Ich habe jetzt nicht jeden einzelnen Post in diesem Thread gelesen (bisschen hitzig hier...), also falls meine Vorschläge schon genannt wurden - sorry für's Wiederholen...
Was deine Rassewahl für den Zweithund angeht, würde ich diese Hunde erstmal persönlich kennenlernen, und auch schauen wie dein Hund mit diesen Hunden interagiert. Je nach Rasse haben Hunde ja oft unterschiedliche Spieltypen, Interaktionsstile, etc. Die Rasseverbände des VDH sind da gute Ansprechpartner, über die findet man auch oft erwachsene Hunde, die ein neues Zuhause suchen. Wenn es dann soweit ist, kannst du auch über die rassespezifischen Vermittlungsvereine (gibt ja sicher sowas wie 'Pudel/Havaneser in Not') den richtigen Hund für dich finden. (Pass nur auf, dass du dich nicht zu schnell in einen Hund bei den Orgas verliebst. Lieber mit Bedacht an die Sache rangehen als mit zu viel Gefühl.)
Mein Tipp für Texas selbst wäre, dass du vielleicht einen Experten in Sachen Medical Training mit schwierigen Hunden suchst (da würde ich einen neuen Thread hier im Forum eröffnen, da können dir Leute sicher jemanden empfehlen); manchmal sind es Kleinigkeiten, die den Durchbruch bringen, und je früher Texas zur Physio kann, desto länger bleibt er fit (was du mit ihm machst, ist sicher schon hilfreich, aber eine Behandlung bei einer Physio würde noch mehr bringen). Es wird sicher dauern, bis er sich normal anfassen lässt, aber wenn es dann klappt, wird es umso schöner sein für euch beide.
Wenn Distanzen zu Ärzten ein Problem darstellen (was ich sehr gut nachvollziehen kann!), dann kann es z.B. helfen, wenn die Ärzte miteinander kooperieren. Also z.B. dein TA bei dir nimmt Blut ab, oder führt andere Untersuchungen durch, und schickt die Werte an den weit entfernten Neurologen, und der wertet sie dann aus. Und das Gespräch mit dir kann der Spezialist dann über Zoom führen. So als Beispiel. Hast du an der Uni, die die Studie durchgeführt hat, nachgefragt, ob sie dir jemanden empfehlen können? Vielleicht gibt es ja wirklich keinen, der sich damit wirklich auskennt, aber vielleicht hat sich auch ein Neurologe irgendwo am anderen Ende von DE damit intensiv befasst, und man findet dazu aber keine Infos im Web. Einen Versuch wäre es sicher wert.
Und noch einen kleinen Tipp, wenn Texas Probleme mit Stress hat: das Futter kann enorme Auswirkungen auf Stressverhalten haben! Stichpunkte wären z.B. Aminosäuren, Proteingehalt, etc. Dazu gibt es Infos sowohl im Web als auch hier im Forum.
Vielleicht möchte Texas seinen Maulkorb draußen ja auch abstreifen, weil er dort gestresster ist und das Gefühl hat, der Maulkorb schränkt ihn ein. Dann hilft es vielleicht, den Stress zu senken.
Noch eine Idee, von der ich nicht weiß, ob sie was bringt, aber vielleicht ist es einen Versuch wert.... Hast du versucht, ihm ein Halti oder einen Stoffmaulkorb anzulegen? Sozusagen als 'light' Variante, und wenn er das draußen dann akzeptiert, den normalen Maulkorb probieren?
Alles Gute dir und deinem Hund! Das muss schwer sein. Ich muss gestehen, ich hätte nicht die Nerven einen Hund aufzunehmen, bei dem von Anfang an feststeht, dass er so eine schwere Krankheit hat.
Beiträge von DatMudi
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Blutwerte sind ok, Kot ist ok, Magentabletten gab's, und TA meint "Das sind die Hormone". Er bekommt jetzt seit paar Tagen Mönchspfeffer, mal schauen ob es wirkt.
Gibt ja auch schlicht die Möglichkeit, dass er die Ernährung nicht verträgt.
