Beiträge von Yelly

    Wenn Sie den Besuch VERbellt würde ich sie gar nicht dahin lassen.

    Ich würde die Erwartungshaltung die sie da auf der Decke permanent aufbaut gar nicht erfüllen, so wird es logischerweise von mal zu mal extremer.

    Besuch geht dich nix an. Punkt. Dafür wirst du auf deinem Platz in Ruhe gelassen und darfst dich auf nen Kaustick (oder so) freuen (als Beispiel).

    Also dass die Klingel positiv verknüpft wird?

    Das gute dabei ist dass man das ja ganz entspannt bei sich zu hause machen kann. Vielleicht funktioniert ja schon ne simple Gegenkonditionierung / Desensibilisierung

    Klingeln = geht mich nix an oder halt maximal freudige Erwartung aufs Leckerli auf der Decke/Körbchen auf die der Hund dann gehen soll damit er nicht an der Tür herumlungert (wäre vermutlich dein Endziel?)

    Um es mal böse zu sagen: sie kann froh sein wenn sie überhaupt einen versierten Platz für den Knirps findet! Es ist 5 nach 12 genau wegen solcher unüberlegter Anschaffungen.

    Je jünger der Hund desto "besser" sind noch die Vermittlungschancen bzw Hilfsangebote, ich würde auch JETZT die entsprechenden Seiten kontaktieren, wenn der Hund einmal erwachsen ist mit mehreren Beißvorfällen und ggf Auflagen nimmt ihn niemand mehr darauf kann sie Gift nehmen, JETZT könnte man noch was drehen (mithilfe von ERFAHRENEN Menschen) auch bzw unbedingt vor allem dem Hund zuliebe.

    SIE will ihn ja eh nicht abgeben/verkaufen und ist da psychisch auch gar nicht in der Lage zu aktuell. Sie ist krank und braucht eine Therapie.

    Das Vet Amt MUSS ihn nehmen, es ist deren Job (Tierschutzgesetz umsetzen) bei sowas zu handeln und den Hund anderweitig unterzubringen.

    Das weis ich deshalb hab ich gesagt "um es bös auszudrücken" denn sie geht ja momentan eher davon aus dass ihr der Hund mir nichts dir nichts mal eben abgenommen werden könnte, dabei sollte ihre Sorge eher sein dass sie ihn (wenn sie irgendwann in der Lage sein sollte das vernünftig einzuschätzen) überhaupt gar nicht an eine gute Stelle "losbekommt".

    Vetamt.. Ja.. Klar müssten die. Weiß ich.

    Die Realität sieht halt je nach Wohnort leider ganz anders aus.

    egal wie herum man es dreht: schnell handeln, bitte, v.a. auch dem Hund zuliebe.

    Der Freundin natürlich trotzdem alles Gute, psychische Krankheiten sind die Pest das streitet hier sicher niemand ab :kleeblatt: Aber der Hund sollte es nicht ausbaden müssen.

    Um es mal böse zu sagen: sie kann froh sein wenn sie überhaupt einen versierten Platz für den Knirps findet! Es ist 5 nach 12 genau wegen solcher unüberlegter Anschaffungen.

    Je jünger der Hund desto "besser" sind noch die Vermittlungschancen bzw Hilfsangebote, ich würde auch JETZT die entsprechenden Seiten kontaktieren, wenn der Hund einmal erwachsen ist mit mehreren Beißvorfällen und ggf Auflagen nimmt ihn niemand mehr darauf kann sie Gift nehmen, JETZT könnte man noch was drehen (mithilfe von ERFAHRENEN Menschen) auch bzw unbedingt vor allem dem Hund zuliebe.

    Also ich fine die Rassebeschreibungen relativ gut verständlich und leicht lesbar bei Fressnapf, Zooplus und Co.

    Ja die sind sehr einfach und oberflächlich geschrieben und genau da liegt das Problem wie ich finde weil jemand der neu im Thema Hund drin ist überhaupt nicht weiß was das im realen Leben alles bedeuten kann. Im richtigen Winkel liest sich vieles positiver als es ist... und dann immer dieses Unwort "Auslastung" was nochmal auf ner völlig anderen Ebene total misinterpretiert wird von vielen.

    Ich find Rassebeschreibungen meistens wirklich Grütze außer sie kommen von entsprechenden Notseiten die kein Blatt vor den Mund nehmen.

    Daher ja auch der oft genannte Tipp: Schau warum Hunde dieser oder jener Rasse denn abgegeben werden (und in welchem Alter) oder ob überhaupt (was ein gutes Zeichen ist, wenn die "in Not" Seiten nicht überfüllt sind).

