Beiträge von SophiaF

    Ich persönlich würde jegliche Sicht nach aussen unterbinden, abdecken so dass er nicht mehr kontrollieren kann ob ihr in der Nähe seid oder nicht

    Und mehr Auto fahren. Parken. Nicht aussteigen. Wieder weiterfahren.

    Alleine bleiben üben. Zu Hause im Haus und zu Hause im Auto in der Box. Ohne dass das Auto bewegt wurde.

    Ja, Sicht nach außen verhindern habe ich auch schon überlegt. Das Problem ist, dass er aktuell in einer Box auf der Rückbank ist, aus der er einfach rausschauen kann (Dogstyler). Für mein Auto (Kleinwagen) gibt es leider keine passende Box für den Kofferraum. Eine Alternative wäre noch, dass wir eine Transportbox auf dem Rücksitz befestigen. Die steht aber gefühlt sehr unsicher dort, selbst wenn man sie mit Anschnallgut und Spanngurt fest macht. :frowning_face:

    Möglicherweise hat das kluge Tier gelernt, wie es euch zum weiterfahren/Hund rauslassen bekommt. Also zielorientiertes aufregen, nicht panisches. Ich würde mit operanter Konditionierung/ Training gehen.

    Also rauslassen definitiv nicht. Wir haben ihn nie rausgelassen, wenn er gebellt oder gefiept hat. Wir haben immer gewartet und dann hat er es auch schnell geschafft, sich vernünftig zu regulieren und vor allem nicht mehr zu bellen.

    Operante Konditionierung - klar. Nur wo ist ein Ansatzpunkt?

    Kann er denn allein im Auto bleiben? Übst Du das?

    Wie oft fahrt ihr? Wenn, wohin und was passiert da?

    Wie verhält er sich während der Fahrt? Wie, wenn das Auto steht, Du sitzt drin und drehst Däumchen?

    Er konnte früher definitiv besser alleine im Auto bleiben. Ich habe ein wenig den Verdacht, dass da mal irgendwas passiert ist (z.B. jemand hat an die Scheibe geklopft und ihm Angst gemacht).

    Wenn man ihn alleine lässt, bellt er noch kurz, hört dann aber auf, sobald man außer Sichtweite ist. Solange die Umgebung ruhig ist, döst er dort auch. In einer unruhigen Umgebung, wo auch mal Leute vorbeigehen, schaut er aber die ganze Zeit raus und versucht zu schauen, wann wir wiederkommen.

    Wir fahren im Alltag fast gar nicht Auto. Fahrten sind entweder zur Hundeschule (findet er OK), am Wochenende mal zum Wandern (findet er gut), zum TA (findet er scheiße) oder auch mal Familie besuchen (findet er meist eher doof).

    Während der Fahrt ist er ruhig und schläft normalerweise, auch lange Strecken.

    Was wäre, wenn nach dem Abschalten vom Wagen und der Hund bellt los, einfach nur der Wagen wieder angelassen, und auch wieder losgefahren wird?

    Dann hört er sofort wieder auf und kommt zur Ruhe.

    Hi,

    wir beißen uns jetzt schon seit Monaten an einem Thema die Zähne aus, kommen aber nicht weiter. Ich war mir unsicher, ob ich das schon mal hier geschrieben habe, aber ich glaube nicht.

    Seitdem mehreren Monaten dreht unser Pudel im Auto durch, sobald wir parken und aus dem Auto aussteigen. Wir wissen nicht, wodurch es angefangen hat. Es war einfach irgendwann da.

    Er bellt extrem laut, sobald das Auto ausgemacht wird und geht dann teilweise ins Fiepen über, als ob es um Leben und Tod gehen würde. Währenddessen verfolgt er uns aufgeregt mit Blicken, wenn wir ums Auto herumgehen, eine Tür aufmachen, usw.