Ist leider nicht so einfach rauszufinden, wenn Kot etc. ok sind. -seufz-
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OT
Und ich gebe zu, den Auslauf meiden wir, wenn die Kinder draußen sind. Ich mag weder Geschrei, noch gegen den Zaun springen und Frage mich da jedes Mal, warum die Betreuung das zulässt
Weil manche Kindergärten super sind und andere eher sowas wie Verwahranstalten. O-Ton der ... Mitarbeiterinnen ... des Kindergartens, neben dem meine Mutter wohnt: "Wir sind keine Erzieherinnen, wir sind Beobachterinnen." Und nicht mal das machen die gut; ich hätte da locker schon das eine oder andere Kind ungesehen über'n Zaun hieven und im Keller verschwinden lassen können, wenn mir danach wäre.

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Vielleicht bin ich da anders gestrickt, aber ein Hund, der zu dünn ist, und nicht normal frisst, würde bei mir gesundheitlich auf den Kopf gestellt werden.
Blutwerte sind ok, Kot ist ok, Magentabletten gab's, und TA meint "Das sind die Hormone". Er bekommt jetzt seit paar Tagen Mönchspfeffer, mal schauen ob es wirkt.
Deshalb war meine erste Frage, ob der Hund gesund ist.
Bei meiner damaligen Sitterhündin lagen unbekannte Allergien vor (es ist nie rausgefunden worden, gegen was sie allergisch war), aber bis man mal auf den Trichter kam und rausgefunden hatte, was sie (mit Medikamenten) verträgt, war ihr die Mäkelei auch noch anerzogen worden und die ganze Futtersituationen mit extrem viel Stress belegt worden. Damals hab ich das erste Mal gesehen, was - selbst unbewusster - Druck mit einem Hund anstellen kann.
Sorge, dass da eine Unverträglichkeit dahinterstecken könnte, habe ich auch. Habe aber auch verschiedene Proteinquellen, Kohlenhydrate, etc. probiert.
Und manchmal frisst er ja auch tagelang gut, auch Futter, das er die Tage vorher verschmäht hat.Alles anzeigenSukuna frisst meistens Nachts.
Morgens biete ich ihr was an, das bleibt meist stehen außer der Spaziergang war besonders anstrengend durch spielen mit Freunden oder so. Abends gibt's dann die normale Portion, da nimmt sie ein paar Brocken und irgendwann nachts geht sie richtig fressen.
Keine Ahnung warum, macht das Miep genau so.
Tagsüber gibt's ja Leckerli, dass scheint zu reichen
Ich nehm es einfach so hin und lass sie.
Auch wenn es nach nem Labrador Mix eine heftige Umstellung ist

Über Nacht stehen lassen habe ich auch schon probiert.
Einmal bin ich aufgewacht und der Napf war leer, aber sonst.... -
DatMudi nochmal nen anderer Ansatz/ Gedankengang aufgrund von Erfahrungen in meinem Umfeld.
Du machst dir da ja sehr viel Gedanken und Stress mit , es gibt Hunde die das merken und dadurch noch eher dazu neigen nicht/ weniger zu fressen.
Ich würde ihm mal ne zeitlang das Futter so wie gehabt zweimal am Tag hinstellen und nach 5-10 Minuten weg tun und ihn in der Zeit komplett in Ruhe lassen und auch beim wegstellen nichts zwanghaft anbieten etc.
Zusätzlich hinterfragen ob er überhaupt hungrig sein muss/ kann , es gibt mEn Hunde die besser fressen wenn sie davor wirklich unterwegs waren oder insgesamt die Aktivitäten etwas erhöht wurden .
Das Tagebuch würde ich auch führen.
Welche Variablen würdest du bzw. würdet ihr aufschreiben (für das Tagebuch)? Also abgesehen von Zeitpunkt, Art und Menge von Futter, wieviel gefressen wurde, etc.
typischer Fehler. Fürs nächste Mal: frisst der Hund nicht, Napf weg. Erst bei der nächsten, regulären Fütterung das Futter direkt anders zubereiten und hinstellen.
Es wird einem gern suggeriert, aber so schnell gibt es keinen Nährstoffmangel. Jin musste als Junghund wg. Giardien wochenlang Schonkost futtern - trotzdem ist eine 15 kg-Whippethündin mit ordentlich Muskelpaketen aus ihr geworden.
Ah, das hatte ich falsch verstanden. Tatsächlich habe ich das Futter nicht 'im Nachhinein' aufgewertet, sondern nur bei der Zubereitung der Mahlzeit.
Ja, man hat schnell die Sorge, dass dem Hund etwas fehlt.....Alles anzeigenDu machst dir da ja sehr viel Gedanken und Stress mit , es gibt Hunde die das merken und dadurch noch eher dazu neigen nicht/ weniger zu fressen.
Und das ist ein weiterer Punkt. Sensible Hunde merken das und das stresst sie dann und manche Hunde - wie manche Menschen - können unter Stress keine Nahrung aufnehmen.
Bei meiner Ex-Sitterhündin war es wohl ähnlich wie bei dir: Hund frisst nicht, ist aber eh schon dünn bis sehr dünn, also wird ein großer Zinober um's Futter veranstaltet. Als ich sie kennen lernte, war es schon total ritualisiert, Futter wurde zwar nicht mehr (im Nachhinein) aufgepeppt, aber Frauchen bangte bei jeder Fütterung, ob der Hund frisst und der Hund schlich mehr oder weniger zum Napf - oftmals rümpfte er die Nase und ging nach einem Blick zu den Menschen wieder. Erst als ich diesen Teufelskreis durchbrochen habe (Entmäkeln wie gestern beschrieben) wurde das Füttern für diesen Hund endlich stressfrei.
Beim Entmäkeln darf es aber auch nichts zwischendurch geben. Man muss sich komplett davon frei machen, dass der Hund doch fressen muss. Wenn er gesund ist, wird er fressen.
Mir fällt ein: Man könnte noch unterschiedliche Näpfe probieren - manche Hunde mögen nicht jede Art von Napf.
Ich versuche mir nichts anmerken zu lassen, und eig würde ich ihn nicht als sooo extrem sensibel einschätzen. Aber wer weiß....
Manchmal habe ich doch Sorge, dass er irgendetwas haben könnte, das man nicht 'einfach so' diagnostizieren kann. Dass er vielleicht doch irgendwie Schmerzen hat, oder ähnliches, auch wenn sonst nichts darauf hindeutet.
Komplett freimachen von den Sorgen ist schwer, wenn man trotz Plüsch die Hüftknochen sehen kann (während der 'schlechten' Phasen).
Am Napf liegt es nicht. Wenn er Lust hat und gerade gute Tage hat, dann ist ihm das Material des Napfes egal, habe das schon getestet. Auch vom Boden fressen lassen.Könnte ich mal versuchen, aber ich weiß nicht, wie weit ich da mit ihm komme.... Würden deine Hunde dann auch Dinge fressen, die für sie kein Futter darstellen? (Gemüse, Orangen, was auch immer deine Hunde nicht als Futter einordnen).
Nicht bei Mäkelei und bei großen Mengen. Hier kommt auch immer der Moment wo ich es eben doch einmal mit Maul auf, Brocken rein, Maul zu reinstopfe. Dann nehmen sie es doch lieber so. Und wird immer hochwertig belohnt. Unter den Voraussetzungen klappt das auch bei Ekligem und mit Bauchweh.
Puh, ich weiß ja nicht, ob ich das durchziehen könnte. Also mal mit Medikamenten o.ä., ja, aber so auf Dauer.... Meinem Sturkopf traue ich zu, dass er das Futter trotz Belohnung in Aussicht nicht freiwillig nimmt, und dann am Ende Fressen nur noch negativer/stressiger verknüpft.
Aber behalte ich im Hinterkopf. -
Alles anzeigen
Es ist bei ihm extrem tagesabhängig.
In dem Fall würde ich wohl das Führen eines Tagebuch empfehlen, damit ggf. der/die Auslöser eingegrenzt werden können, evtl. den Gang zum Verhalten-TA und, falls es eine hormonelle oder stressbedingte Ursache sein könnte, auch über eine chemische Kastration nachdenken.
Habe ich alles schon probiert.

Hast du das Futter aufgepeppt, nachdem dein Hund das Futter verweigert hat? Also Hund frisst nicht, du tust was besseres in den Napf? Dann hättest du die Mäkelei recht klassisch anerzogen.
Das mit den kleinen Portionen werde ich mal probieren l'eau
Weil ich es heut früh vergessen habe: das "Entmäkeln" macht man natürlich mit einem Futter, welches der Hund (eigentlich) mag und natürlich auch verträgt.
Das mit dem Tagebuch behalte ich im Hinterkopf, für den Fall, dass der Mönchspfeffer nicht anschlägt.
Spezialisierter Verhaltens-TA wäre auch noch eine Option, falls sonst nichts hilft. Soll aber wohl recht schwer sein, da einen gescheiten zu finden.
(Jegliche Form der) Kastration kommt für mich bei ihm nicht in Frage. Die Rasse ist körperlich und geistig erst mit 3-4 Jahren fertig. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Kastrieren, das hängt für mich sehr stark von der Rasse und dem Typ des Hundes ab. Er gehört für mich zu den Hunden, bei denen es weder von der Rasse noch vom Persönlichkeitstyp her eine gute Idee wäre.
Um ehrlich zu sein, ja, ich hatte das Futter immer wieder aufgepeppt während der (da eindeutigen) Hormon-Stresszeit.
Er war da ja noch mitten in der Entwicklung und ich wollte nicht riskieren, dass ein Futter-/Nährstoffmangel irgendwelche Auswirkungen hat.
Den Gedanken, dass ich das damit verursacht/gefördert haben könnte, hatte ich auch schon... Aber wäre das dann nicht irgendwie... konsistenter? Nicht so 'random'/zufällig/unberechenbar ob und was er frisst?
Heute z.B. hat er morgens/vormittags eine Lammstrosse bekommen - stundenlang ignoriert. Erst mittags irgendwann hatte er plötzlich Lust.
Seine Lammfettbonbons hat er auch nicht gefressen. Erst nach dem Abendessen hat er sich das Lammfett dann als Nachtisch gegönnt. Und normalerweise mag er Kaui und Lammfettbonbons deutlich mehr als normales Futter.
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Mäkelige Hunde kenne ich nicht, aber als langjährige Halterin von (zum Teil) mäkeligen Katzen kann ich dir raten: Hole dir noch ein Tier dazu (Futterneid) oder biete deinem Tier immer wieder leckere Sachen an. Je nach Mentalität des Tieres nimm die Sachen wieder weg, wenn sie nicht gefressen werden oder lass sie stehen (wenn es zum Beispiel Gewohnheitsfresser sind). Anwärmen des Futters kann auch helfen. Oder eine Änderung der Konsistenz. Ein Kater von mir hat zum Beispiel entweder nur knusprige Sachen gefressen oder Brei. Stückchen im Brei hat er gehasst, es musste alles fein püriert sein - bis er gemerkt hat, dass es alles dasselbe ist.

Von Zwang halte ich überhaupt nichts. Aber das scheint so ein Ding bei vielen Hundehaltern zu sein, alles kontrollieren zu wollen.

Sind generell gute Tipps, hilft hier aber leider nur bedingt/kaum. Habe ich alles schon probiert.
Jeder geht mit 'Zwang' anders um, und ich glaube, jeder hat auch eine andere Definition davon.
In diesem Fall hat es aber nichts mit einem Wunsch nach Kontrolle zu tun, sondern dass ich mir ziemlich sicher bin, dass es nicht gesund sein kann, über Wochen oder Monate immer wieder deutlich unter der empfohlenen Menge an Kalorien (und wohl auch Nährstoffen) zu bleiben.
Würde ein Kind nur noch Süßigkeiten essen wollen, oder Magersucht entwickeln, würde man ja auch eingreifen wollen/müssen. Ist auch irgendwo Zwang, aber wenn es um die Gesundheit geht, muss man als Verantwortlicher manchmal unangenehme Entscheidungen treffen.Ich bestehe drauf. Im Fährtenbeispiel blockiere ich solange, bis das Futter genommen wurde, erst dann geht es weiter.
Ist die Situation zu aufregend arbeite ich daran, dass sich die Aufregung verringert und der Hund lernt, Futter zu nehmen (ich bestehe drauf und stehe mir notfalls die Beine in den Bauch). Und mit der Zeit klappt das immer besser und in höherer Erregungslage.
Beim jungen Hund übe ich auch Beute und Futterbelohnung abzuwechseln. Das ist bei uns ein Ausbildungsschritt. Da fängt bei vielen Hunden das Thema schon an, wenn sie nach einem wilden Spiel kein Futter mehr wollen, sondern nur noch Spiel. Oder sie nur fressen und nicht spielen wollen. Das geht auch gut in Ablenkungsarmer Umgebung.
Hattest du schonmal Rüden, die z.B. aufgrund von Pubertät/Hormonen nicht gefressen haben?
Klappt das bei denen auch?
Ich könnte bei meinem Blocken soviel ich will, der legt sich dann halt neben den Napf/das Kaui und dann würde ich da halt stehen bis mir die Beine einschlafen...nur blöd, wenn es dem Hund egal ist, dass jemand anderes sein Futter bekommt.
DatMudi Ist der Hund gesund? Allergien/Unverträglichkeiten?
Falls ja: alle möglichen Futterrituale aufbrechen. Futter hinstellen und nicht mehr beachten - weder Futter noch Hund! Jede Aufmerksamkeit in diese Richtung kann den Hund unter Druck setzen und durch den Stress die Futteraufnahme hemmen.
Wenn es nur ein Hund ist, kann man auch das Futter einfach dauerhaft zur Verfügung stellen. Ansonsten nimmt man es nach einer gewissen Zeit kommentarlos weg (außer der Hund ist dran). Einen Tag nichts geben, Tag drauf wieder Futter anbieten. Ich habe bei meiner schlimm mäkelnden Sitterhündin - trotz, dass sie dünn war - mit einem Tag Hungern lassen begonnen, dann nur eine halbe Portion angeboten. Hat sie diese gefressen, gab es am nächsten Tag eine ganze Portion. Wenn nicht, nochmal einen Tag hungern lassen (geht aber natürlich nur, wenn der Hund davon kein Nüchternerbrechen bekommt und nicht anderweitig noch Nahrung zugesteckt bekommt). Nach einem Hungertag immer mit 1/2 Portion begonnen. Mein Ziel war es, dass der Hund seinen Napf leer frisst. Nach zwei Wochen hatten wir das Thema durch und der Hund hat alles gefressen, außer es ging ihm wirklich nicht gut.
Übrigens: bei diesem Hund waren noch zwei weitere Hunde im Haushalt und wenn der Hund nicht aufgefressen hat, bekamen die andren Hunde sein Futter - hat den Mäkelhund absolut nicht gestört.
Magen-/Darmspiegelung habe ich noch nicht machen lassen, aber davon abgesehen scheint er gesund zu sein, ja.
Hat auch schon Tabletten bekommen vom TA, Heilerde, verschiedenes Futter ausprobiert.....
Jetzt habe ich angefangen mit Mönchspfeffer und hoffe, dass das hilft.
Angefangen hat es als er begonnen hat intensiv auf die Mädels zu reagieren (da war er vll 9 Monate). Aber ob das immernoch der Grund ist....
Es ist bei ihm extrem tagesabhängig. Manchmal frisst er super, manchmal nur 1-2 Mahlzeiten lang, manchmal tagelang. Manchmal frisst er nur die 'guten Sachen'. Manchmal verschmäht er sogar seine Lieblingskausachen, also auch die für ihn normalerweise wirklich hochwertigen. Man weiß es nie, ist ein bisschen wie Würfeln.
Er hat auch schon Magensäure gekotzt, aber nur in Einzelfällen.
Ich habe ihn oft komplett ignoriert beim Fressen (ist eig mein Standard), an anderen Malen stand ich daneben und habe mit ihm geredet. Letzteres hilft manchmal sogar, wenn man ihn immer wieder zu motivieren versucht. Aber auch nur wenn er in der Stimmung ist.
Ich habe es mit wegnehmen probiert und mit stehen lassen.
Futterneid ausnutzen kann klappen, aber auch nur manchmal. Manchmal ist es ihm egal. (Und er ist an und für sich ein Hund, der anderen Hunden eher das Fell über die Ohren ziehen würde als zu teilen. Aber manchmal ist ihm das Futter SO dermaßen egal, dass er nicht mal reagiert.)
Das mit den kleinen Portionen werde ich mal probieren l'eau , bisher war ich nämlich immer so froh, wenn er überhaupt frisst, dass er dann immer möglichst viel bekommen hat (ohne zu übertreiben natürlich).Anderer Kontext, aber "Friss" ist hier wirklich Teil des Medical Trainings. Kann man nett trainieren, ohne Stress absichern und wenn es mal Tabletten braucht bin ich froh drum.
Könnte ich mal versuchen, aber ich weiß nicht, wie weit ich da mit ihm komme.... Würden deine Hunde dann auch Dinge fressen, die für sie kein Futter darstellen? (Gemüse, Orangen, was auch immer deine Hunde nicht als Futter einordnen).
Hungern finde ich persönlich auch nicht zielführend. Was man auch machen kann, aber da muss man wieder schauen, ist Futter aufzuwerten im Training durch Futterspiele. Werfen, jagen lassen und sowas. Bei sehr unmotivierten Hunden spricht auch nicht dagegen, hochwertigeres Futter zu verwenden (ich mag gerne schnittfeste Fleischwurst nehmen, manche hüpft auch ganz lustig wenn sie auf den Boden fällt).
Mein Malinois war auch immer irre dürr zeitweise. Da konnte man sich gefühlt arm füttern und es kam nichts drauf. So um das zweite Lebensjahr hat sich das gebessert, bis dahin war es einfach so.
Ist ihm im Zweifelsfall auch egal. Sowohl die Spiele (wobei er von Natur aus auch eher unmotiviert ist) als auch in den ganz harten Phasen die Wertigkeit des Futters.
Bei uns war sowohl bei der Futteraggression von Chap als auch bei der extremen Mäkeligkeit von Ruby "Free Feeding" der Schlüssel. Hat auf beiden Seiten (und auch bei mir) einfach total den Druck rausgenommen.
Ruby hat zwar immer mal wieder Phasen (hormonell) wo es schwieriger wird (da lass ich sie aber dann auch einfach und mach mich selbst gar nicht mehr verrückt) aber grundsätzlich ist sie ne gute Esserin geworden einfach weil Frauchen nicht mehr wie ne bekloppte um sie herumschwirrte in der Hoffnung sie möge doch eeeendlich was fressen (inkls haufenweise Toppings damit es schmackhafter wird und diese ganzen Spirenzchen)
Das "richtige" Futter natürlich trotzdem vorausgesetzt (ja mir ist wichtig dass meinem Hund das Futter auch schmeckt und gegen Abwechslung hab ich auch nix das mögen viele anders sehen und das ist natürlich auch okay so, was ich nicht mehr möchte ist mir ein Bein auszureißen um das Futter immer und immer besser zu gestalten, denn so ne Art Mäkeligkeit kann man sich natürlich auch hübsch anerziehen)
Komplett free feeding geht hier nicht dauerhaft.
Mein Jungspund hat zwei(undhalb) Modi: entweder Nahrung ist ihm scheißegal, und dann bringt weder Konkurrenz noch dauerhafte Verfügbarkeit etwas, oder er verteidigt das Futter und das würde für meine Hündin irgendwann nicht gut ausgehen. Gibt aber auch ein Zwischending: er frisst es selber nicht, aber wehe mein Mädel nähert sich.
Und meine Hündin würde im Zweifelsfall fressen bis sie platzt. Die hat eh zu viel auf den Rippen. Könnte man nur ihr Fett an seinen Körper transplantieren, wären alle Probleme gelöst.
Edit: Mit das schlimmste ist diese Unberechenbarkeit und Inkonsistenz. Mal so, mal so, und man weiß nicht, woran es liegt und was man machen kann... -
Futter wird aufgenommen, Punkt
Wie schafft man das?
Ernst gemeinte Frage.
Wie bringt man einen Hund dazu zu fressen, was er fressen soll?
Mein Kontext ist zwar ein ganz anderer, aber ich nehme wirklich jeden Ratschlag wie man Futter in dasMistvieh, diesen mir damit langsam meine Nerven raubenden Arschkeksden ganz selbstlos asketisch lebenden Gentleman reinbekommt. Jeden. JEDEN.
Nein, hungern ist keine Option. Nicht, weil ich da so Mitleid hätte, oder weil das für mich generell nicht in Frage kommen würde. Er ist einfach schon zu dünn dafür.
Ja, körperlich scheint alles in Ordnung zu sein. -
Macht es für Hunde einen Unterschied (in der Wirkung/Wirkeffizienz) in welcher Form Mönchspfeffer gegeben wird?
Gibt ja als ganze Samen, Pellets, Pulver, Trunk.... Sind ganze Samen oder Pellets so effektiv wie Pulver? Da sind die Preise pro kg ja oft um ein vielfaches netter.