    Wie läuft es denn ab wenn ihr euch trefft zum gemeinsamen Leinenspaziergang? Brauchen sie da auch noch kurz Zeit zum sammeln oder ist es da wirklich völlig entspannt? Begegnet ihr euch vorm zusammenlaufen überhaupt frontal? Oft ist das allein ja schon ein Auslösegrund für viele Hunde

    Stimmt... da nehme ich Sky langsam in die Richtung in die wir gehen wollen und somit ist da keine Frontalbegegnung. Und Aufregung ist da durchaus die ersten Minuten im Spiel. Aber ohne pöbeln.

    Ja, stur üben ist da noch mal eine gute Idee. Routine ändern ist schwer, da wir unterschiedliche Arbeitszeiten haben. Aber jetzt sind ja gerade Ferien. Mal schauen. Danke!

    Genau so mache ich es mit Ruby auch, wir gehen quasi mit dem Strom und so konnte ich schon relativ früh sehr nah MIT anderen Hunden spazierengehen trotz eigentlicher Leinenaggression. Wären wir dem selben Hund oder der selben Gruppe allerdings frontal begegnet dann wäre die Hölle losgewesen bei ihr, so war es aber immer nur bisschen Gezerre und Gefiepe an der Leine bis wir entspannt miteinander gelaufen sind.

    Daher haben uns auch social Walks zwar vieeeel gebracht, aber explizit HundeBEGEGNUNGEN konnten wir damit nicht verbessern.

    Ich denke im Frontalen steckt oft der Knackpunkt. Und erlerntes Verhalten kommt da halt erschwerend hinzu.


    Wir sind heute zb sehr dicht an nem riesigen Dobermann vorbeigegangen nur mit bisschen Leinengezappel und das schiebe ich eher darauf weil der Dobi grad ner Frisbee hinterher ist. Wären wir dem Hund frontal begegnet mit der geringen Distanz und der Dynamik (er war in der Situation quasi rechts von uns in der Wiese neben dem Laufweg) hätte sie 100% ausgelöst

    Oder vielleicht ein Kooikerhondje

    Davon möchte ich klar abraten für das Wohnumfeld in Kombi mit Hundeanfänger und "sollte Mensch und Hund verträglich sein"! Gibt nen eigenen Thread dazu wie sich die Rasse momentan entwickelt und die Rasse in Not Seiten (Dissidenz und VDH) kann man sich zur Selbstregulierung auch gerne mal durchlesen.

    oder aber Elo, den gibt es in klein und groß, in glatt und rauhaarig

    Ich finde die ja auch super hier sollte man sich halt nur bewusst machen dass das keine Rasse ist und dementsprechend ist die Bandbreite an Wesensunterschieden usw (noch) sehr sehr hoch. Man weiß nicht was man bekommt und angepriesen wird sie vom Verein selbstverständlich als Eierlegende Wollmilchsau.

    Hallo zusammen,

    wer war im August (Mitte/Ende) schon in Istrien an der Küste? Ist es zu dieser Zeit wirklich so höllenvoll wie man oft liest? Volle Strände und Menschenmassen in den Städtchen sind mir ein Graus, aber die Familie möchte mal wieder ans (warme) Meer.

    Findet man zu der Zeit einigermaßen ruhige Flecken am Wasser oder ist das eher aussichtslos? Der Hund sollte auch erlaubt sein. Wir gehen auch gern ein Stück zu Fuß, egal, Hauptsache kein Ölsardinenstrand....

    Danke schonmal für eure Erfahrungswerte.

    Zu WoMo Stell/Übernachtungsplätzen kann ich leider nix sagen aber:

    Der Hundestrand in Fazana hat mich echt vom Hocker gehauen, Wiese mit Schatten ggü, vergleichsweise "feine" Steine (Wasserschuhe natürlich trotzdem Pflicht), 30 Sekunden läuft man vom kostenlosen Parkplatz (auf dem auch Wohnmobile standen). Ruhe und keine generelle Leinenpflicht (Trotzdem waren die meisten angeleint und sehr sehr rücksichtsvoll)

    einziges "Manko": ein Fahrradweg führt am Strand vorbei was der Hund natürlich abkönnen sollte (Soll ja Hunde geben die das nicht so prall finden)

    Generell finde ich die Hundestrände (davon gibt es etliche in Istrien wir waren bestimmt auf 10 verschiedenen) fast schon schöner als die Menschenstrände.

    Wir waren vor paar Wochen (Ferienzeit) und hatten keine nennenswerten Probleme mit Ölsardinenstränden von Umag bis Pula runter. An den Hundestränden waren wir meistens sogar komplett alleine. Ich verlasse mich dabei gern auf die Google Rezensionen und Bilder.

