Beiträge von Mulmi

    Ich hab hier zwei Extreme sitzen |) Yuna klebt an mir dran und muss eher mal weggeschickt werden, Jazz ist ein Punkt am Horizont. Mir ist das tatsächlich relativ egal, solange er auch auf die Distanz lenkbar ist (was er bisher immer war). In manchen Situationen wäre es sicherlich entspannter, wenn er einen kleineren Radius hätte aber das ist mir den Trainingsaufwand irgendwie nicht wert.

    Das Auslesen des Chips vor jeder Tollwutimpfung ist eigentlich tatsächlich Pflicht, auch wenn das die wenigsten Tierärzte wirklich machen. Über den Tollwutimpfkleber muss zusätzlich ein durchsichtiger Kleber. Manche machen über das Datum oder die Unterschrift zusätzlich noch mal einen, schau mal nach ob das der Fall ist. Das würde die Laminieretiketten vielleicht erklären.

    Ich hab mir das Thema Jungrüde bisher deutlich schlimmer vorgestellt. Ich wollte nie, nie, niee einen Rüden haben und hab mich auch immer als Hündinnenmensch bezeichnet aber wo die Liebe hinfällt oder so :pfeif: Markieren tut er fast von Anfang an und das auch nicht wenig. Nervt mich ein bisschen aber kann ich mit leben. Pipilecken unterbinde ich, genauso das Reinsteigern in Pipistellen. Damit fahren wir ganz gut aktuell. Yuna ist jetzt gerade auch das 3. Mal seit seinem Einzug läufig und er macht es - wie auch bei den ersten beiden Malen - echt super. Ich dachte jetzt mit 15 Monaten wird das bestimmt anstrengend aber nein, geht wirklich gut :smile: Ich bin gespannt was noch kommt (und da kommt sicher noch einiges auf uns zu), aber im Moment könnte ich mir für die Zukunft sogar einen zweiten Rüden vorstellen.

    Jazz' Konzentrationsvermögen variiert stark je nach Tagesform. Ohne größere Ablenkung kann er schon recht lange konzentriert arbeiten, auf dem HuPla ist es wechselhaft. Mal macht er die ganze Stunde (mit Pausen versteht sich) echt toll mit, das nächste Mal hat er sichtlich Probleme, die Konzentration aufrecht zu erhalten. An solchen Tagen verlange ich dann aber auch nicht so viel, da scheint dann wohl viel zu passieren im Hundehirn :D Mit Yuna hatte ich das nie so extrem. Für die war ihre Aufgabe schon immer wichtiger als alles andere. Bei Jazz merke ich hingegen, wie sich die Prioritäten erst mit dem Erwachsenwerden langsam verschieben und ihm Arbeit immer wichtiger wird.

    Ich habe mit Yuna auch schon TA gewechselt, da es menschlich einfach nicht gepasst hat. Unsere alte TA ist null auf sie eingegangen und Yuna, die eh nicht gerne von Fremden angefasst wird, fand das irgendwann gar nicht mehr lustig dort. In der anderen Praxis lässt sie dagegen alles anstandslos mit sich machen :smile:

    Ich hatte heute eine super seltsame Begegnung mit den Hunden. Meine Hunde laufen fast immer frei. Wenn wir an Fußgängern vorbeigehen, nehme ich sie zu mir, wenn jemand darum bittet, dass ich anleine, mache ich das gerne. Wir sind etwa 100m hinter einem Paar mittleren Alters hergelaufen, meine Hunde haben sich in einem 10 Meter Radius um mich herum bewegt. Der Mann hat sich schon immer wieder umgedreht und die Hunde belächelt. Irgendwann ist Jazz ein Stückchen weiter vor gelaufen um einen Busch zu inspizieren. Von dem Paar war er aber immer noch ein gutes Stück entfernt und er hat auch keine Anstalten gemacht, sich den beiden weiter zu nähern oder irgendwie Interesse gezeigt. Plötzlich dreht sich die Frau um, rennt klatschend auf Jazz zu, beugt sich über ihn, holt mit dem Arm in seine Richtung aus und schreit "kusch, kusch kusch" :emoticons_look: Mein kleines Pflänzchen war total entsetzt und hat erstmal einen Sprint in die Gegenrichtung hingelegt. Er war sichtlich verstört und hat dann bei mir Schutz gesucht. Ich war völlig perplex und hab die Frau einfach nur angestarrt und auf eine Erklärung gewartet, die aber nicht kam. Sie ist dann einfach weitergelaufen.

    Ich kann nachvollziehen, wenn Menschen Angst vor Hunden haben, aber kann man dann nicht einfach ganz normal mit mir reden? Mal ganz davon ab, wenn sie das bei Yuna gemacht hätte, will ich nicht wissen, wie die reagiert hätte. Weggerannt wäre die sicher nicht :barbar:

    Ich habe die Canon EOS 70d, wollte eigentlich demnächst auch auf Spiegellos und Vollformat umsteigen aber das ist finanziell einfach nicht drin gerade. Da ich im Sommer viel unterwegs sein werde und da auch etwas Landschaft fotografieren möchte, suche ich noch ein Weitwinkelobjektiv, das ich im Nachhinein eventuell auch wieder verkauft bekomme. Hat jemand eine Empfehlung?

    Ich kann dazu auch eine kleine Geschichte von meinem Rüden erzählen: Jazz ist an sich ziemlich umweltsicher, läuft bei mir fast nur am Halsband und liebt eigentlich jeden fremden Menschen. Vor einiger Zeit musste ich spontan länger arbeiten und bat eine Bekannte ihn ein bisschen zu sich zu nehmen. Er kennt besagte Person und ihre Hündin von klein auf und mag beide. Never ever wäre ich auf die Idee gekommen, dass der irgendwie zusätzlich gesichert werden müsste. Naja, sie hat ihn zu sich in den Garten genommen, es hat nur wenige Minuten gedauert und er hat sich aus seinem Halsband gewunden, ist über den Zaun gesprungen und fast bis in den nächsten Ort gerannt. Gott sei Dank hat er sich von einer Fußgängerin einsammeln lassen und wirkte nicht großartig verstört, als ich ihn abgeholt habe. Er hat mich glaube ich einfach gesucht. Hätte ich so niemals erwartet, war der absolute Horror aber im Nachhinein ist man immer schlauer :ka: Seit diesem Erlebnis ist er bei jeder Person, die nicht ich bin, immer mit Geschirr und Halsband gesichert aber davor hätte ich ihn einer hundeerfahrenen Person auch bedenkenlos am Halsband mitgegeben. So kann man sich täuschen. Meine Hündin dagegen, geht mit jedem auch ohne alles mit, solange genug Futter vorhanden ist :ugly: