Beiträge von Mulmi

    Huhu :smile: Ich bin selbst gerade erst 20 und habe seit ein paar Wochen den zweiten Hund. Meine erste Hündin habe ich mit 15 bekommen. Was heißt bekommen - da konnte ich meinen Eltern endlich die Erlaubnis abringen :D

    Bedingung war, dass ich sie bei Auszug mitnehme und alles selbst übernehme. Die ersten Monate waren echt anstrengend für mich neben der Schule aber das war eben die Welpenzeit. Nachts mehrfach aufstehen, morgens früh raus um den Hund auszulasten und zu meiner Oma zu bringen, die nach ihr geschaut hat als sie noch nicht alleine bleiben konnte, nachmittags nach der Schule mit dem Bus den Hund abholen und Zuhause auch erstmal noch Aufgaben haben. Es war im Nachhinein trotzdem eine tolle Zeit für mich und ich konnte sehr viel lernen. Bei uns war es organisatorisch eben immer etwas schwierig, da meine Eltern beide Vollzeit arbeiten aber es ging immer irgendwie und ich habe das durchgezogen. Ganz ohne Hilfe und Unterstützung meiner Familie wäre es aber nicht gegangen.

    Ich habe mir auch eine komplizierte Rasse ausgesucht und habe mich zu nichts anderem überzeugen lassen. Meine Eltern hatten auch keine Hundeerfahrung. Es wurde ein Australian Shepherd. Ich wollte auch unbedingt Hundesport machen. Ich will nicht sagen, dass ich es bereue. Ich liebe meine Maus und ich habe sie so auch ganz gut hinbekommen aber ich hätte es mir definitiv einfacher machen können. Vor allem da meine Eltern so gar keine Berührpunkte zu so einem Hund hatte, ist anfangs viel schief gelaufen was mit einer anderen Rasse sicher weniger fatal ausgefallen wäre. Mein zweiter ist jetzt auch ein Border Collie aber ich würde auch abraten in eurem Fall! Zeig deiner Tochter mal den Sheltie. Die sind auch toll fürs Agi und nicht ganz so „speziell“.

    Ich hatte auch pubertäre Phasen, in denen der Hund mal eine Zeit lang in den Hintergrund gerückt ist und meine Eltern viel aufgefangen habe. Da bin ich rückblickend sehr dankbar für. Es bedeutet auch oft viel Verzicht, den man sich im Vorhinein gar nicht so vorstellt. Gerade mit einer Arbeitshunderasse, die man eben nicht mal einfach so überall mitnehmen kann, wie ich mir das damals vorgestellt hatte.

    Was ich damit sagen will: Ich denke es gibt nicht viele Kinder, die das in dem Alter auf Dauer alleine durchziehen möchten und können. Man unterschätzt das auch gerne. Ich würde ihr es an deiner Stelle nur erlauben, wenn du den Hund im Fall der Fälle auch komplett übernehmen könntest und würdest. Ich denke meinen Eltern war auch immer bewusst, dass es so kommen kann. Letztendlich ist aber bis auf diese wenigen Phasen nicht viel an ihnen hängen geblieben und ich habe das Allermeiste wirklich selbst gemacht.

    Ob ich das mit 13 auch so gekonnt hätte weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich denke meine Eltern hatten ihre Gründe, noch ein paar Jahre zu warten als mein Hundewunsch aufkam.

    Wünsche euch in jedem Fall alles Gute :smile:

    Was sagt denn euer Tierarzt dazu? Ultraschall wäre noch eine Idee. Es gibt auch ein Blutprofil, dass sich speziell auf den Margen-/Darmtrakt konzentriert. Ist häufig ein Ergänzungsprofil und heißt Gastrointestinal-Profil oder so ähnlich. Das würde mir noch einfallen. Es gibt auch so ein Durchfallprofil, dass man ins Fremdlabor einschicken kann.

    Habt ihr die Möglichkeit für sie zu kochen? Sonst würde ich das mal für 3 Wochen versuchen mit EINER für sie unbekannten Proteinquelle und EINER Kohlenhydratquelle (z.B. Pferd + Süßkartoffel) und sonst wirklich nichts nebenher. Also quasi eine Ausschlussdiät. Beim Magen-/Darmtrakt zeigt sich aber schneller ob es hilft als bei der Haut zum Beispiel. Wenn da keine Besserung eintritt könnt ihr das Futter als Ursache sicher ausschließen.

    Bei manchen Hunden reicht es auch Fasern zuzufüttern. Schau mal online bei Napfcheck. Dort gibt es viele Ergänzungen mit hochwertigen Fasern oder fertigen Mischungen für die Verdauung.

    Habt ihr schonmal einen Darmaufbau mit Probiotika versucht?

    Würde beim Tierarzt aber auf jeden Fall noch auf weitere Untersuchungen bestehen. Und nicht alles auf einmal ausprobieren, sonst wisst ihr nicht woher es kam, wenn es besser wird. Sind nur mal ein paar Ideen von mir aber lieber trotzdem erst alles andere abklären lassen.

    Wünsche euch in jedem Fall alles gute und hoffe, dass ihr das in den Griff bekommt! :smile:

    Bei uns in der Praxis werden seit vielen Jahren nur die Eierstöcke entfernt. Laut meiner Chefin bildet sich die Gebärmutter ziemlich zurück, sobald keine Hormone mehr gebildet werden und sie haben dort auch noch nie erlebt, dass es so zu einer Pyo kam. Lediglich wenn die Gebärmutter verändert aussieht, wird sie gleich mit entfernt.

    Inwieweit das stimmt kann ich nicht sagen, ich bin ja nur die Helferin :D Sie haben dort aber wirklich viel Erfahrung.