    Anfangs war es so, dass er mit dem Anziehen der Handbremse losgebellt hat. Also haben wir das kleinschrittig trainiert und ihn belohnt, wenn er beim Anziehen nicht gebellt hat. Das hat auch wunderbar funktioniert, nur war es danach das Geräusch des Schlüssels, auf das er reagiert hat. Auch das ist jetzt weg. Jetzt fängt er spätestens an, wenn man die Tür öffnet. Insgesamt wirkt es so, als ob er Panik hätte, dass er allein gelassen wird. Wenn er aussteigen darf, schüttelt er sich einmal und dann ist auch alles wieder gut.

    Wir haben schon versucht, ihm beim Parken ein Signal ("Platz!") zu geben. Das macht er auch erst, man merkt aber wie es in ihm brodelt bevor er dann doch anfängt zu bellen.

    Was ganz gut funktioniert ist Ablenkung. Wenn man (der Beifahrer) mit ihm spricht, Tricks mit ihm macht, bleibt er deutlich ruhiger und hat dann nur 1-2 Mal beim Aussteigen gebellt.

    Wir sind wirklich ratlos, wo wir ansetzen sollen. Das extreme Bellen ist manchmal echt peinlich - wenn man irgendwo zu Besuch ist und die ganze Straße bekommt es mit, weil der Hund aus dem offenen Auto bellt.

    Habt ihr Trainingstipps?

    Danke!

    Wenn du dir Sorgen darum machst, ob dein Hund sich noch drehen kann, könntest du versuchen die Breite mit Kartons nachzubauen und sich deinen Hund darin umdrehen lassen.

    Danke dir!

    Beim Drehen mache ich mir wirklich gar keine Sorgen. Wir haben einen Hobby-Schlangenhund, der Freude daran hat, sich zwischen Sofa und Wand zu drehen. Da sind 40cm Platz zum Drehen sehr komfortabel. :winking_face:

    Zitat

    Die Empfehlung klingt eher danach, was größentechnisch im Auto machbar ist und nicht, was auf euren Hund abgestimmt ist.

    Nach Recherche auf der Webseite glaube ich, dass das einfach die kleinste Doppelbox von der Stange ist, die sie im Angebot haben. Das macht es dann aber auch nicht besser. :zipper_mouth_face:

    Wir hatten auf jeden Fall vor, mal zu Heyermann zu fahren und uns persönlich beraten zu lassen. Die sind nicht so weit von hier. Allerdings würde es mir helfen vorher schon mal eine gute Einschätzung aus der Praxis zu haben, was bei der Hundegröße gut funktioniert.

    Hallo,

    wir müssen uns aufgrund eines Totalschadens nach einem neuen Auto umsehen. Die Gelegenheit wollen wir nutzen, um auch gleich ein größeres Auto zu kaufen. Die große Frage für mich ist aber, wie man eigentlich zwei "kleine" Hunde im Kofferraum unterbringt.

    Aktuell haben wir einen Kleinpudel (45cm Widerristhöhe und ähnlich lang, 11.5 kg). Da wir über einen Zweithund nachdenken und auch ab und an mal den Hund einer Freundin mitnehmen, würden wir gleich eine Doppelbox kaufen. Der Zweithund wird eine ähnliche Größe haben.

    Ich habe jetzt von einem Hersteller eine Empfehlung für eine Box bekommen, die 90 cm breit ist, 90 cm tief und 65 cm hoch. Die Breite sollte passen (45 cm pro Hund), aber ich frage mich ob Tiefe und Höhe sinnvoll sind. Auf den Bildern sitzen Labradore und Golden Retriever in Boxen diese Tiefe/Höhe. Die sind ja noch mal deutlich größer und schwerer als unser Kleinpudel. Im Telefongespräch wurde mir gesagt, der Hund solle in der Box ja auch stehen und sich umdrehen können, daher wären das die richtigen Maße.

    Ich habe zum einen die Sorge, dass unser Hund während der Fahrt hin und her rutscht. Wenn er im Körbchen leicht eingedreht auf der Seite schläft, braucht er maximal 45 cm, also nur die halbe Tiefe. Gerade bei einem Unfall kommt mir so viel Freiraum auch nicht sicher vor?

    Auch die Höhe finde ich zu viel. Gerade wenn er im Auto warten muss, wäre es für mich eher ein Vorteil, wenn er nicht zur Heckklappe rausschauen kann. Die Höhe lädt aber eher noch dazu ein, sich sogar auf die Hinterbeine zu stellen.

    Sehe ich das richtig? Habt ihr Empfehlungen für eine gute Doppelbox in der Größe?

    Sensible Rassen Halte ich da übrigens nicht für geeigneter, weil diese sich von dieser Unsicherheit viel zu sehr beeinflussen lassen, ein robuster, nervenstarker aber freundlicher Charakter macht Startschwierigkeiten viel besser mit als so Sensibelchen, wobei es natürlich auch total coole Ersthundehalter gibt die sich eh nicht erschüttern lassen.

    Ja, das kann ich bestätigen. Wir sind Ersthundehalter mit einem sensiblen Pudel und unser Problem war ganz klar, dass unser Pudel nicht so "funktioniert" hat, wie andere Hunde es getan haben.

    Ich erinnere mich an den Junghundekurs, wo wir kaum arbeiten konnten, weil unser Hund alle Emotionen um uns herum aufgenommen hat. Von links ein "Nein!", von rechts ein "SUUUUPER!" und dazwischen der kleine Pudel, der einfach nur weg wollte. Das gleiche daheim: einmal darüber diskutiert, wer die Milch nicht wieder in den Kühlschrank geräumt hat und plötzlich saß der überdrehte Pudel ganz ruhig (= eingeschüchtert) im Körbchen. Wir haben Monate gebraucht, bis wir eine gute Balance gefunden haben. Sensible Hunde sind definitiv keine Anfängerhunde und der Lagotto soll noch sensibler als der Pudel sein.

    Ich fand's eigentlich ganz gut, dass es mal eine Sendung mit ganz normalen Erziehungsthemen gab, die die meisten Leute ja schon nicht auf die Reihe bekommen. Ja, ist für den überdurchschnittlich informierten DF-User natürlich maximal öde.

    Grundsätzlich ja, ich schau das auch nur aus Unterhaltung, wenn ich irgendetwas anderes stupides mache.

    Ich finde allerdings, dass das Beschäftigungsthema wirklich fahrlässig vereinfacht dargestellt wird. Futterbeutel "suchen" auf Sicht, "Nasenarbeit" mit auf Fließen verstreuten Leckerlis... Unser Pudel hat nach 2 Tagen Training den Futterbeutel in Omas riesigen Garten gesucht und alle Unbeteiligten waren total begeistert. Ich weiß nicht, warum man das nicht auch in der Sendung macht.

    Einen Welpen mit gerade mal 3,5-4 Monaten? Würde das DF wirklich schon direkt zur Abgabe raten? Wohl eher kaum, es sei denn so Sätze wie: "Wenn sie dich überfordert, ja dann gib sie halt ab".. Aber doch nicht "Oh nein, das ist nicht normal. Gib sie lieber wieder ab" oder sowas. Und das eine Rassencommunity Jemanden rät, den Welpen wieder abzugeben weil das angeblich nicht so sein sollte, dass der Welpe so ist, ja das kann ich mir tatsächlich nicht vorstellen. Oder aber die meinten das genauso, nämlich: Gib ihn wieder ab, wenn du überfordert bist... Aber wir wissen ja nicht, wie die Wortlaute waren...

    Ich bin in einigen Lagotto Gruppen auf Facebook weil der Lagotto für uns auch eine Option war (es ist der Pudel geworden).

    Ich glaube große Teile der Community sind genervt davon, dass immer wieder Leute in die Gruppen kommen, die kopflos einen Lagotto gekauft haben und dann überfordert sind. Viele Lagotto Halter machen sich wirklich viele Gedanken vor dem Kauf und dementsprechend gibt es auch große Antipathie, wenn andere Leute das nicht tun.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass @KatrinundUrmel in die Kategorie eingeordnet wird, weil sie einfach völlig normales Welpenverhalten als Problem beschreibt.