Solange man nicht auf die Hundehaltung verzichtet, wird da kaum etwas ethisch 100% vertretbares rauskommen.
Das ist eine Argumentation, die ich traurig finde. Weil sie ein wenig beinhaltet, dass man dann auch einfach gar nichts machen braucht. Weil man die 100% eh nicht schafft.
Ich denke da eher: aus vielen Krümeln wird ein Keks. Wenn von den Haltern der abgerundeten 10.000.000 Hunde in D jeder ein paar Krümel beiträgt, gibts auch Kekse.
So hab ich das definitiv nicht gemeint
, das war vielleicht blöd ausgedrückt. Ich bin völlig bei dir mit den Krümeln und dem Keks und finde es auch wirklich furchtbar, wenn das „Argument“ kommt, man müsse hier ja gar nix an der Energiesituation machen, weil China. Nix zu machen, weil man nicht 100% erreicht, ist natürlich Unsinn.
Mir ging es eher darum, dass die Sache doch ziemlich komplex ist, dass es eben für den Normalhundehalter die eine einfache, total saubere Lösung nicht gibt (am ehesten vielleicht noch, wenn man eigene Nutztiere hält und schlachtet, aber das ist ja nun den wenigsten möglich), und dass man damit leben muss (aber m.E. auch leben kann). Und ein bisschen ging es mir darum, dass man seine zusammengebastelte Lösung nicht für die allein selig machende halten braucht und andere mit anderen ökologischen Abwägungen eventuell zu einem anderen Ergebnis kommen.