Beiträge von Mulmi

    Jazz hat überhaupt keinen Rhythmus ehrlich gesagt. Er lebt mit mir momentan mein Studentenleben und ich glaube es geht ihm ganz gut dabei :D

    Mal schlafen wir bis 10 oder 11, mal müssen wir um 6:30 Uhr raus. Mal sind wir den Abend zuhause und er schläft schon ab 19 Uhr, mal sind wir bis tief in die Nacht irgendwo unterwegs. Feste Futter- oder Gassizeiten gibt es dementsprechend auch eher nicht und er fordert auch nie etwas ein in die Richtung.
    Er ist fast überall - wo es möglich ist - dabei und sonst machen wir eine kleine und eine große Runde am Tag - je nachdem wie es reinpasst. Ab und zu noch etwas Sport oder Kopfarbeit aber ich merke, dass er echt deutlich weniger braucht, seit wir in der Großstadt leben und mehr unterwegs sind. Manchmal sind wir auch einen Tag einfach nur Zuhause und er verschläft - bis auf die Spaziergänge - einen Großteil des Tages.
    Er hat durch das viele Dabeisein auch gelernt überall zu schlafen und wenn wir in der Uni, bei Freunden oder sonst irgendwo sind, schläft er meistens auch tief und fest.
    Wie viel das dann insgesamt ist, variiert von Tag zu Tag denke ich schon ziemlich aber er kommt mir eigentlich nie übermüdet oder unausgeglichen vor. Er ist allzeit bereit für jeglichen Schabernack aber in der Wohnung auch meistens ruhig und unauffällig :smile:

    Yuna lebt ja bei meinen Eltern und hat da ihre feste Routine, die ihr auch ziemlich wichtig ist. Da meine Mutter Frühaufsteherin ist, ist sie meistens schon gegen 4/5 Uhr auf den Beinen und gegen 6/7 gibt es die erste Runde. Danach Frühstück und dann schläft sie meistens, bis es nachmittags wieder raus geht. Um 17 Uhr verlangt Madame nach der nächsten Portion und gegen 21 Uhr geht sie meistens selbstständig ins Bett. Ich schätze Yuna schläft durchschnittlich mehr als Jazz, ist aber natürlich auch schon etwas älter. Unterwegs kann sie nicht gut abschalten und so richtig zum schlafen kommt sie da nicht, auch wenn sie ruhig liegt.

    Kann mich auch nur anschließen. Ich weiß, wie es manchmal ist, mit Müttern und dass man da als Kind oft nicht so ernst genommen wird aber bitte setze dich durch.
    Mit einer Bauchspeicheldrüsenentzündung ist wirklich nicht zu spaßen. Leberpastete ist als Futter in der Situation leider komplett ungeeignet und die Schmerzmedikation scheint nicht ausreichend. Ich weiß auch gar nicht, woher der Glaube kursiert, dass Novalgin so ein extrem starkes Schmerzmittel ist - das habe ich in letzter Zeit öfter gehört aber das stimmt so nicht wirklich. Abgesehen davon klingt 2x täglich auch nicht mal maximal dosiert aber bitte nicht selbst rumprobieren sondern einfach nochmal ab in die Klinik und draufschauen lassen. Lieber einmal zu viel als zu wenig. Und lasst euch unbedingt beraten zur passenden Fütterung und was man unterstützend noch so machen kann. Alles Gute für euren Hund und bitte fühl dich nicht angegriffen und nimm die Nachrichten hier ernst. Alle hier wollen nur das Beste für den Hund :streichel:

    Ich habe mich auch viel mit diesem Thema beschäftigt, da Hundezucht im generellen in meiner kleinen Bubble im ,echten Leben’ als absolut verwerflich gilt und ein Hund aus dem Tierschutz die einzig akzeptable Form der Hundehaltung ist.

    Ich gehe da nach wie vor nicht mit. Ich finde es richtig richtig toll, wenn jemand einem Hund aus dem TS ein !passendes! Zuhause schenken kann und bereit ist, sich auf dessen Charakter einzustellen. Das hat meinen vollsten Respekt und irgendwann in ferner Zukunft, kann ich mir das auf jeden Fall auch noch vorstellen. Wenn ich irgendwann mal ruhiger lebe, die Möglichkeit habe mich anzupassen und mir einfach nur einen Begleiter wünsche, wäre der TS auf jeden Fall die erste Option.