    Die Städte waren halt typisch touristisch voll aber an so ner Promenade kann man trotzdem gut ausweichen.

    Wenn ihr mal weiter ins Land reinfahren möchtet zum Auskunschaften kann ich Hum als (kleinste) Stadt (der Welt) empfehlen und die Ruinenstadt Dvigrad (v.a. mit Hund)

    Was habt ihr denn alle mit Pudeln? Ja es sind tolle Hunde, ja sie sind unheimlich vielseitig und anpassungsfähig, weshalb sie zu sehr vielen Menschen und Lebenskonzepten passen. Aber das macht sie doch nicht zur Universallösung.

    Und robuster Hund, will ich auch. Bin Migränepatient und fand es immer unheimlich schlimm, dass mein eigener Hund mich gemieden hat und sich unwohl gefühlt hat, wenn ich einen Anfall hatte. Einfach nur, weil ich anders war als sonst. Er war da halt Modell superpingeliger Analysierer menschlichen Verhaltens.

    Mich freut es, dass das größte Problem meines robusten Hundes jetzt Langeweile ist.

    Mein Partner braucht ein Gemütstier. Der ist laut, weil ihm Topfdeckel auf den Boden fallen, weil er beim gehen trampelt, weil er enthusiastisch im Werkzeugkasten wühlt, weil er klirrend Getränkekisten absetzt und dabei schnauft, ... Grob oder gemein ist er nicht, aber für viele Hunde doch herausfordernd, weil dabei auch etwas trampelig und mit ungünstigem Timing gesegnet. Blöde Verhaltensketten, weil er das Fenster im falschen Moment zugerummst hat sind doof.

    gibt es echt Hunderassen die dieses doch eher als normal ein zu stufende Verhalten als so schlimm emfpinden, das es ihr leben negativ beeinträchtigt?

    Das ist ne ernst gemeinte Frage, weil klirrende Getränkekisten, stampfen beim laufen, schimpfen wenn man sich den fuß stößt oder genervter ausruf wenn einem was runter fällt und sowas, das ist doch jetzt nichts mega exotisches.

    Auch wurde hier von wem anders erwähnt das der Freund gerne mal laut wird beim zocken am PC, oder meinetwegen beim Fußball gucken oder so, das ist doch alles nichts besonderes. :thinking_face:  
    also vielleicht zählen meine spitze ja auch zu den super harten, robusten hunden? aber die stört das nicht. Wie oft fällt mir der Schlüssel neben denen runter und ja nu leben geht trotzdem weiter

    Ich glaube das ist dann eher Charakter oder doofe Erfahrungen als das auf ne bestimmte Rasse zu münzen.

    Kenne eine Colliedame die verkriecht sich wirklich elendig bei den kleinsten Sachen.

    Unsere Züchterin meinte zb auch ehrlich dass Collies da leichter zu neigen KÖNNTEN wenn die Umstände blöd zusammenlaufen. Sie beugt dem vor indem sie extra viel Wert auf Geräuschdesensibilisierung legt in den ersten 8 Wochen.

    Andersherum kenne ich nen Mittelspitz aus Vermehrerhand der der Inbegriff von Sensibelchen ist. Ich glaube ich hab den noch nie mit Stehohren gesehen er ist immer in "hab acht" Stellung und bei ner falschen Bewegung oder nem zu laut ausgesprochenem Satz auch mal fix unterm Sofa :verzweifelt:

    Ich wäre verdammt froh wenn mein Hund den Rückwärtsgang einlegen würde wenn ihm was nicht geheuer ist anstatt andersherum. Keinesfalls würde ich diese "Macke" mit Druck oder künstlicher Lockerei ändern wollen, das kann ja ganz schnell ins Gegenteil umschlagen und dann hat man später wenn der Hund ausgewachsen ist das Dilemma wenn er sich anders wehren muss. Sehe ich zb ganz oft wie Leute ihre Hunde auf den Arm nehmen und nem Kind vor die Nase halten zum Streicheln. Als übertriebenes Beispiel...

    Füttern lassen von den Männern ist ja okay, aber ganz ohne Druck und Erwartungen. Wo ist das Problem wenn Mensch und Hund einfach friedlich koexistieren ohne direkte Interaktionen? Ich finde das sind die entspanntesten Konstellationen.

    Hunde sind nicht dafür da um von ("fremden") Menschen gestreichelt oder bespielt werden zu müssen.

    Wäre jetzt natürlich was anderes wenn der Welpi auf die Männer losgehen würde, da müsste man natürlich gegenwirken.