Beiträge von Yelly

    An ihrem Augentränen sehe ich eigentlich sofort obs in die richtige Richtung geht, zwecks Ohr muss natürlich noch eine Weile ins Land gehen gekratzt hat sie sich bisher nicht mehr aber sie ist ja auch auf Prednisolon momentan also ist das nicht wirklich aussagekräftig.

    Ehm.... dann nützt Dir aber auch die Ausschlußdiät nichts. Dafür muss der Hund kortisonfrei sein: Ausschlussdiät kontr.co_11.2018 (kleintierzentrum-greven.de)

    Ist sie ja bald :-) aber es würde doch keinen Sinn machen jetzt wo das Ohr endlich mal frei, gesäubert, gespült und gesund ist sofort wieder mit dem Futter weiterzumachen dass potentiell für die Entzündungen ausschlaggebend war.

    Dann nenn es meinetwegen nicht Ausschlussdiät sondern "Single Protein Ernährung die sie potentiell sehr gut verträgt (egal ob auf kortison oder nicht) + langsame Einschleichung von KH und Co"

    Ja das waren eben so die Fragen die ich mir gestellt habe obs auch reale biologische (bzw statistische) Gründe fürs "Exotische" gibt (außer "hat der noch nie gegessen") Ich wusste bisher nur dass Pferd wohl tendenziell Probleme machen KANN zwecks Histamin aber mehr war mir da eben nicht bewusst :-)

    Du hast natürlich absolut recht beim Menschen sind Allergien ja auch nicht auf alle Umweltreize gleichermaßen verteilt darauf hätte ich selbst kommen können ups.


    Dann frag ich mich trotzdem warum Allergietests bei Menschen vergleichsweise aussagekräftig sind und bei Hunden nicht bzw diesr sogar regelmäßig (zurecht) als Humbug verschrien sind.

    Da Ruby eh schon sehr fiddelig ist was andere Menschen betrifft war es mir wichtig da früh zu intervenieren und ihr zu helfen. Denn anders als viele meinen würden WILL sie da gar nicht hin, sie denkt sie müsse bzw weiß nicht was sie tun soll und hat enorm viel Stress damit. Echte Freude sähe anders aus...

    Also nein mittlerweile reagiert sie (fast) nicht mehr darauf und nimmt lieber das Leckerli bei mir fürs "dem anderen Menschen nicht im Gesicht hängen".

    Ich lass es mir aber trotzdem nicht nehmen den Leuten zu sagen, dass sie das doch bitte lassen sollen oder was zur Hölle sie sich erhoffen davon. Wurde auch schonmal angeschnauzt (bzw mein Hund) weil sie nicht aufs Locken reagiert hat und ich sie lobte dafür :lol: Was das denn soll und sie wollen ja nur hallo zum Hund sagen.

    Manche Menschen ey. Also da kann ich echt giftig werden und ich glaub genau diese Einstellung von mir brauchte Ruby auch das war davor ne reine Katastrophe mit Menschen. Am Ende war ja trotzdem ich die blöde weil mein Hund sich nicht "normal" streicheln ließ sondern wie ein Flummi umherhüpfte, dass das niemand will ist mir klar aber ich find es Wahnsinn wie Nicht Hundebesitzer immer meinen dass andere Hunde dafür da wären dass man sie nach Herzenslust begrabbeln kann, aber bitte ohne bellen, ohne bewegen, ohne Aufregung usw. Der soll nur still dastehen und das über sich ergehen lassen. Denn dann und NUR dann ist es ein braver und gut erzogener Hund versteht sich |)

    Ja wie gesagt DAS Argument hat mir eh total eingeleuchtet... also dass man zeitlebens evtl gar nicht mehr genau weiß was alles schon im Hund gelandet ist und man deshalb fast schon aufs Exotische gehen muss wenn man sichergehen will dass der Hund noch nie mit dem Eiweiß in Berührung kam.

    Mir ging es bei meiner Frage eben eher um das WARUM (aber das hab ich nun verstanden) ist das wichtig (oke, Rind war wirklich ein schlechtes Beispiel selbst wenn ich mit was bekanntem gestartet hätte wäre es höchstens Lamm oder Ziege oder so geworden).

    Und dass man (v.a. bei anfälligen Rassen) nicht zu viel durcheinander füttern und sich immer paar Proteinquellen aufsparen sollte hab ich leider erst zu spät erfahren...

    Danke Euch! Leuchtet ein :-)

    Ich bin mal gespannt wohin uns unsere Ausschlussdiätreise führt, bisher läuft es top.

    An ihrem Augentränen sehe ich eigentlich sofort obs in die richtige Richtung geht, zwecks Ohr muss natürlich noch eine Weile ins Land gehen gekratzt hat sie sich bisher nicht mehr aber sie ist ja auch auf Prednisolon momentan also ist das nicht wirklich aussagekräftig.

    Den schlimmsten Augenausfluss (momentan hat sie gar keinen) hatte sie mal im Urlaub als ich notgedrungen zu irgend nem Nassfutter gegriffen hab und im Nachhinein sah ich dass da 7(!!!) Fleischsorten gemischt drin waren. Ich glaube allein das Konzept "Single Protein" tut ihr und ihrem Körper so so gut momentan und ich hab auch kein Problem damit einfach dabei zu bleiben (+ KH, Gemüse und alle benötigen Zusätze versteht sich von selbst)

    Ich möchte dir nur einen Drücker dalassen wenn du das möchtest :streichel:

    Deine Erzählungen haben mich sehr an unser Chaos hier erinnert wenn mein Geschwisterchen da ist (ähnliche Vorgeschichte bzw Ist-Zustand). Danach (und selbstverständlich auch währenddessen) sind alle erstmal für paar Tage total durch, wenn für uns Menschen dieser unbändige Redefluss in Kombi mit den zwanghaften Bewegungen sehr anstrengend ist wie muss es dann erst für Hunde sein die das ja 0 einordnen können.

    Aber mein Ziel ist es ja im Idealfall nicht meinen Hund ein Leben lang mit Känguru zu füttern, sondern zu gucken ob Huhn oder Rind oder Lamm oder meinetwegen Ziege, Wild usw das Problem ist oder nicht.

    Dahin kommst Du aber doch innerhalb der Ausschlussdiät. Nach 6 - 8 Wochen kannst Du doch dann auch langsam andere Fleischsorten dazu nehmen. Die Kleine meiner Mutter macht gerade auch eine Ausschlußdiät, die mit Känguru gestartet ist und wo jetzt dann Ente dazu genommen worden ist. Und in ein paar Tagen kommt dann die nächste Fleischsorte dazu.

    Ja... das leuchtet mir auch ein wie gesagt unsere Ausschlussdiät verläuft auch so wie man sie machen sollte.

    Ich frage mich nur WARUM es so streng heißt "eine Proteinquelle die der Hund nicht kennt"... weil... nachm 2. Happen spätestens kennt der Körper diese ja (oder dauert sowas länger?) und das exotische Känguru hat damit innh eines Tages den gleichen "statistischen Vorteil" wie Huhn oder Lamm (= potentiell allergen) was der Hund ja vermutlich schon kennt.

    Aber vermutlich hab ich dabei einen gewaltigen Denkfehler und deshalb frage ich (entweder weil es länger als einen Tag dauert auf zweimal das gleiche Eiweiß zu reagieren, oder weil exotische Fleischsorten generell auf die Gesamthundepopulation gesehen weniger allergen wirken oder oder oder)

    Mir fällt es etwas schwer meine Frage genau zu definieren aber vielleicht weiß ja jemand worauf ich hinaus möchte.

    Denn blöd gesagt könnte ich doch auch mit Rind (= etwas bekanntem) starten und 8 Wochen durchziehen, hat der Hund weiterhin Symptome fliegt Rind raus, gehen sie weg bleibt Rind im Rennen usw... warum der Umweg über Känguru (nur ein Beispiel) was beim 2. Kontakt mit dem Organismus genau das gleiche Allergiepotential hat wie Rind (oder eben nicht und ich habe den oben erwähnten Denkfehler).

    Ich möchte es nur verstehen es geht mir grad null darum es mir möglichst einfach zu machen, absolut nicht.


    Allein vom Gefühl her ist es sich für mich auch total richtig komplett neu zu starten (= sowas wie Känguru) um ... den Organismus zu beruhigen vom Futter vorher? Nen klaren Cut zu setzen? Vielleicht ist das ja auch schon der ganze Zauber bei der Sache. Mich interessiert nur grade die Biologie dahinter :-)

    Denn nach Känguru schon ist die Regel ja auch wieder obsolet und man darf bereits Bekanntes einschleichen (natürlich nimmt man dann trotzdem nicht die Fleischquelle die der Hund die ganze Zeit bekommen hat und die höchstwahrscheinlich die Ursache ist das ist mir klar).

