Beiträge von Yelly

    Aber mein Ziel ist es ja im Idealfall nicht meinen Hund ein Leben lang mit Känguru zu füttern, sondern zu gucken ob Huhn oder Rind oder Lamm oder meinetwegen Ziege, Wild usw das Problem ist oder nicht.

    Dahin kommst Du aber doch innerhalb der Ausschlussdiät. Nach 6 - 8 Wochen kannst Du doch dann auch langsam andere Fleischsorten dazu nehmen. Die Kleine meiner Mutter macht gerade auch eine Ausschlußdiät, die mit Känguru gestartet ist und wo jetzt dann Ente dazu genommen worden ist. Und in ein paar Tagen kommt dann die nächste Fleischsorte dazu.

    Ja... das leuchtet mir auch ein wie gesagt unsere Ausschlussdiät verläuft auch so wie man sie machen sollte.

    Ich frage mich nur WARUM es so streng heißt "eine Proteinquelle die der Hund nicht kennt"... weil... nachm 2. Happen spätestens kennt der Körper diese ja (oder dauert sowas länger?) und das exotische Känguru hat damit innh eines Tages den gleichen "statistischen Vorteil" wie Huhn oder Lamm (= potentiell allergen) was der Hund ja vermutlich schon kennt.

    Aber vermutlich hab ich dabei einen gewaltigen Denkfehler und deshalb frage ich (entweder weil es länger als einen Tag dauert auf zweimal das gleiche Eiweiß zu reagieren, oder weil exotische Fleischsorten generell auf die Gesamthundepopulation gesehen weniger allergen wirken oder oder oder)

    Mir fällt es etwas schwer meine Frage genau zu definieren aber vielleicht weiß ja jemand worauf ich hinaus möchte.

    Denn blöd gesagt könnte ich doch auch mit Rind (= etwas bekanntem) starten und 8 Wochen durchziehen, hat der Hund weiterhin Symptome fliegt Rind raus, gehen sie weg bleibt Rind im Rennen usw... warum der Umweg über Känguru (nur ein Beispiel) was beim 2. Kontakt mit dem Organismus genau das gleiche Allergiepotential hat wie Rind (oder eben nicht und ich habe den oben erwähnten Denkfehler).

    Ich möchte es nur verstehen es geht mir grad null darum es mir möglichst einfach zu machen, absolut nicht.


    Allein vom Gefühl her ist es sich für mich auch total richtig komplett neu zu starten (= sowas wie Känguru) um ... den Organismus zu beruhigen vom Futter vorher? Nen klaren Cut zu setzen? Vielleicht ist das ja auch schon der ganze Zauber bei der Sache. Mich interessiert nur grade die Biologie dahinter :-)

    Denn nach Känguru schon ist die Regel ja auch wieder obsolet und man darf bereits Bekanntes einschleichen (natürlich nimmt man dann trotzdem nicht die Fleischquelle die der Hund die ganze Zeit bekommen hat und die höchstwahrscheinlich die Ursache ist das ist mir klar).

    Ich hab ne sehr dumme Frage, die ich mir jetzt unabhängig von unserer Ausschlussdiät (die ich natürlich nach "Lehrbuch" mache) schon öfter gestellt habe.

    Überall liest man als erste goldene Regel dass man sich einer Proteinquelle bedienen soll die der Hund noch nicht kennt (da man nur allergisch auf bekanntes reagieren kann, soweit so klar) und dass es bei der Exotik des Fleisches gar nicht um die Exotik per se geht sondern nur die Wahrscheinlichkeit höher ist dass der Hund (falls man es ggf nicht genau weiß?) noch NIE mit diesem Eiweiß in Berührung gekommen ist (Känguru oder oder).


    Aber... sobald ich es einmal gefüttert habe ist es danach doch bekannt im Körper? Also schon am nächsten Tag oder sogar noch am selben Tag ist es doch theoretisch möglich dass der Hund darauf schon reagiert?

    MEIN Ziel bei einer Ausschlussdiät wäre ja dass ich möglichst (falls nicht möglich dann ist es halt so) "normale" Fleischsorten am Ende herausbekomme die mein Hund verträgt und die ich dann lebenslang geben kann und im Idealfall einen stabilen Zustand erreiche.

    Warum fängt man dann mit sowas wie Känguru an (das ist nur ein Beispiel) obwohl das Risiko da theoretisch genauso hoch ist dass der Hund nachm zweiten Mal schon reagiert?

    ODER ist es so dass bei exotischen Fleischsorten (alles fernab von Huhn, Rind usw) TATSÄCHLICH weniger allergen wirkt und man so erstmal mit hoher Wahrscheinlichkeit gucken kann wie der Hund ohne Allergiesymptome ist um dann den nächsten Schritt zu gehen (KH Quelle usw).


    Irgendwie hab ich darauf bisher keine für mich zufriedenstellende Antwort erhalten, es heißt immer nur "exotisch" bzw "der Hund darf das noch nie gefressen haben".

    Aber mein Ziel ist es ja im Idealfall nicht meinen Hund ein Leben lang mit Känguru zu füttern, sondern zu gucken ob Huhn oder Rind oder Lamm oder meinetwegen Ziege, Wild usw das Problem ist oder nicht.

    (Wenn mein Hund auf all diese Fleischsorten reagieren sollte dann bin ich SELBSTVERSTÄNDLICH bereit auszuweichen das sollte klar sein und Känguru ist hier auch NUR ein Beispiel).


    Ich danke allen die bis hierhin gelesen haben :lol:

    Ja, bei seriösen Züchtern muss man sich ggf den Hund wirklich "verdienen" wie du es so schön sagst. Und das ist absolut richtig so und trotzdem hatte ich nie Probleme einen Welpen potentiell zugesprochen zu bekommen einfach weil Halter + Umfeld + Hund(erasse) zusammenpassen und nicht weil ich der ultra erfahrene Hundehalter bin.

    Würde ich jetzt beispielsweise bei nem DD Züchter aufkreuzen würde der mir den Vogel zeigen.

    Genauso war es richtig dir mit deiner Einstellung, deinem Umfeld und deiner Erfahrung und obendrein völlig falschen Rassevorstellungen KEINEN Dobermannwelpen zu verkaufen. Das freut mich gerade ehrlich zu lesen, dass die Züchter da offenbar so vernünftig sind und ich meine das nicht im schadenfrohen Sinne sondern ernstgemeint.

    Hättest du dich bei seriösen Havaneser-, Papillon-, Pudel-, oder was auch immer Züchtern umgeschaut und informiert wäre SICHER ein toller je nach Rasse auch gern etwas spritzigerer Welpe für dich und deine zwei Alttiere dabei herausgekommen.

    Einfach weil es zusammenpasst oder sagen wir die Chancen millionenfach besser stehen da ein dauerhaft harmonisches Miteinander zu kreieren. Hundesport je nach Rasse absolut(!) inklusive.

    Wer aber nach Züchterabsagen bockig zum Vermehrer rennt und da sofort ne Zusage bekommt. Tja. Kann man sich ja denken um was es dem "Züchter" eigentlich ging. Dass du da nicht misstrauisch geworden bist?

    Danke für dein Einblick! :herzen1:

    Es erinnerte mich sehr viel daran an unseren Chap (Kooiker).

    mit fremden Menschen absolut nicht vereinbar aber draußen hätte ich ihn an Tag 3 als wir ihn übernommen haben theoretisch schon ableinen können. So eine unaufdringliche Orientiertheit hab ich selten erlebt.

