Alles anzeigenAber sie soll doch gar nicht auf den Klicker reagieren...
Der Klicker ist doch andersrum deine verlängerte Reaktionszeit zum Loben. Man kann damit punktgenau das Markern was man will und hat dann hinterher Zeit, das Leckerli in den Hund zu stopfen.
(Beispielsweise bei einem Sprung klickern und nach der Landung Leckerli).
Du hast nun schon paarmal geschrieben, dass der Klicker zu ihr durchdringt und sie reagiert... diese Reihenfolge verstehe ich nicht, das ist nicht das klassische Klickern von Karen Pryor.
Und... wenn sie sich daran gewöhnt hat, wird es auch nicht mehr wirken...
Ich kenn das zu 90% auch so wie du es beschreibst. Aber mir wurde von diversen Trainern das "Klick für Blick" Prinzip bei Hundekontakten nahe gelegt. Also eigentlich ist der Klick hier das Umlenksignal. Fand ich auch sehr widersprüchlich. Aber war bei uns der absolute Wendepunkt.
Klappt aber natürlich auch nur, wenn der Hund das Klickern Schritt für Schritt kennengelernt und verinnerlicht hat.
Hund schaut zu dir, du klickst (weil Blick = richtiges Verhalten) danach Belohnung.
Genauso soll's aussehen.
Bei Hundekontakten klickt man Quasi den Sichtkontakt zum anderen Hund (belegt ihn positiv) und der Hund dreht sich natürlich daraufhin um weil er ein Leckerli erwartet. Irgendwann klickt man nur noch wenn der Hund sich bei Begegnungen VON ALLEIN dem Halter zuwendet und belohnt schließlich.
Aber NICHT wahllos klicken weil man will dass der Hund reagiert und herschaut. Man darf den Klicker niemals als Aufmerksamkeitssignal benutzen. Das ist Quatsch und ich glaube das ist das, was Turbofussel gemeint hat.