint ist?
    Blue Brindle ist bei vielen Rassen eine Bezeichnung für aufgehelltes Phäomelanin (also auch dilute sozusagen, aber nicht für das schwarze Pigment wie bei typischerweise als Dilute bezeichneten Hunden, sondern für's rote Pigment, das ist ein ganz anderes Gen)
    Würde bei dieser Hündin tatsächlich dd-dilute rauskommen, würde ich den Test wiederholen.

    Den Papa am Vortag vor Weihnachten in die Bedrängnis zu bringen, alleine zu sein, weil ihr seinen Hund nicht duldet, finde ich irgendwie gemein.

    Nun ist es so mein Vater meinte wenn Charlie nicht kommen darf würde er auch nicht kommen.

    Naja, also das war ja scheinbar schon Thema.

    Ich weiß ja nicht, ob ihr schon mal einen extrem (!) stressigen Hund längere Zeit um euch hattet, aber hier geht es ja nicht darum, dass Hund(e) generell nicht erwünscht sind oder man sich an den Haaren stört, man Hunde einfach bäh findet oder ähnliches.
    Ein Hund, der ein derartiges Verhalten zeigt, zehrt an den Nerven und zwar massivst. Nicht nur hündische Stresssysteme werden durch sowas aktiviert, sondern auch die von uns Menschen. Da geht's auch um das eigene seelische und auch körperliche Wohlbefinden.
    Man darf sich selbst schützen!

    Und valre226 - du hättest jedes Recht, den Hund und damit deinen Vater auszuladen!
    Für dich selbst schon, aber jetzt wo du ein Baby hast, umso mehr. Manchmal kämpft es sich auch besser um das Wohl eines anderen.
    An manche von denen, die es gemein fänden, den Vater auszuladen: Denkt ihr, so ein Baby steckt Stunden um Stunden stark erregtes Gebell automatisch so einfach weg? Vielleicht ja, aber kann genauso gut sein, dass man es dadurch massivst belastet. Das wäre dann dem Baby gegenüber mehr als gemein - und zwar vor allem von seiten des Vaters (von valre) bzw. Großvaters (des Babys), wenn es ihm - salopp formuliert - scheiß egal ist, welche Auswirkungen die Anwesenheit seines Hundes auf andere hat.
    Wenn das Kind eine Allergie hätte - was würdet ihr dann sagen? Das Kind soll halt tränende Augen haben, damit Opi sich nicht benachteiligt fühlt?
    Das Nervensystem von Babys ist empfindlich.
    Das zählt auch!
    Und es zählt auch, dass Eltern ein schönes, entspanntes erstes Weihnachten mit ihrem Baby haben wollen!
    Ich hoffe, deine Familie ist auf deiner Seite valre226 - v.a. auch deine Mutter - und ihr habt die Kraft euch da durchzusetzen bzw. dein Vater vielleicht sogar die emotionale Reife das nachzuvollziehen.
    Vielleicht hilft Weinen und dass du dir Sorgen um dein Baby machst, wenn dein Vater auf rationale Argumente nicht reagiert. Und wenn er dann nicht entweder ohne Hund kommt oder sagt "Ich muss bei meinem Hund bleiben, aber ich hab euch lieb und kann es schweren Herzens nachvollziehen", dann ist es ein Mensch, von dem man sich bis zu einem gewissen Grad emotional distanzieren muss, um das eigene Kind zu schützen.


    Edit: Ich hab zu lange gebraucht. :ugly:
    Freut mich sehr, dass dein Vater da einsichtig war. :laola:
    Habt ein schönes Weihnachtsfest! :herzen1:

    Und der Familienfilm wurde plötzlich zum Horrormovie. :fear:

    hmm. Also ich hab mich bisher immer darüber gefreut, wenn ich einen weihnachtsstern bekommen habe :denker:

    Was sagt das jetzt über mich aus? Außer, dass ich offenbar keine ahnung von Pflanzen und ihrer Bedeutung habe

    Helfersyndrom? (Zu) großes Herz? Termin beim Optiker notwendig?
    :???:

    (ich hab gar nichts gegen Weihnachtssterne, ich hab nur die Beschreibung von Momo und Lotte so göttlich :D )

    hmm. Also ich hab mich bisher immer darüber gefreut, wenn ich einen weihnachtsstern bekommen habe :denker:

    Was sagt das jetzt über mich aus? Außer, dass ich offenbar keine ahnung von Pflanzen und ihrer Bedeutung habe

    ich freu mich auch über Weihnachtssterne und auch Kakteen :lol: Du bist nicht allein

    Kakteen sind auch wunderbar!
    Als Kind habe ich immer getestet, welche man streicheln kann. :lepra:
    Bei manchen ging's sogar, wenn man ganz vorsichtig war! (Die mit den weißen, feinen "Haaren")

    Sukkulentis. :herzen1:

    Wenn wir schonmal dabei sind - welche Kakteen / Sukkulenten kommen denn mit wenig Licht aus? In meiner neuen Wohnung gibt's keine Fensterbretter und die wenigen Pflanzen, mit denen ich es versucht habe, sind entweder zur Nachbarin geflüchtet oder ins Jenseits übergetreten. :schweig: