Beiträge von DatMudi

    Mir tut's halt unfassbar leid, wenn Welpen sich großstressen müssen. Mir blutet das Herz so was mitzubekommen, daher kann ich den Mund nicht halten. Sorry.

    Ich schreibe sachlich. Frei von Vorwürfen.

    Dieser Teil deiner Aussage ist nicht sachlich, sondern emotional.

    Und ich glaube, dass gar nicht so wenige es so empfinden wie Maevan .
    Was nicht heißt, dass du deinen Schreibstil ändern musst, flying-paws , aber ist es nicht auch förderlich, wenn man darauf hingewiesen wird, wie der eigene Kommunikationsstil bei anderen ankommt / ankommen kann?
    Und gerade weil du so viel weißt, über soviel Sachverstand verfügst und so viel inhaltlich wertvolles beitragen kannst, gerade zu so wichtigen Themen wie Welpen, empfinden es Menschen wie Maevan (und ja, auch ich ein wenig) als so schade, dass du den Fragenden nicht unbedingt dieselbe Empathie entgegenbringst (oder es nicht schriftlich rüberbringen kannst/willst), die du sehr offensichtlich - und das liest man aus deinen Beiträgen leicht raus - den Hunden gegenüber empfindest.

    Wer mich im Forum ein Bisschen verfolgt, findet unfassbar viele Inhalte, Anleitungen und Beratung. Neutral formuliert. Was denkst Du, warum ich das alles Preis gebe hier?

    Weil du Hunde liebst und möchtest, dass es ihnen gut geht.
    Und es ist verständlich, dass du da mit viel Leidenschaft herangehst, und auch dass du vielleicht auch nicht die Zeit hast, jedes Mal "die Kindergartenmutti, die einen liebevoll an die Hand nimmt" zu spielen, wenn das nicht deinem natürlichen Kommunikationsstil entspricht.

    Aber ich glaube, wenn du so manchen Fragenden als unbedarften, unerfahrenen und vielleicht unsicheren Welpen betrachten würdest, wäre vielleicht etwas gewonnen. Bei Menschen ist es wie bei Hunden, nicht jeder braucht/verträgt denselben Umgang.
    Und nicht jeder verträgt deine Art zu schreiben, und da dein Ziel ja ist, dass es möglichst vielen Hunden möglichst gut geht, und das leichter gelingt, wenn das Geschriebene bestmöglich ankommt, wäre es vielleicht einen Gedanken wert, über das zu dir Gesagte nachzudenken.

    :bussi: für deine Inhalte.

    Wenn euch eine Aussage die innerhalb der Net(t)iquette formuliert ist angreift, sollte Frage also sein, brauche ich vielleicht ein dickeres Fell und muss andere Denkweisen auch mal ignorieren können und nicht nach dem Lob anderer heischen oder habe ich tatsächlich begründete Zweifel an meiner aktuellen Methode und es nagt deshalb an mir, was mein Gegenüber gesagt hat.

    Manche Menschen sind eben sensibel/sensibler.
    Und es geht dann nicht darum, unbedingt Lob bekommen zu wollen und keine Kritik zu vertragen, sondern darum, wie diese Kritik formuliert wird.
    Warum müssen sensible Menschen sich immer ein dickeres Fell zulegen? Warum können andere Menschen nicht lernen, einfühlsamer, freundlicher mit anderen umzugehen?
    Das Leben ist hart genug.

    MoniHa sorry aber dein letzter Absatz ist wirklich unnütz, unsachlich und unangebracht .

    Könntest du bitte ausführen, warum du das so siehst?

    Vielen deinen Ausführungen stimme ich ja zu, aber der Absatz mit dem TroFu gehört hier wirklich nicht rein. Das Thema Fütterung ist so komplex, und leider auch emotional geladen und wird von vielen recht ... unflexibel ... betrachtet, und Menschen da direkt halb in die "Tierquäler"-Ecke zu stellen (was durch den Stapelboxenhaltungsvergleich durchaus impliziert wurde) weil sie TroFu füttern, empfinde sicher nicht nur ich als sehr ... ideologisch.

    Jede Tierart, die in Gruppen lebt, hat eine Gruppengröße ab der einzelne Tiere abwandern oder ab der die Gruppe auseinander bricht und sich teilt.

    Ich finde es absolut einleuchtend, dass es bei Hunden nicht anders ist.

    Du kannst von den liebsten und rücksichtsvollsten Menschen in nem Riesenhaus umgeben sein,

    wenn’s zuviele sind, hast du das Gefühl, du lebst in nem Hauptbahnhof.

    Dieses "zuviel", also ab wann es beginnt, ist aber neben den Umständen (wie Rückzugsmöglichkeiten, macht z.B. einen Unterschied ob ich die Tür abschließen und dann keiner in mein Zimmer kommen kann) auch individuell und kulturell geprägt. Ich würde z.B. schon ab einer relativ geringen Anzahl Personen im gleichen Haus ausziehen wollen; in Lateinamerika würden so manche trotz weit größerer Anzahl an Mitbewohnern noch die Nachbarn einladen und es gäbe nicht mal Schlüssel um die Türen zuzumachen.
    Dass jeder irgendwo eine Grenze hat, ist klar.
    Aber wo die liegt, kann sehr unterschiedlich sein.

    Was mich ehrlich überrascht ist der Gegensatz zu den teilweise hyperkritischen Nachfragen bei Neunutzern, insbesondere Familien, die mit dem Gedanken spielen, sich einen Hund zuzulegen - vor allem wenn die ins Auge gefasste Rasse nicht dem DF-Standard für Anfängerhunde entspricht.

    Bei 5+x Hunden gilt dann "hätt noch immer jot jejange" und ganz realistische Möglichkeiten, teilweise sogar sicher eintreffenden Ereignisse wie Alter+Tod werden als Schwarzmalerei und Katastrophenszenarien abgetan? Ich habe immer mehr das Gefühl hier was einfach nicht zu verstehen.

    Also ich persönlich gehöre nicht zu den Menschen, die in solchen Threads hyperkritisch nachfragen.

    Was vielleicht der Unterschied zwischen den beiden Szenarien sein KÖNNTE, ist, dass z.B. Familien mit Kindern, die den ersten Hund holen und dafür eine tendenziell weniger geeignete Rasse im Auge haben, mit dem Thema "Hund" an sich noch nicht viel Erfahrung haben und bei Familien mit Kindern hinzukommt, dass wenn da was schief geht (z.B. Hund zwickt), dann der Hund schneller gehen muss als bei einer Familie ohne Kinder (oder manche machen sich vielleicht Sorgen, dass die Kinder die treibende Kraft bei der Idee sein könnten).
    Menschen mit mehreren/vielen Hunden leben aber idR schon viele Jahre in dieser Konstellation, haben schon einiges an Herausforderungen und Überraschungen überstanden und wie man hier gesehen hat oft auch genug Backup-Pläne.
    Das haben Neulinge oft nicht.
    Mir geht es auch nicht darum zu sagen, dass jeder mit der Vielhundehaltung super klar kommt. Oder dass man keine kritischen Fragen stellen darf.
    Was ich schade finde, ist, wenn es so dargestellt wird, als wäre man grundsätzlich verantwortungslos oder wisse einfach nicht, was da noch auf einen zukommt, nur, weil man nicht davon ausgeht, dass Vielhundehaltung automatisch irgendwann in der Katastrophe endet.

    Das ist sicher nicht an dich gerichtet keine Sorge

    Ich bin mir ja sicher, dass deine Intentionen gut sind. :nicken:
    Wenn man selbst schwere Zeiten durchgemacht hat, will man nicht, dass andere Menschen oder Hunde das auch durchmachen müssen.
    Aber Menschen, Hunde, Lebensumstände können so unglaublich unterschiedlich sein, so vielfältig, und das Leben an sich (und gerade auch das mit vielen Hunden!) kann auch so wunderbar sein, dass es einfach schade wäre, wenn plötzlich alle Menschen immer aus Angst, dass vielleicht doch etwas unerwartetes passieren könnte, das sie mit ihren zig Vorsorgeplänen eben doch nicht abgedeckt haben (klar, kann passieren! das Leben ist so), auf all das Schöne und Gute verzichten würden.

    Und ja, dass Hunde alt und damit oft auch krank / pflegebedürftig werden, ist nicht unerwartet, aber dafür kann man ja vorsorgen, man kann Pläne entwickeln und ja, vielleicht wird man doch negativ überrascht wie heftig es sein kann, aber vielleicht eben auch nicht, und selbst wenn, dann ist es das einem vielleicht trotzdem wert und muss nicht heißen, dass die Hunde darunter zu leiden haben.
    Und das gilt für alles im Leben.

    :streichel:

    Natürlich. Aber nur weil man selbst schlechte Erfahrungen gemacht hat, heißt das noch lange nicht, dass man es anderen absprechen sollte, mit ähnlichen Situationen anders umzugehen oder sie einfach aufgrund von anderen Umständen anders handeln zu können.
    Warnen und Risiken aufzuzeigen, gerade wenn man es selbst erlebt hat, ist gut und wichtig! Denn ja, manche denken an bestimmte Szenarien vielleicht nicht.
    Und für sich selbst daraus Konsequenzen zu ziehen, ist sicherlich sinnvoll.
    Aber nur, weil man selbst etwas schlimmes erlebt hat, darf man anderen nicht vorwerfen, ihr Leben eben nicht nach dem aller-aller-aller-schlimmsten Szenario auszurichten.
    Man muss immer den goldenen Mittelweg finden.
    Vorsorgen, vieles abwägen, Notfallpläne haben, aber eben auch einfach leben ohne permanente Angst und darauf vertrauen, dass sich im Fall der Fälle Lösungen finden lassen, weil man z.B. selbst flexibel und kreativ ist und/oder man Menschen hat, die einem im Notfall unter die Arme greifen.

    Wo hab ich hier irgendwem was vorgeworfen bitte? Oder irgendwas abgesprochen?

    Dich meinte ich damit gar nicht, hätte das vielleicht verdeutlichen sollen. :see_no_evil_monkey:

    Ich wollte nur darstellen, daß die Sichtweise und Entscheidungen auch stark von persönlichen Erfahrungen geprängt sind, und jeder muß so leben, wie er es für richtig hält und es für sich verantworten kann.

    Natürlich. Aber nur weil man selbst schlechte Erfahrungen gemacht hat, heißt das noch lange nicht, dass man es anderen absprechen sollte, mit ähnlichen Situationen anders umzugehen oder sie einfach aufgrund von anderen Umständen anders handeln zu können.
    Warnen und Risiken aufzuzeigen, gerade wenn man es selbst erlebt hat, ist gut und wichtig! Denn ja, manche denken an bestimmte Szenarien vielleicht nicht.
    Und für sich selbst daraus Konsequenzen zu ziehen, ist sicherlich sinnvoll.
    Aber nur, weil man selbst etwas schlimmes erlebt hat, darf man anderen nicht vorwerfen, ihr Leben eben nicht nach dem aller-aller-aller-schlimmsten Szenario auszurichten.
    Man muss immer den goldenen Mittelweg finden.
    Vorsorgen, vieles abwägen, Notfallpläne haben, aber eben auch einfach leben ohne permanente Angst und darauf vertrauen, dass sich im Fall der Fälle Lösungen finden lassen, weil man z.B. selbst flexibel und kreativ ist und/oder man Menschen hat, die einem im Notfall unter die Arme greifen.

    Hach ja, Gebrauchshundewelpen sind was tolles, das hatte ich vergessen.

    Sitze auf der Couch, er spielt neben mir mit seinem Kong und ich schau eine Sekunde zu lang nicht hin und plötzlich hängt es mir mit allen Welpenzähnchen im Hinterkopf und zerkratzt mir den Rücken.

    Man muss sie einfach lieben. xD

    Glaube Peikko liest hier heimlich mit. Seine neuste Vorliebe ist es sich von hinten an mich ran zu pirschen um sich dann in meinen Dutt zu hängen… 😂

    Die beiden wissen wie teuer Friseurbesuche geworden sind und wollen helfen. :ugly: