Ich bin geschockt... in mir schnürt sich alles zusammen beim Lesen.
Gerade weil es kein Kaufvertrag ist wundert es mich, so so oft wird doch darüber gesprochen dass der Verein Eigentümer bleibt, man quasi keine eigenen Entscheidungsrechte am Hund hat (Kastrapflicht etc) teils gibt's Sondervereinbarungen dass Hunde bei ihren Adoptanten leben aber etwaige Kosten vom TSV getragen werden. Und hier bei 15000(!!) wird sich völlig geweigert seitens des Vereins sich (wenn auch nicht unter Anordnung sondern freiwillig) zumindest ein bisschen zu beteiligen?!
Die Frau hätte den Hund auch gut und gerne sich selbst überlassen können 15000 Euro ist ne riesen Summe für ein Tier was man ja noch gar nicht kennt wozu es noch gar keine Bindung gibt etc und dann noch die Gerichtskosten... heftig.
Find das sehr sehr schwach wie das abgelaufen ist.
Natürlich sollte es selbstverständlich sein dass man sein Tier ohne wenn und aber adäquat versorgt aber wir wissen ja wie die Realität aussieht daher Hut ab vor dieser Frau die gleich jeder erdenklichen Behandlung zugestimmt hat auch wenns komplett eskaliert ist von den Kosten (immer im Hinterkopf: für einen Hund den man quasi seit gestern hat)
Ich muss ehrlich sagen ich weis nicht ob ich genauso gehandelt hätte oder nicht gleich den Verein gebeten hätte bitte eine versierte Pflegestelle für diesen Hund zu finden (mit nichtigem Ausgang auf Erfolg vermutlich)... solche Krankheiten muss man ja erstmal stemmen können AUF DAUER.
Es gibt so oft chronisch kranke Hunde im TSV bei welchen sich die Vereine ausnahmslos beteiligen an den Kosten und diese quasi "nur" einen Gnadenplatz bekommen bei einem anderen Menschen....