Freilauf führt hier höchstens zu Erschöpfung bei mir, weil Scannerblick und Umwelt im Auge behalten einfach herausfordernd ist, den Hund kratzt das alles nicht.
Allerdings habe ich ein anderes Problem (und würde mich über Input freuen):
Freilaufwiese, kein Zaun, Emmi hört - eigentlich. Wenn da nicht dieses große, sumpfige Wasserloch mit "Laubstrand" seit gestern wäre.
Leider führt ihres Erachtens der Fußweg um die Wiese zu dicht am Wasserloch vorbei und die Passanten unterschreiten wohl die Höflichkeitsdistanz. Emmi hat Jagdtrieb am Wasser, bisher aber nur am See/Meer, da ist sie eh angeleint, weil sie sonst bis Amerika schwimmen würde. Jetzt ist das Pfützending neu da und ich befürchte, das wird eine längere Geschichte. Jeder Passant wurde angebellt, wie von Sinnen. Und lein mal einen nassen, glitschigen Hund an, der in der Mitte vom Wasserloch steht und imponierend scharrt in alle Richtungen. Die kleine Drecks** ist immer 20cm vor meinem Arm wieder abgebogen. Boah, war ich angefressen. ![]()
So, was tun? Also, nicht mehr hingehen, klar, das liegt auf der Hand, löst das Problem ja aber langfristig nicht. Und irgendwo gibt es immer eine große Pfütze. Angeleint hinsitzen lassen und das Wasser nur anschauen? Bin gerade echt überfragt.
Dabei läuft es sonst echt gut, Leinenzerren ist überschaubar, sie joggt mit mir und bleibt dabei ansprechbar (mit Bauchleine an mich gebunden), ist freundlich zu allen Gästen (gerade haben wir die Kindergeburtstagssaison eingeläutet), es gibt eigentlich keine Grund zum Klagen.