    Unter meinen jetzigen Lebensumständen habe ich aber einfach sehr spezielle, sehr hohe Anforderungen an meinen Hund. Ich würde den meisten Hunden im TS kein Zuhause bieten können, in dem ein eventuell schon vorgeschädigter Hund glücklich wird. Das merke ich auch immer wieder, wenn ich doch mal die Organisationen durchforste. Es hilft weder dem Hund, noch mir, wenn wir nicht zusammenpassen und nicht glücklich werden. Das ist einfach für beide Parteien nicht fair und mich nervt es, dass man sich da zunehmend für rechtfertigen muss. Jeder Hund hat ein Zuhause verdient, in dem er sich eingliedern kann und so hat auch jeder Mensch einen Hund verdient, dem er - mit seinen Mitteln - ein gutes Leben und Gefühl schenken kann.

    Für mich persönlich ist ein Hund von einem verantwortungsvollen Züchter nichts verwerfliches und in meiner aktuellen Situation auch die erste Wahl.
    Ich denke du hast dir das gut überlegt und ich kann deine Gründe nach deinen Erfahrungen total nachvollziehen. Nimm dir auch beim Rassehund auf jeden Fall Zeit, eine passende Zucht und einen passenden Wurf zu finden und dann spricht da meiner Meinung nach absolut nichts gegen. So kann man gesundheitlich auch wirklich schon viel ausschließen - ein gewisses Restrisiko bleibt aber natürlich auch hier.

    Du hast schon einigen Hunden ein Zuhause geschenkt und dich auf sie eingestellt. Das geht nicht kaputt und du bist kein weniger guter Mensch, wenn du jetzt noch einen Rassehund bei dir aufnimmst :smile:

    Leider nicht, sie muss dann ständig dringend Kacka und vom Gepupse reden wir lieber nicht.

    Hast du schon mal ein hydrolisiertes Trockenfutter ausprobiert? Kann ja auch sein, dass sie da auch einfach die Inhaltsstoffe nicht gut vertragen hat. Ein Fleisch, was sie noch nicht hatte geht aber natürlich auch. Kenne viele, die Strauß oder Känguru gefüttert haben, wenn Pferd schon raus ist. Es gibt da halt auch unterschiedliche Abstufungen. Kann sein, sie reagiert allgemein auf Geflügel, dann wären Ente und Strauß auch doof. Das Gleiche auch bei Wiederkäuern etc. Oder eben nur auf eine einzelne Tierart. Hat sie schon mal Schwein bekommen? Das geht (gekocht) auch oft gut. Wünsch euch auf jeden Fall gute Nerven und dass ihr die Ursache schnell findet :)

    Erstmal herzlich willkommen hier :winken:

    Ich glaube zu Pro/Contra Tierschutzhund/Hund vom seriösen Züchter wurde schon das Meiste gesagt.

    Ich denke ihr solltet euch in erster Linie überlegen, ob ihr einen Welpen großziehen möchtet oder einen erwachsenen Hund bei euch aufnehmen wollt. Bei ersterem würde ich auf jeden Fall zum Rassehund tendieren, da man die Zukunft eines Tierschutzwelpen teilweise wirklich schwer einschätzen kann. Wenn es ein erwachsener Hund sein darf, würde ich auf jeden Fall darauf achten, dass ihr den Hund vorher ausgiebig kennenlernen könnt aber das klingt bei euch ja auch schon so.

    Möglich ist in eurem Fall denke ich beides und ich glaube das ist auch einfach ein bisschen Typsache. Ich empfinde Welpen zum Beispiel als ganz toll und null anstrengend und liebe es, dem Hund beim aufwachsen zuzusehen. Andere finden Welpen ätzend und sind froh, wenn das Teil endlich erwachsen ist :D
    Man sollte es auf jeden Fall nicht unterschätzen - es ist in den ersten Monaten wirklich, als hätte man ein Baby/Kleinkind Zuhause.

    Wenn es ein Rassehund sein soll, möchte ich mal noch den Silken Windsprite in den Raum werfen, da ich gelesen habe, dass der Whippet zur Diskussion stand. Etwas gemäßigter im Jagdtrieb und kooperativer als der Whippet, bei ähnlichen Dimensionen. Ich kenne inzwischen eine Hand voll und empfinde sie als sehr angenehm in Größe/Gewicht und Wesen - wenn auch eher sensibel. Muss man mögen. Ableinbar sind alle, die ich kenne. Was die geplante Beschäftigung betrifft, müsstet ihr da aber eventuell ein bisschen flexibel sein.

    Kann sonst auch nur empfehlen, ganz viele Hunde kennenzulernen, um herauszufinden, was einem liegt.

    Ganz viel Spaß bei der Hundesuche!

    Cushing wurde getestet oder nicht? Das ist ein gesonderter Test und nicht im normalen Blutbild mit drin. Und für die Schilddrüse kann man auch noch deutlich mehr Werte abklären lassen als den T4. Wo kommt ihr denn grob her?
    Gibt es sonst irgendwelche Veränderungen?

    Edit: Sorry, hat sich überschnitten :ops: