Beiträge von DatMudi

    Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen hier:

    https://www.facebook.com/photo/?fbid=80…409442447984648

    Ich finde ja vor allem das Radfahrer-Bashing immer etwas anstrengend. Das Fahrrad ist mein Hauptverkehrsmittel, und dummerweise ist es in Deutschland eben so, dass ich meine Verkehrswege als Radfahrer oft mit Fußgängern teilen muss. Keiner käme auf die Idee, auf der Landstraße gemütlich mittig auf der Fahrbahn zu schlendern und sich dann zu beschweren, dass da Autos fahren. Ja, es mag auch Rowdy-Radler geben, aber irgendwie treffe ich für jeden Radler, der vielleicht mal eine Situation falsch einschätzt, mindestens 10 Leute, die sich lang und breit über die ach so schlimmen Radler auslassen.

    Als Fußgänger auf gemeinsam genutzten Wegen latsche ich halt nicht in der Mitte herum

    Ganz ehrlich? Ich laufe auf vielen (Gassi)Wegen (wenn mit Hund unterwegs) absichtlich in der Mitte des Weges. Warum? Weil ich schon zu viele Situationen erlebt und beobachtet habe, in denen Radfahrer mit einer solchen Gleichgültigkeit gegenüber dem Wohlergehen ihrer Mitmenschen und in absoluter Ignoranz gegenüber dem zT unberechenbaren Verhalten von Hunden und Kindern fast Unfälle verursacht haben, dass ich sie lieber zwinge, runterzubremsen und zu klingeln, als dass mein Hund über den Haufen gefahren wird oder der Radfahrer über die Leine fliegt. Klar, kommt der Radfahrer von vorne, geh ich rechtzeitig zur Seite und mache Platz. Das ist selbstverständlich. Aber ich habe hinten keine Augen im Kopf. Und leider reicht der Prozentsatz an Rowdy-Fahrern aus, um eine echte Gefahr darzustellen.
    Auf die Landstraße gehören Fußgänger auch nicht. Aber die normalen Wege sind eben sehr wohl auch für Fußgänger gedacht, und nicht ausschließlich für Radfahrer.
    Klar, die Situation in DE ist für Radfahrer bescheiden. Aber das bedeutet nicht, dass sie dafür andere Verkehrsteilnehmer gefährden dürfen.
    (Womit ich nicht sage, dass DU das tust!! Und es gibt auch andere sehr rücksichtsvolle Radfahrer. Aber eben leider auch genug, die man weder als Fußgänger noch als Autofahrer in seiner Nähe haben möchte.)

    Ich bin bei Radfahrern ehrlich gesagt schon froh, wenn sie keine Gefahr für mich und den Hund darstellen, nicht wie die Bekloppten an uns vorbeirasen und rechtzeitig klingeln, wenn sie von hinten kommen. Gibt's nämlich auch anders.
    Da sehe ich eine rücksichtsvolle Fahrweise als Äquivalent dazu, dass ich meinen Hund nicht zur Stolperfalle für sie mache.

    Es gibt in DE einige/viele Gegenden, in denen man sich schlicht und ergreifend nicht grüßt, wenn man sich nicht kennt. Das ist nicht unfreundlich oder respektlos gemeint, sondern einfach - auch wenn man im selben Staat lebt - ein kultureller Unterschied. Stadt - Land oder Region A - Region B.
    Da wirst du vielleicht sogar als aufdringlich (und damit unhöflich) wahrgenommen, weil sich die Leute denken "Ich will doch nur meine Ruhe, was zwingt die mich in eine soziale Interaktion."
    Was ich damit sagen will - es gibt sehr viele verschiedene Arten, die Welt und 'richtiges soziales Verhalten' zu sehen.

    Tatsächlich ist es bei mir so, dass wenn ich mit Hund unterwegs bin, ich gerne zurückgrüße und auch mal von selbst grüße, v.a. andere Hundehalter. Wenn ich ohne Hund unterwegs bin, irritiert es mich ehrlich gesagt, wenn mich Fremde grüßen. Das macht man hier nicht, das ist nicht normal. Da ist meine innere Reaktion eher 'Geh weg, ich kenn dich nicht, was willst du von mir?'. :skeptisch2: Selbst grüßen würde ich ohne Hund höchstens Hundehalter, Mütter mit besonders niedlichen Kindern oder lieb wirkende Omis, weil ich da einfach lächeln muss und das ohne Gruß etwas seltsam wäre, aber sonst.... (Und manche gucken mich dann auch an 'Wieso grüßt mich die? Kennen wir uns???" :denker: )

    Achso zwecks Lern-Tipps : Neben Filmen und Serien fand ich es immer ganz hilfreich Musik zu hören. Das kann man sich ja auch Untertiteln lassen, oder man versucht eben auf den Text zu achten und übersetzt sich das innerlich.

    Da muss man aber bissi aufpassen, also ich würde immer nach den Songtexten suchen.
    Ich erinnere mich an das Intro einer TV-Serie, die ich als Kind oft mit meiner Mutter geschaut habe, und ich dachte, es würde im Titelsong heißen "I am the sun, I am the air" und hab' das meiner Mutter ganz stolz übersetzt.
    Sehr viele Jahre später bin ich über das Lied gestolpert und habe festgestellt, dass es 'I am the son, I am the heir' hieß. :ugly: :lol:

    Wo wir gerade bei Englisch sind😅

    Mein Englisch ist miserabel. 5. bis 10. Klasse mit wenig Elan Englisch Unterricht gehabt, dann in der Oberstufe Englisch abgewählt und seitdem sind die Englisch Kenntnisse in den letzten 20 Jahren immer mehr verschütt gegangen. Und je weniger ich Englisch konnte, umso mehr hab ich mich dafür geschämt und versucht alles was damit zu tun hat, irgendwie zu umgehen. Ich lache über englische Tiktoks die mir geschickt werden, obwohl ich nix verstehe. Anrufe auf Englisch delegiere ich unauffällig an andere. Und schäme mich furchtbar dafür, dass heutzutage selbst 70 jährige besser Englisch können als ich.

    Also würde ich gerne mittels App oder Online Kurs meine Sprachkenntnisse auffrischen, sodass ich zumindest Tiktoks verstehen könnte.

    Habt ihr da irgendwelche Tipps oder auch andere Möglichkeiten zum Sprache lernen?

    :streichel:
    Erstmal ein Drücker für dich.
    Verdammte Scham, ich kenne das gut. Ich spreche z.B. extrem ungern Englisch, obwohl mein (schriftliches) Englisch wirklich gut ist, weil ich weiß, dass ich einen Akzent habe und mir das unangenehm ist. Rational betrachtet eig absoluter Bockmist, aber emotional isses mir trotzdem unangenehm. :see_no_evil_monkey:

    Hier noch eine Stimme für Duolingo. Macht richtig Spaß, finde ich. :nicken: Wobei je nach Update mal mehr oder weniger zufriedenstellend, die hatten nämlich definitiv auch mal mehr Grammatikerklärungen und haben die dann irgendwann entfernt.... :fluchen: (Zumindest bei den Sprachen, die ich lerne)

    Was auch richtig super ist, ist Rosetta Stone. Im Original schweineteuer, aber laut meiner Nachbarin haben die wohl manchmal Angebote für die App, da soll's echt bezahlbar sein.
    An meiner Uni kann man das kostenlos verwenden und auch wenn mir ab und an Grammatikerklärungen gefehlt haben (ist sehr intuitives Lernen), fand ich es total klasse! :herzen1:

    Ansonsten gibt's so Bücher/Kurzgeschichtensammlungen (idR für Kinder/Jugendliche, aber vll gibt's das auch für erwachsene Lerner? aber auch Geschichten für Kinder können Spaß machen!), bei denen z.B. auf einer Seite die Geschichte auf Deutsch und auf der anderen auf Englisch steht. Oder Bücher, bei denen schwierigere Worte hervorgehoben und erklärt werden. Da hatte ich mal tolle Sachen für spanischsprachige Englischlerner.
    Mit den richtigen Materialien/Methoden (lernt ja jeder anders) kann Sprachen lernen richtig Spaß machen! :nicken:
    Versuch nur, dich nicht allzu sehr unter Druck zu setzen!
    Es ist normal, dass man Sachen verlernt. Ich hab manchmal Alpträume, ich müsste mein Mathe-Abi nochmal schreiben, und glaub mir, ich würde kläglich versagen. |)
    Ich finde es toll, dass du dich der Sache jetzt stellst, und wünsche dir, dass du Spaß am Lernen finden kannst!
    Vielleicht können dir die Leute im 'Kind und Hund'-Thread Sachen (Bücher, Apps, etc.) empfehlen?

    Habt ihr Vorschläge was man mit einer 6./7. (Oberschule) in Englisch an Film/Serie/Kurzfilm/YT Sketches o.ä. schauen könnte, was sie auch schon halbwegs verstehen können und wo sie auch halbwegs gerne zuhören?

    Ich kann jetzt nicht wirklich was beitragen, aber ... lernen die Kids von heute erst so spät Englisch? :emoticons_look:

    Zu meiner Schulzeit (frühe 2000er bis ca. 2014; Bayern) fing der Englischunterricht schon in der 3. Klasse an, und in der 5. Klasse konnte eigentlich jeder halbwegs gut Englisch sprechen und verstehen. Im Englischunterricht wurde aber auch konsequent auf Englisch gesprochen, Deutsch war nur in Ausnahme-/Notfällen okay.

    So ansich ging eigentlich so gut wie jeder Kinder-/Jugendfilm. Ganz beliebt waren High School Musical (ich habs gehasst.) und Konsorten.

    Ich glaube, das hängt neben dem Jahrgang ganz stark vom Bundesland und v.a. auch von der Schule (und den Lehrern) ab.
    Bei mir (Einschulung Ende der 1990er, Hessen) hatten wir zwar Englisch ab der 3. Klasse, aber es war eher... nennen wir es 'spielerisch'. Wir kannten danach vll ein paar Farben und Zahlen, und haben da Lieder gesungen, aber sonst.... :ka:

    [Was bedeutet 'Oberschule'? :tropf: Gym? Ist das Österreichisch?]


    Meine eigentliche Frage geht an Tech-Nick (?) :
    Ist folgendes bekannt?
    Wenn ich (Browser: Firefox. Nicht die geringste Ahnung, wer Peter Lowe sein soll, also nichts aktiv eingestellt in diese Richtung) auf die Affiliate-Links unter "NordVPN*" (warum eig diese Bezeichnung?) klicke, kommt folgende Fehlermeldung:

    uBlock Origin hat das Laden der folgenden Seite verhindert:

    https://www.awin1.com/cread.php?awin…winaffid=653033

    Aufgrund des folgenden Filters:

    ||awin1.com^

    Gefunden in:

    Dein Hund hat 0,00 WTP

    Spoiler anzeigen

    völlig OT hier, aber - warum möchte man denn gerne einen Hund haben,der nicht den Hauch von Bock hat,irgendwas mit einem zu machen?

    Spoiler anzeigen

    Masochismus, purer Masochismus. =) Ist die Hundeversion einer Selbstgeißelung. [ok, jetzt hätte ich gerne einen Smiley, der sich selbst auspeitscht :lol: ]
    Quatsch. "Null WTP" ist, wie @Ringelrute schon geschrieben hat, nicht gleichzusetzen mit vollständig fehlender Kooperationsbereitschaft und bedeutet auch nicht, dass der Hund absolut kein Interesse daran hat mit einem zusammenzuarbeiten.
    Wenn man WTP-Hunde gewohnt ist und mag, dann treibt einen so ein 0-WTP-Hund sicher in die Verzweiflung. Der macht halt nix nur um zu gefallen.
    Als ganz plattes Beispiel: Der BC macht auf dem Platz bei der UO auch 50x freudig Sitz, weil Frauchen das will, und ist happy dabei, weil Frauchen happy ist. Ein Hund mit moderatem WTP fragt sich bei irgendeiner Wiederholung dann langsam, ob mal was Neues kommt und wird vll unkonzentriert. Ein Hund mit kaum/ohne WTP (da gibt's ja einige Rassen) fragt sich (und dich) beim dritten Mal ob du bescheuert bist und was in deinem Morgenkaffee falsches drin war. Und legt sich hin. Oder manche Hunde/Rassen machen mit, weil sie so Bock auf das Leckerchen haben, aber eben nicht, weil es sie interessiert dir zu gefallen.
    Hat man aber eine gemeinsame Basis gefunden, kann man super zusammenarbeiten, sei es bei Aktivitäten wie dem Mantrailing oder im Alltag.

    Das muss ich wirklich noch unterscheiden lernen wann es wirklich ein Bedürfniss ist was und wann er mich einfach nur verarschen oder testen will.

    Ich mag dieses "deine Hund verarscht dich" überhaupt nicht.

    Hab ich so bei keinem meiner bisher 6 Hunden so gefühlt.

    Ich glaube, das Problem besteht z.T. in der sehr menschlichen Wertung des Begriffs 'Verarschen'. Man könnte auch sagen, ein Hund hat eine starke Motivation und auch ein gewisses Talent den Menschen auszutricksen, in die Irre zu führen und/oder grinsend genau das Gegenteil von dem zu tun, was Mensch möchte.
    Und glaub mir, wenn man einen Hund hat, der das richtig gut kann und/oder verdammt gerne macht, dann fühlt man sich definitiv verarscht.
    Selbstverständlich ist das natürliches Verhalten. Und man darf das dem Hund auch nicht übel nehmen. Man kann es bisweilen sogar witzig finden, wenn die Situation es erlaubt. Aber man darf sich auch wirklich verarscht fühlen.
    Viele Hunde machen sowas auch nicht. Vielleicht/wahrscheinlich alle 6 von deinen.
    Oft interpretiert man als Mensch Situationen auch falsch, und der Hund will einen gar nicht verarschen/austricksen/ausmanövrieren/whatever, sondern hat's z.B. nicht verstanden, hat Stress, was auch immer. In dem Zusammenhang verstehe ich schon, dass man solche Aussagen nicht allzu leichtfertig treffen sollte.
    Aber glaub mir, es gibt Hunde, die zeigen dir grinsend den Stinkefinger.
    Hunde können einander übrigens auch verarschen.
    Wie das berühmte Beispiel: Hund A will Sache X, z.B. bestes Kissen. Hund B liegt aber auf dem Kissen. Hund A bellt 'Warnung, Gefahr' obwohl da gar nix ist, Hund B springt auf und rennt hin um nachzuschauen. Hund A nutzt die Chance um sich aufs Kissen zu legen.
    Im Englischen könnte man sowas sagen wie "outsmarted". Im Deutschen könnte man sagen: der hat den verarscht. (oder ausgetrickst, ihm einen Bären aufgebunden, strategisch gedacht/gehandelt, wie auch immer - der Kern bleibt derselbe)


    Lilam0nster : Du hast am Anfang geschrieben, dass er das Geschirr anziehen hasst, das Anleinen aber noch mehr. Was ist, wenn die Leine schon am Geschirr befestigt ist, wenn du es ihm anziehst?
    Viel Kraft beim Durchhalten!

    Ich würde mich übrigens @Ringelrute anschließen, dass du aufpassen musst, dass die 'übliche Vorgehensweise' in der Hundeschule nicht am Ende kontraproduktiv ist. In speziellen Gruppen auf FB oder über den Shiba Club o.ä. kannst du vielleicht Kontakt zu erfahrenen Haltern aufbauen und/oder Tipps zu Trainern bekommen.
    Die Mittelkralle wird nämlich erstmal nicht kleiner, sondern größer werden. :D |)