Beiträge von DatMudi

    Nein. Die Anzahl stuft einen als gewerbsmaessigen Zuechter ein. Gewerblich hat damit nichts zu tun.

    Und die Steuer die ab Geldbetrag gezahlt werden muss, ist unabhaengig von der Huendinnenanzahl.

    Ich glaube die Grenze sind 22.000 Euro. Hab ich 2 Huendinnen und die werfen in einem Jahre beide 13 Welpen, die zu jeweils 1000 Euro verkauft werden, dann ist da nix mit Liebhaberei..obwohl ich nicht als gewerbsmaessige Zuechterin eingestuft bin (weil nur 2 Huendinnen und nur 2 Wuerfe im Jahr).


    Das ist zumindest mein Stand an Wissen :???:

    Das ist alles sehr..seltsam.

    Das wichtigste daran ist: Sobald man gewerbsmaessiger Zuechter ist, hat das Vetamt 'Zugriff' auf einen. Ab da muss das Vetamt die Zuchtstaette abnehmen und erlauben. Die kommen dann auch regelmaessig, koennen Auflagen aussprechen usw.

    Und zurueck zum Thema:

    Dann wird es z.B. auch bzgl. der Kosten interessant. Wenn mein Vetamt mir naemlich verbietet Traegerhunde einzusetzen muss ich u.U. ans 'Ende der Welt' tuckern, weil nur da ein freier Ruede steht.

    Ich hoffe, dass das nicht allzu Off-Topic ist...
    Heftig - ich wusste nicht, dass Züchter bereits ab 3 Würfen im Jahr als bewerbsmäßig eingestuft werden und dass dann das Vetamt auch direkt involviert ist. :flushed_face:
    Die 22.000 stehen für Umsatz oder Gewinn? Und die beziehen sich nur auf die Steuer, nicht auf die Vetamtbeteiligung?
    Also steuerpflichtig =/= gewerbsmäßig?

    Und was sind Trägerhunde?
    Im Sinne von Träger rezessiver Krankheitsgene? Das kann das Vetamt (nur im Falle von gewerbsmäßigen Züchtern, nehme ich an?) verbieten, selbst wenn die Mutterhündin frei ist?!?

    Kein Wunder, dass die meisten Züchter hierzulande nur 1-2 Würfe im Jahr haben...

    Vielleicht bezieht sich das auf die ebenfalls gestrichene CACIB in Gießen.

    ( :loudly_crying_face: )

    Dann hab ich nix gesagt :tropf:

    Kann mich aber auch irren.

    Ach, es ist einfach so traurig, wieviele Ausstellungen inzwischen schon abgesagt wurden.

    Weißt man, ob Erfurt und Neumünster langfristig abgesagt wurden oder nur temporär? Bzw ob man sich auf die Suche nach Alternativen macht / vielleicht schon gemacht hat?

    Spannend. Diese ganzen Hunde, die in den Kopf beißen wollen, aber keine SoKas sind.

    Ich war in den geschilderten Fällen nicht dabei, aber ich vermute mal ganz stark, dass da weder bei WorkingDogs ' noch bei hasilein75 s Hund irgendeine Beschädigungsabsicht dahinterstand.
    "Beißen" und "Zähne benutzen" können Hunde in zig Intensitäten und mit unterschiedlichsten Intentionen.
    Mein Junghund hatte mal im falschen Moment seine 5 Minuten, Hirn war zu 90% aus und hat es irgendwie geschafft mit einem Zahn in der Innen(!)seite meiner Nase langzuschrabben. :ugly: Wie? Ich weiß es nicht.
    Hat nicht geblutet (aber weh getan!), aber ich dachte mir im ersten Moment auch "Was zur Hölle" und als er zu einem erneuten Sprung angesetzt hat (absolut nicht böse gemeint! er war einfach überdreht und wollte die Energie rauslassen und es war ihm kurz egal, was er erwischt), hab ich auch nicht versucht die Leckerlis rauszukramen.
    Und genauso kommen auch andere Junghunde manchmal auf die blödesten Ideen, sei es aus Verspieltheit, aus Überdrehtheit, aus Trieb, als Korrektur oder was auch immer.
    Hunde haben Fell. Wir nicht.

    Du darfst nicht vergessen, dass das eine Geschichte von Sekundenbruchteilen war, in der das Hirn eine Entscheidung treffen musste.
    Und diese Entscheidung war entweder freeze (Zähne im Gesicht), defensive Haltung (Zähne in anderem Körperteil) oder Gegenmaßnahme. Bei letzterem hat man die Chance, unverletzt zu bleiben und der Hund macht es im besten Fall nicht nochmal.
    Man selbst weiß zwar erst, wie man reagieren würde, wenn der Fall tatsächlich eintritt, aber ich würde hoffen, dass meine Reflexe sich genauso entscheiden würden.

    Und die Hündin hat es ja offensichtlich akzeptiert, und ist eben nicht zu Gegengewalt übergegangen.

    Ich würde eher hoffen, dass deine "Reflexe " schnell eine Barriere zwischen dir und dem Hund finden, der beschriebene Weg geht oft genug schief, wenn der Hund wieder angeflogen kommt. Und eine Diskussion kann dann nochmal mit Maulkorb geführt werden...