    Der Schnitt ist so aber wirklich um einiges kleiner und die OP dauert im Normalfall nicht so lange, was natürlich auch das Narkoserisiko vermindert.

    Ich habe Jazzi auch krankenversichert. Ich würde eigentlich lieber monatlich was zurücklegen, aber meine aktuellen Rücklagen würden (noch) nicht ausreichen, wenn wirklich mal was Größeres ist. So ist mir das lieber. Ich bin aber auch noch in der Ausbildung bzw. bald im Studium, sehe täglich einfach wie schnell das gehen kann und möchte mich da auch in nächster Zeit abgesichert wissen :smile:

    Impfen ist bei uns in der Praxis so:

    1. Impfung mit 8 Wochen (meistens noch beim Züchter) SHPPi und L4

    2. Impfung mit 12 Wochen SHPPi und L4 und wenn Welpi das gut vertragen hat und nicht ganz so mini ist die erste Tollwut

    3. Impfung mit 16 Wochen SHPPi, L4 + T

    Wenn die Tollwut von den anderen Impfungen getrennt geimpft wird, machen wir da die erste mit 14 Wochen und wiederholen nach 4 Wochen nochmal. Das ist nicht unbedingt nötig aber der Titer hat bei manchen Hunden gezeigt, dass 1x bei ein paar nicht reicht.

    Alle Impfungen werden nach einem Jahr nochmal wiederholt und dann ist die Grundimmunsisierung abgeschlossen :smile:

    @Mrs.Midnight

    Okay tut mir leid, dann habe ich dich falsch verstanden. Ich muss auch zugeben, dass das aus meinem Post nicht hervorgeht, aber ich habe nicht ohne das Einverständnis meiner Eltern einen Welpen geholt. Ich habe so lange rumgemacht, bis sie so halbwegs überzeugt waren und nachdem wir die Welpen angeschaut hatten, war es eh um sie geschehen :D

    Generell stimme ich dir selbstverständlich zu!

    also hast du einfach einen Hund geholt mit 15 ?
    weil wenn ja: mit solchen Aktionen sollte man wirklich vorsichtig sein. Wenn die Eltern keinen Hund wollen und das muss man ihnen auch zugestehen, dann kann sowas nämlich für das Tier ganz schnell blöd werden (gerade geholt, daheim gibt's nur ärger, das Tier muss zurück.. da man mit 15 sicher keinen Hund aus dem Tierheim oder vom Züchter bekommt kann es ja nur vom Vermehrer sein, der nimmt die Tiere ja meist auch nicht zurück, also bleibt nur Tierheim. Nicht so geil alles.
    Mag ja schön sein wenn die Eltern dann nachgeben, aber darauf sollte man nicht hoffen, da spielt man immerhin mit der Zukunft eines Lebewesens und das nur weil man nicht warten kann bis man sein Leben selbstständig lebt

    Nö, hab ich nicht. Ich kenne meine Eltern glaube ich ein bisschen besser als ein fremdes Mitglied eines Forums ;) Ich habe meine Hündin letztendlich auch gemeinsam mit meinen Eltern vom Züchter abgeholt. Ich wollte den genauen Ablauf hier jetzt nicht komplett ausführen und habe ja dazu geschrieben, dass ich ein schlechtes Beispiel bin.

    Hier würde nie niemals irgendein Tier im Tierheim landen und ich habe ganz sicher auch nicht mit der Zukunft eines Lebewesens gespielt. Da hat sehr viel Planung hinter gesteckt und wie du siehst hat das ja auch so geklappt.

    Naja egal, mein Post sollte der TE eigentlich nur etwas Hoffnung machen. Ich wollte damit sicher nicht sagen, dass sie jetzt losgehen, und sich einfach so einen Hund holen soll :lepra:

    Tut mir leid, falls das falsch rüber kam.

    Gastrointestinal Diäten oder hydrolisierte Diäten schon probiert? Bei manchen Hunden reichen die hochwertigen Proteine in den Diäten, andere brauchen sogar hydrolisiertes Futter. Beides könnte man auf Dauer füttern.

    Biome von Hills zum Beispiel oder Gastrointestinal von Royal Canin sind ganz gut. Hydrolisiert kann ich das HA von Purina empfehlen.

    (Hoffe ich darf das hier so schreiben? :???:)

    Also ich bin wohl auch ein schlechtes Beispiel aber ich höre mir täglich so viel an, es ist mir inzwischen ehrlich gesagt egal, was die Leute von meinem Leben denken.

    Ich bin auch Modell-Dickkopf :D Meine Eltern wollten keinen Hund. Die Enttäuschung war groß aber der Sturkopf größer. Ich bin inzwischen 20, meine Hündin zog ein, da war ich 15 und mein Rüde folgte dann vor 2 Wochen :pfeif:

    Meine Eltern sind inzwischen so verliebt in unsere Maus, dass wir gemeinsam entschieden haben, dass sie bei meinem Auszug bei ihnen bleibt, mein Rüde geht mit mir. Ich beende dieses Jahr meine Ausbildung und gehe im Anschluss studieren. Ja, es bedeutet viel Verzicht, Organisation und Nerven aber es ist wie mit so vielem: Wenn mans wirklich will und weiß, was man sich „antut“ geht das. Ich weiß aber, wenn es hart auf hart kommen würde, stehen meine Eltern hinter mir. Ich habe manchmal ehrlich gesagt auch Tage, da wünschte ich, ich hätte keinen Hund. Meine Freunde können das alles null nachvollziehen und ich glaube da wöllte keiner mit mir tauschen. Mir geben meine Hunden letztendlich aber soo viel, dass ich dieses Leben gerne lebe. Man muss dazu schon auch ein bisschen verrückt sein.