Beiträge von MistressRavena

    Ich hab die Möglichkeit einen kleinen Mischling aus einer Auffangstation bei mir aufzunehmen. Da ich aber Spontanität hasse und gerne vorbereitet bin, suche ich hier Leute, die mir mit Erfahrung aushelfen könnten.

    Er ist 5 Monate alt. Definitiv zur Hälfte Dackel, die andere Hälfte ist nicht sicher. Scheint sich aber um eine kleine Rasse zu handeln. Rüde. Gechipt, geimpft. usw. Kommt aus Ungarn. Ich weiß NICHTS über die Rasse Dackel.

    • Wie aktiv sind sie? Bin nicht gerade eine sportliche^^.
    • Was benötigen sie ganz besonders?
    • Welche Hirn-Trainingsspielchen könnt ihr empfehlen?
    • Leicht oder eher schwer erziehbar?
    • Kostenfaktor an Futter im Monat - und welches am besten? Nass, trocken, Kombi, Markenempfehlung
    • Krankheitsbild: was erwartet mich in der Zukunft evtl.?
    • Wie oft und wie lang Auslauf?
    • Empfindlich gewissen Temperaturen gegenüber?
    • usw.

    Bin jedem Dackelbesitzer dankbar für die Hilfe :-)

    Inwiefern bist du selbst denn mit dem Hund befasst?

    Du hast ja gesagt, du nimmst ihn nicht in Pflege. Hilfst du trotzdem gelegentlich aus, zB für kurze Lösegänge, oder beobachtst du das Ganze lediglich von außen und überlegst, wie du helfen könntest?

    Ich würde ihn nicht zu mir nach Hause holen, während sie in der Arbeit ist. Aber ich kann ihn morgens auf meinen Runden mitnehmen. Also hätte ich ihn hier und da mal alleine. Für ca. 1 Std. Letzteres helfen hab ich auch gemerkt klappt nicht, wenn sie nicht mitspielt. Leider. Da ist dann meine Grenze erreicht.

    Hab mich wohl falsch formuliert. IHR helfen wäre so nicht ganz richtig. Sorry

    Mir würde es schon genügen, wenn der Welpe während meiner Leinenführung nicht so zerrt. Sowohl während sie dabei ist, als auch wenn ich allein mit ihm bin.

    So einen Extremfall hatte ich bisher noch nie. Also ich möchte eher mir erst mal helfen, dass er anständig an der Leine geht - bei mir.

    Und wenn sie dann sieht, dass es klappt könnte sich evtl. ihre Einstellung ändern.

    Er wiegt jetzt 17 kg und hat ne enorme Kraft.

    Eine Bekannte von mir hat sich einen Dalmatiner geholt. Trotz vieler Bedenken, weil sie einfach kein Erziehertyp ist. Und sie beweist es uns jeden Tag - leider.

    Wie dem auch sei. Leider habe ich von der Rasse keine Ahnung. Und da mein Süßer erst vor kurzem verstorben ist, :crying_face:bin ich nicht bereit ihn in Pflege zu nehmen, während sie arbeiten geht. Was sie schon angefragt hat. Zudem ist sie super anstrengend und beratungsresistent. :face_with_rolling_eyes: Möchte ihr aber dennoch bei EINEM Problem helfen.

    Kurze Fakten zum Hund: Dalmatiner 7 Monate jung, männlich, seit 2 Monaten bei ihr. Trägt ein Geschirr. Darf bereits frei laufen auf offenen Wiesen. (Ist problematisch - aber das ist hier nicht die Prio)

    Mir fiel auf, dass sie unglaublich gestresst und leicht aggro ist, weil er so dermaßen zieht. Und holla die Waldfee der Knabe hat Kraft. Mir ihrem Verhalten macht sie das leider nicht einfacher.

    Ich fing mit der Taktik Richtungswechsel an, sobald er zerrt. 2 Schritte und zerren, drehen anderen Richtung gehen. Hat bei meinen bisherigen gut geklappt. Er brauchte ganze 36 Umdrehungen, bis er es geschnallt oder aufgegeben hat. ^^ :smirking_face: Dann ging er ca. 10m ohne zerren, Blick zu mir. Dann fing er wieder an. :face_with_rolling_eyes:

    Eine Passantin fragte mich sogar, ob bei mir alles ok ist, weil ich alle 2 m die Richtung änderte :rolling_on_the_floor_laughing:

    Bekannte hingegen versuchte es mit stehen bleiben sobald er zerrt. Leider nicht konsequent. Daher weiß ich nicht, ob es an der Geduld, der Angespanntheit oder der Taktik oder einer Kombi daraus, nicht klappte.

    Es ist z. B. sehr Leckerli fixiert. Habt ihr Erfahrung mit der Rasse? Tipps?

    Könntest du sie nicht zu dir nehmen?

    Die Besitzer wollen sie ja eh nicht mehr...

    Hab ich vor Jahren schon mal angeboten. Steht auch irgendwo in meinen vorherigen Antworten. Doch sie wollten sie aus Prinzip behalten.

    Sie muss definitiv eingeschläfert werden. Das meinte auch die TA. Zu krank und es wird schlimmer. Was verhindert hätte werden können, hätte man sie damals medikamentös und pflegerisch gut versorgt. Nun ist es zu spät.

    Jetzt würden sie sie tatsächlich - das traue ich ihnen zu - nur abgeben wollen, um sich die Kosten zu sparen für die Einschläferung und Bestattung.

    Und ganz ehrlich, Karma schreit ganz laut: DAS TUST DU JETZT AUS PRINZIP NICHT!!!

    Wenn ihnen das Lebewesen so wenig wert ist, aber das Geld schmerzt, dann sollen sie die Verantwortung für ihr Versagen spüren.

    Zitat

    Wenn sie "alle Medikamente noch zu Hause haben" (besonders auch im Hinblick auf Herzmedikamente) - WARUM haben sie sie Dir nicht mitgegeben? Wenn ein Herzleiden bekannt ist (und die Beschreibung ließ mich mit als erstes auch an ein eventuelles Herzproblem denken), dann muß sie ggf. grundsätzlich Medikamente bekommen? (wenn sie sie "noch zu Hause" haben - nicht jeder Herzpatient benötigt immer schon Medikamente, klar...)

    Weil sie sie wie immer nur kurz nach Vergabe der Meds wieder abgebrochen haben. Durchgängig gab es nie medizinische Versorgung. War zu anstrengend. Hund würde sich zu sehr anstellen. Wäre schwierig...blablabla #nerv

    Auch weil sie mich angelogen haben, wie ich bei der TA rausgefunden habe. Die hätte es nämlich weiterhin nehmen müssen. Laut Besitzern war das aber nur 1 Woche nötig.

    Und ich glaubte es auch, weil es ihr nach 2 Wochen Heilungszeit echt wieder gut ging. Als wäre ein neuer Frühling erwacht. Doch die paar Tage vor der Übergabe zu mir, sah ich sie leider nicht. Daher erfuhr ich erst am 1. Tag bei mir, dass sie Atemprobleme hat. Und dann kam der Dominoeffekt.

    Erst mal ein riesiges Dankeschön an all die Zusprüche und mitfühlenden Worte. Daran merk ich richtig, dass ich im richtigen Forum mit anständigen Frauchen und Herrchen bin. :smiling_face_with_heart_eyes:

    Außer der Frage zum Geld, kam bis jetzt keine einzige Anfrage wie sie sich macht. :pleading_face:

    Ich musste damals meinen Hund einschläfern lassen. Das sitzt immer noch tief. Ich kann diese Verantwortung nicht übernehmen. Und sie tun so, als wäre es nichts großes.

    Vor allem traue ich ihnen zu, dass sie den Kindern weiß machen werden, dass ICH dafür verantwortlich bin. :face_with_steam_from_nose: Da kommt noch was auf mich zu.

    Momentan weiß ich nicht, ob ich das Leid des Hundes spüre oder sie mein Leid.

    Könnte nur weinen. Kenne sie von klein auf. Haben ne starke Bindung immer gehabt. Kaum war meine Tür offen oder sie sah mich, wollte sie gar nicht mehr weg. Man musste sie mit der Leine Heim ziehen.

    Und jetzt? Jetz wo sie sooo krank ist, ist alles was sie will zu den Leuten zurück zugehen, die sie erst in die Situation gebracht haben. Ihr Leben lang war ich die Person die immer gut zu ihr war. Zu der sie immer wollte und jetzt will sie von mir weg. Und ich habe das Gefühl, dass ich in ihren letzten Tagen für sie als so böse wahrgenommen werde. Weil ich sie zum Tierarzt brachte, ihr täglich Meds geben muss, sie zur Bewegung zwingen muss. Ja ich weiß, dass ist ein Ego Ding. Und ein völlig normales Verhalten bei verwundeten Tieren, dass sie sich entweder komplett zurückziehen oder zu ihren Vertrauten Personen zurück wollen. Egal wie :pile_of_poo: diese sind. Sie sind eben Familie für sie.

    Ich bin einfach überfordert mit der Situation. Ihren Gefühlen. Meinen. Der Gleichgültigkeit der Besitzer. Und Angst davor habe, was noch kommen wird. :loudly_crying_face: :loudly_crying_face: :loudly_crying_face:

    Wenigstens sind sie einig, dass danach kein Tier mehr ins Haus kommt. Immerhin etwas gutes.

    Schlimm genug, dass solche Leute immer noch schöngeredet werden, sie würden sich ja sorgen, weil sie EINMAL etwas unternommen haben. :face_with_symbols_on_mouth: (OP) Die Tatsache aber verstummt wird, dass es ja bei richtiger Fürsorge gar nicht soweit gekommen wäre.