    In der beschriebenen Situation waren die Zähne ja Sekundenbruchteile vom Gesicht entfernt. Wie willst du da eine Barriere zwischen dich und den Hund bringen?

    Es war ein Reflex. Ich habe nicht geschrieben, dass der Hund theoretisch in dem Moment nicht auch anders zu hemmem gewesen wäre.

    Aber in der Theorie ist natürlich immer jeder 100% sachlich und beherrscht. :hust:

    Also alles was ich sagen kann, ist, dass man bei derartigen Reflexen nicht mit gefährlichen Hunden arbeiten sollte, aber darum geht's ja hier nicht. Anyway, ich hätte gar nicht die physische Kraft, einen Hund über 5 kg durch den Raum fliegen zu lassen, das muss man ja auch krafttechnisch schaffen

    "Durch den Raum fliegen" kann ja auch viel bedeuten.
    Und man darf nicht unterschätzen, wieviel Kraft man entwickeln kann wenn man z.B. "schubst" (eine Handlung, die je nach Methode und Krafteinwirkung sehr unterschiedliche Dimensionen haben kann). Ich habe so an sich fast überhaupt keine Kraft, ich bin ein kleines Ding ohne wirklich Muskeln, aber würde mir ein Hund mit seinen Zähnen ins Gesicht fliegen (egal ob fremder oder eigener), wäre meine Impulshandlung wahrscheinlich/hoffentlich den mit ordentlich Schwung aus den Schultern raus von mir "wegzutacklen".
    Musste ich bisher nicht, und ich hoffe, es bleibt so, aber wäre mir lieber als Zähne in meinem vom Boden doch nicht allzu weit entfernten Gesicht.
    Und klar, wenn der Hund darauf aggressiv reagiert, isses unschön. Aber man hätte die Zähne ja eh im Gesicht gehabt.
    Und nein, einen Hund, der auf so eine Korrektur mit Gegenaggression reagiert, würde ich mir persönlich nicht zutrauen.
    Aber Grenzen braucht so ein Hund auf jeden Fall und da ist es mMn sogar von Vorteil, wenn man zu so einem Intensitätslevel in der Lage ist.

    „Zum Beispiel einmal da flog der Hund hier dann durch die Küche. Aus Reflex, weil Schäferhundzähne Richtung Gesicht angeflogen kamen. Da muss man schnell reagieren, da bleibt keine Zeit ewig nachzudenken. Das Geschrei war groß beim Junghund, aber das hat sie ihr Leben nicht nochmal gewagt. Zum Glück, der Hund ist nämlich nicht ganz ohne, da hat bereits der Züchter frühzeitig gewisse Diskussionen im keim erstickt.

    Gibt genügend kernige Hunde, die darauf eine entsprechende Antwort gehabt hätten aka defensive Aggression. Kann gut gehen sowas, muss nicht. Glück gehabt in diesem Fall.

    Und man muss auch mal überlegen, was das heißt. Da werden Hunde gezüchtet, die zur Hemmung komplett durch den Raum geworfen werden müssen. Dieses Intensitätslevel/die Gewaltbereitschaft muss man auch erst einmal aufbringen

    Du darfst nicht vergessen, dass das eine Geschichte von Sekundenbruchteilen war, in der das Hirn eine Entscheidung treffen musste.
    Und diese Entscheidung war entweder freeze (Zähne im Gesicht), defensive Haltung (Zähne in anderem Körperteil) oder Gegenmaßnahme. Bei letzterem hat man die Chance, unverletzt zu bleiben und der Hund macht es im besten Fall nicht nochmal.
    Man selbst weiß zwar erst, wie man reagieren würde, wenn der Fall tatsächlich eintritt, aber ich würde hoffen, dass meine Reflexe sich genauso entscheiden würden.

    Und die Hündin hat es ja offensichtlich akzeptiert, und ist eben nicht zu Gegengewalt übergegangen.

    Unter anderem.
    Es geht u.a. darum, welche Art der Erziehung ein Hund / eine Rasse tendenziell "braucht" (manche Rassen verzeihen "Fehler", Inkonsequenz etc. viel leichter) und wie schwierig die entsprechende Umsetzung ist, wie groß die Varianz innerhalb der Rasse ist (dass man z.B. erkennen können muss in welche Richtung ein Hund tendiert und sich auf die verschiedenen "Richtungen" einstellen können muss; da würde ich spontan - man kann mich da auch gerne korrigieren - den Aussie nennen) und auch um die Konsequenzen, die die "falsche" Erziehung haben kann. Ein Hund, der tendenziell eher nach vorne geht, seine Beißerchen nutzt und/oder eine gewisse "Grundhärte" o.ä. besitzt, und an die falsche Person gerät, hat ganz andere Konsequenzen (für die Umwelt und/oder die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund abgegeben wird), als ein Hund, der von seinem Grundcharakter her v.a. fröhlich und sanftmütig ist und eher fiddelt/schleimt als Reaktion auf Stress.
    Wobei auch letzteres für den Hund suboptimal sein kann, weil es dann nicht immer als Problem erkannt wird, aber das ist ein anderes Thema...