    Es scheint beim Kromi aber doch schon ziemliche Unterschiede zwischen Rüde und Hündin zu geben. Habe das auch von anderen Kromi Besitzern schon gehört. Dass die Mädels etwas ich sag mal gemäßigter sind. Glaube beim Kooiker ist das auch so..

    noch bevor ich das Wort gelesen habe wollte ich es schreiben :tropf:

    Ich glaube ich hab noch nie so eine Diskrepanz zwischen Rüde und Hündin erlebt wie beim Kooiker, spannend dass dies wohl beim Kromi auch so ist der ja tatsächlich nicht selten mit dem Kooiker auch noch in einen Topf geworfen wird (auch eine Züchterin hat uns den damals als "Alternative" empfohlen).

    Wenn du selbst gequetscht wirst im Gedränge, kriegt der Hund auf deinem Arm wahrscheinlich auch was ab.

    Also wenn es SO eng ist dass ich es nicht schaffe meinen Hund aufm Arm quetschfrei zu halten wegen anderer Leute dann würde ich ihn doch dreimal nicht laufen lassen :omg:

    Und mit nem großen Hund würde ich da schlicht gar nicht durch vermutlich (außer er ist ein absolutes Lamm und selbst da hätte ich ein mulmiges Gefühl)

    Wechsel! Dir und dem Hund zuliebe.

    Mein erster TA Besuch endete mit Tränen meinerseits und nem schreienden Hund.

    Als ich meiner neuen TÄ davon erzählte (weil sie smalltalkmäßig fragte wie das Chippen damals so ablief und wieso der Wechsel usw) wusste sie sofort wen ich meinte ohne dass ich den Namen in den Mund nehmen musste.

    Da hilft nur rumprobieren und ggf mal auf die Google Rezensionen schauen.

    Das heißt sie haben in deinem Namen auch noch einen Vermehrer unterstützt obwohl du das niemals nicht (v.a. vermutlich nicht bei ner Rasse wie dem Aussie bei dem es schon echt wichtig ist woher der kommt) so gemacht hättest. Ganz großes Kino!

    Ich drück dich aus der Ferne falls du das möchtest.

    Ja aber statt zu Ziege PFERDEleckerli zu geben wäre Ziege die deutlich bessere Wahl wenns ohne Leckerli halt nicht geht, darauf wollte ich hinaus.


    Das hatte keinen Bezug zu deiner Anmerkung dass Leckerli generell ggf nicht geeignet sind (wobei man ja auch Lungenwürfel oder so kaufen könnte ist oft sogar billiger als reguläre Leckerli)

    aber nicht bei einer wirklichen Ausschlußdiät, weil ein Hund halt auch auf die selbe Fleischart reagieren kann, wenn sie anders verarbeitet ist.

    Sprich, der Hund würde zb Nassfutter Kaninchen super vertragen, weil aber gleichzeitig Kaninchenleckerli oder Kaninchen getrocknet oder Kaninchen wasauchimmer gegeben werden, auf die der Hund reagiert, meint man, der Hund würde auf Kaninchen reagieren, stattdessen reagiert er auf die Verarbeitung.

    Das mag ja sein aber wie gesagt es war nur ne Verständnisfrage warum denn ne andere Art leckerli gegeben wird als das Hauptfutter (was ich nun verstanden hab warum dies so war).

    Dein Einwand mag unabhängig davon völlig berechtigt sein (damit kenn ich mich zu wenig aus).

    Aber leckerli gibts doch auch mit Ziege :-)

    das hilft aber bei einer AD nichts, wenn der Hund zb auf die Verarbeitung reagiert oder auf evtl Futtermilbenkot etc.

    Ja aber statt zu Ziege PFERDEleckerli zu geben wäre Ziege die deutlich bessere Wahl wenns ohne Leckerli halt nicht geht, darauf wollte ich hinaus.

    Das hatte keinen Bezug zu deiner Anmerkung dass Leckerli generell ggf nicht geeignet sind (wobei man ja auch Lungenwürfel oder so kaufen könnte ist oft sogar billiger als reguläre Leckerli)