    Ich hab ne sehr dumme Frage, die ich mir jetzt unabhängig von unserer Ausschlussdiät (die ich natürlich nach "Lehrbuch" mache) schon öfter gestellt habe.

    Überall liest man als erste goldene Regel dass man sich einer Proteinquelle bedienen soll die der Hund noch nicht kennt (da man nur allergisch auf bekanntes reagieren kann, soweit so klar) und dass es bei der Exotik des Fleisches gar nicht um die Exotik per se geht sondern nur die Wahrscheinlichkeit höher ist dass der Hund (falls man es ggf nicht genau weiß?) noch NIE mit diesem Eiweiß in Berührung gekommen ist (Känguru oder oder).


    Aber... sobald ich es einmal gefüttert habe ist es danach doch bekannt im Körper? Also schon am nächsten Tag oder sogar noch am selben Tag ist es doch theoretisch möglich dass der Hund darauf schon reagiert?

    MEIN Ziel bei einer Ausschlussdiät wäre ja dass ich möglichst (falls nicht möglich dann ist es halt so) "normale" Fleischsorten am Ende herausbekomme die mein Hund verträgt und die ich dann lebenslang geben kann und im Idealfall einen stabilen Zustand erreiche.

    Warum fängt man dann mit sowas wie Känguru an (das ist nur ein Beispiel) obwohl das Risiko da theoretisch genauso hoch ist dass der Hund nachm zweiten Mal schon reagiert?

    ODER ist es so dass bei exotischen Fleischsorten (alles fernab von Huhn, Rind usw) TATSÄCHLICH weniger allergen wirkt und man so erstmal mit hoher Wahrscheinlichkeit gucken kann wie der Hund ohne Allergiesymptome ist um dann den nächsten Schritt zu gehen (KH Quelle usw).


    Irgendwie hab ich darauf bisher keine für mich zufriedenstellende Antwort erhalten, es heißt immer nur "exotisch" bzw "der Hund darf das noch nie gefressen haben".

    Aber mein Ziel ist es ja im Idealfall nicht meinen Hund ein Leben lang mit Känguru zu füttern, sondern zu gucken ob Huhn oder Rind oder Lamm oder meinetwegen Ziege, Wild usw das Problem ist oder nicht.

    (Wenn mein Hund auf all diese Fleischsorten reagieren sollte dann bin ich SELBSTVERSTÄNDLICH bereit auszuweichen das sollte klar sein und Känguru ist hier auch NUR ein Beispiel).


    Ich danke allen die bis hierhin gelesen haben :lol:

    Ja, bei seriösen Züchtern muss man sich ggf den Hund wirklich "verdienen" wie du es so schön sagst. Und das ist absolut richtig so und trotzdem hatte ich nie Probleme einen Welpen potentiell zugesprochen zu bekommen einfach weil Halter + Umfeld + Hund(erasse) zusammenpassen und nicht weil ich der ultra erfahrene Hundehalter bin.

    Würde ich jetzt beispielsweise bei nem DD Züchter aufkreuzen würde der mir den Vogel zeigen.

    Genauso war es richtig dir mit deiner Einstellung, deinem Umfeld und deiner Erfahrung und obendrein völlig falschen Rassevorstellungen KEINEN Dobermannwelpen zu verkaufen. Das freut mich gerade ehrlich zu lesen, dass die Züchter da offenbar so vernünftig sind und ich meine das nicht im schadenfrohen Sinne sondern ernstgemeint.

    Hättest du dich bei seriösen Havaneser-, Papillon-, Pudel-, oder was auch immer Züchtern umgeschaut und informiert wäre SICHER ein toller je nach Rasse auch gern etwas spritzigerer Welpe für dich und deine zwei Alttiere dabei herausgekommen.

    Einfach weil es zusammenpasst oder sagen wir die Chancen millionenfach besser stehen da ein dauerhaft harmonisches Miteinander zu kreieren. Hundesport je nach Rasse absolut(!) inklusive.

    Wer aber nach Züchterabsagen bockig zum Vermehrer rennt und da sofort ne Zusage bekommt. Tja. Kann man sich ja denken um was es dem "Züchter" eigentlich ging. Dass du da nicht misstrauisch geworden bist?

    Danke für dein Einblick! :herzen1:

    Es erinnerte mich sehr viel daran an unseren Chap (Kooiker).

    mit fremden Menschen absolut nicht vereinbar aber draußen hätte ich ihn an Tag 3 als wir ihn übernommen haben theoretisch schon ableinen können. So eine unaufdringliche Orientiertheit hab ich selten erlebt.