Beiträge von Yelly

    Witzigerweise ist es fast schon umgekehrt. Diese pauschalen Verbotsklauseln "alles was lebt und atmet ist verboten", die sind ungültig und theeeeeoretisch würde man dann vermutlich durchkommen wenn man sich einen Hund holt aber ich für meinen Teil würde wegen sowas keinen (persönlichen) Stress mit dem Vermieter haben wollen egal wie sehr ich im Recht bin.

    ? Wieso umgekehrt? Es ist im Westlichen so, wie ChocolateChip geschrieben hat. (Und ja: Vermieter können Hundehaltung im Einzelfall verbieten. Einzelfall meint aber regelmäßig eine Art von Hundehaltung, die man mit gesundem Menschenverstand nicht in Betracht ziehen würde).

    Und nur nebenbei, weil es hier immer wieder auffällt: Das ,Recht‘ steht für die verbindlichen Spielregeln der Gesellschaft. Es ist nichts negatives, wenn man sich daran (und auch nur daran) hält.

    Alles gut :-) ich wollte es doch nur anmerken.

    "Umgekehrt" im Sinne von WENN explizit Tierhaltung "verboten" wird (pauschal ist hier das Stichwort) ist sie dadurch quasi "erlaubt" weil die Klausel eben nichtig ist.

    Nur darauf wollte ich hinaus :-)

    Unabhängig davon kann ChocolateChip trotzdem recht haben (da bin ich mir aber nicht sicher wie es gehandhabt wird wenn etwas gar nicht erst im Vertrag auftaucht)

    Und ich halte mich sehr gerne an Regeln und Gesetze, aber Stress mit dem Vermieter möchte ich eben trotzdem nicht.

    Wegen Ruby sind wir damals ausgezogen OBWOHL die Klausel in unserem Vertrag nichtig war und wir theoretisch hätten drauf bestehen können, mir fehlten aber dazu die Nerven...

    Also, wenn jetzt nicht deutlich steht, dass Hundehaltung verboten ist und einfach gar nichts darüber geschrieben wird, hätte ich gedacht, dass es erlaubt ist?

    Witzigerweise ist es fast schon umgekehrt. Diese pauschalen Verbotsklauseln "alles was lebt und atmet ist verboten", die sind ungültig und theeeeeoretisch würde man dann vermutlich durchkommen wenn man sich einen Hund holt aber ich für meinen Teil würde wegen sowas keinen (persönlichen) Stress mit dem Vermieter haben wollen egal wie sehr ich im Recht bin.

    Ganz von außen - gibt es bei den Mini-Aussies sowas wie einen Zuchtverband, in dem Texas‘ Produzentin ist?

    Wenn du schreibst, die Eltern sind Träger, es sind Geschwister betroffen etc und die Frau will das vertuschen, wäre es auch da gut, einen wie auch immer gearteten Verband zu informieren.

    Evtl können die dann mehr auf Verpaarungen da achten, den Test verpflichtend machen oder sonstwas…

    Ja sie ist sogar im Hundesportverband aber ich erreicze die Dame nicht per Mail bekomme ich keine Info. Die Elterntiere sind mittlerweile aus der Zucht raus genommen, seitdem es die Diagnose gibt. Mir ging es eher drum das weitere Betroffene darüber keine Info bekommen haben.

    Dann würde ich mich an den Verband direkt wenden... das ist ja übel

    Dem Hund ist egal ob du reich oder arm bist.

    Nein, nein, nein und nochmals nein! Ich dachte so romantisch naives Geplänkel hätten wir endlich mal hinter uns. Das kannst du gleich vergessen und dahin verbannen wo "ich hab den gerettet" und "der braucht nur Liebe" auch landen.

    Ahhhh ich möchte schreien. Deine Vorstellungen haben mit SERIÖSEM Tierschutz nix zutun und kratzen schon an emotionaler Erpressung "sooo viele Hunde suchen händeringend ein Zuhause".

    Bitte nicht! Mitleid sollte der allerletzte Motivator für eine Tieranschaffung sein.


    Es geht hier weder um teure Halsbänder noch um das tausendste Hundebett. Warum verstehst du das nicht?


    Man muss einfach nur wollen

    Auch nein. In einer Utopie, ja. Aber wir leben in einer kapitalistischen Welt und solche Aussagen gehen echr GAR NICHT mehr fit. Bitte check deine Privilegien bevor du solche Aussagen rauslässt. Uff. Aber das geht gerade zu sehr ins Politische...


    Und selbst WENN die TE nur "keinen Bock auf die Verantwortung" hätte ist das doch ERST RECHT ein Grund GEGEN ein Haustier.


    Und überleg mal warum die TH so voll sind... richtig: WEGEN Leuten die sich ohne Sinn und Verstand nen Hund angeschafft haben.

    artgerecht... wenn ich das schon lese. Ein Hund ist ein komplett domestiziertes Lebewesen.

    Egal, weiß schon worauf du hinaus möchtest und grundsätzlich stimme ich dir auch zu aber was ein Hund als "artgerecht" empfindet oder nicht entscheidet ja das Tier und nicht der Mensch.

    Meine Hündin "bockt" auch an der Leine wenns regnet, da gibt's dann ne 2 Minuten Löserunde und gut ist, nix mit "die muss sich doch bewegen weil artgerecht".

    Man kann Hunde auf sooo vielfältige Weise auslasten, stumpf Strecke machen v.a. im Sommer bringt meiner bspw gar nix (aber gut, das ist ne Qualzucht, anderes Thema)


    Wenn Sie nur mitgehen möchte wenn ihr beide dabei seid könnte ich mir eine Fehlverknüpfung o.ä. aber durchaus vorstellen, das würde ich dann definitiv auch nicht so stehen lassen, aber nicht unter der Prämisse "das MUSS funktionieren" sondern mit etwas mehr Empathie.


    Ich wollte dich nur etwas dafür sensibilisieren dass Tierhaltung nicht nach Schema F abläuft, flexibel sein, differenziert an Sachen herangehen, aufs Tier eingehen und nicht stumpf irgendwas machen weil "das macht man halt so" selbst wenn der Hund da absolut keinen Spaß dran hat.

    dass Border Collies immer so verteufelt werden

    Echt das ist deine Wahrnehmung? Auf social media werden die gehyped wie sonst was und auch hier gibt es so viele tolle Halter/innen und auch Liebhaber von BCs die obendrein einen realistischen Blick auf die Rasse ermöglichen.

    Ich find es sehr erfrischend wenn mal "intelligent" NICHT mit "erzieht sich von selbst" gleichgesetzt wird. Das hat nix mit verteufeln zutun... null.


    Und dass du es schade findest dass es "nur am Geld scheitert" find ich echt schräg. Ja es ist traurig aber die Kosten sind doch das allererste womit man sich auseinandersetzen sollte und die im Zweifel das K.O. Kriterium sind und das absolut zurecht.

    Warum MUSS sie denn deiner Meinung nach momentan mehr als ihre Geschäfte erledigen? ... verstehe das immer nicht warum Leute ihre Hunde zum Laufen zwingen wollen.

    (Nicht falsch verstehen, natürlich gehört das bei nem jungen Hund abgeklärt v.a. gesundheitlich aber ich höre hier absolut keine Empathie raus und das irritiert mich sehr "das muss funktionieren" ist echt keine vernünftige Mentalität bei der Tierhaltung)

    Schön das ihr scheinbar alle reich seid. Ich bin es nicht und mir kann keiner erzählen, dass jede/r Hundehalter/in mehrere Tausend Euro nur für den Hund auf der hohen Kante hat.

    Das ist doch utopisch.

    Wenn man zwei Kinder ernähren kann, geht sich auch ein Hund noch aus :ka:

    Ich weiß schon, dass jetzt hohe Kosten wegen Trainerinnen auf mich zukommen und das kann ich auch bezahlen, weil es ja für eine absehbare Zeit ist und nicht für die nächsten 10 Jahre oder so.

    Darum gehts nicht. Es geht darum dass die TE ja sogar SELBST erkannt hat dass sie auch mit einem gesunden Hund weit über ihr Limit kommt. Ein (chronisch) kranker Hund ist vielleicht nicht die Norm aber wäre dann halt der Komplettruin.

    Was bringt es da noch weiter nachzudenken oder gar an der Anschaffung zu sparen?

    Ich bin gewiss nicht reich ABER ich hätte im Notfall immer Geld an das ich ran könnte und ein Netzwerk das mich unterstützt. Versicherung kommt natürlich noch dazu (aber auf die allein darf man sich auch niemals verlassen)

    Natürlich gibt es viele viele Leute die sich mit weit weniger Geld nen Hund anschaffen. Aber nur weil viele das so machen ist das doch nicht gut oder nachahmenswert?!

    Anhand deines BC sieht man auch schön was für ein Potential diese Rasse hat und dass das gänzlich die falsche Wahl wäre.

    (Nichtsdestotrotz freut es mich natürlich dass du offenbar trotzdem sehr happy mit dem Hund bist und bereit bist daran zu arbeiten).

    Und dann?

    Naja, dann bleibt einem mehr Geld übrig für andere Dinge wie Hundeschule, Trainer/in etc.

    Wenn ich 2500 Euro gespart habe und 2000 Euro für die Anschaffung ausgebe bleibt mir nicht viel übrig. Aber wenn ich 400 Euro für die Anschaffung ausgebe, habe ich immer noch ein finanzielles Polster übrig.

    Das kann doch nicht dein ernst sein?! Ein Hund lebt 10-15 Jahre da sind die gesparten 1500 Euro bei der Anschaffung doch ein WITZ

    Es geht um die Dauerversorgung UND etwaige Notfälle.

    Hier wird alles so negativ dargestellt

    Ich würde es realistisch nennen. Bringt doch niemandem etwas wenns dann total in die Hose geht, besser kann es natürlich immer kommen dann freut man sich drüber und gut ist.