Beiträge von remmidemmi

    Hier ist echt der große Hund der Kläffer. Der hat anfangs wegen allem erst mal bellend vor mir gestanden, das hab ich ihm zum Glück abgewöhnen können.

    Magst du mir verraten, wie es dir gelungen ist? Ich kann das Kläffen zwar abbrechen, aber ich hätte natürlich gerne, dass sie gar nicht erst loslegt. Und immer Management klappt leider nicht - manchmal kommen dunkel gekleidete Mitmenschen nämlich von beiden Seiten. Ignorieren ist eine hohe Kunst für den Hund, stelle ich fest, da haben wir noch ordentlich Strecke vor uns.

    Ich verstehe die Fixiertheit auf die Läufigkeiten auch nach 16 Jahren Hundehaltung nicht. Als wenn es da einen persönlichkeitsmodifzierenden Schalter und eine Spontanpersönlichkeitsreifung gäbe, aber das ist doch nicht so :see_no_evil_monkey:

    Jetzt nimm mir doch nicht meinen Strohhalm :ugly: |) Nach der ersten Läufigkeit hat sich ihr Verhalten schon verändert (aber ja, Kausalität und Korrelation ...), es war auf jeden Fall ein großer Sprung in der Ansprechbarkeit zu verzeichnen, Abruf aus dem Spiel ging, Abruf auf Distanz. Sie war ruhiger beim Gassi, mehr schnüffeln, weniger hektisches Gezerre. Wait and see, die Hoffnung stirbt zuletzt. Sexualhormone beeinflussen beim Menschen die Signalverarbeitung in der Rübe, das dürfte bei allen Säugetieren gleich sein.

    Massai Wir hätten Gebell abzugeben (wahlweise: dunkel gekleidete Menschen, Eichhörnchen, Postfahrrad, Rüden und alles, was unsichtbar ist für mich). Noch schiebe ich es - in Teilen zumindest - auf Unsicherheit, da es tagesformabhängig ist und warte auf die nächste Läufigkeit, von der ich mir ein bisschen mehr Klarheit in der Birne erhoffe.

    Aber Emmi wird auch erwachsener - sie legt jetzt keinen Wert mehr darauf, dass wir schlafen gehen, damit sie nicht alleine im Schlafzimmer ist. Sie pennt jetzt wahlweise im Wohnzimmer oder Flur und tapert irgendwann nachts rüber.

    So, ich hab es getan und gebucht :D

    Vom 27.5-10.6. fahren wir nun doch nicht an die Ostsee, sondern in die Normandie nach Barneville.

    Der Preis war nun deutlich günstiger als an der Ostsee und scheinbar ist die Strandnutzung zu der Zeit für Hunde auch sehr viel angenehmer.

    Wir sind auch in der Normandie an Pfingsten, eine Woche in der Nähe von Vesny, eine Woche in St.-Aubin-sur-Mer. :cuinlove: Strandvergnügen ist in der Normandie entspannter als in der Bretagne, außerhalb der großen Sommerferien in F sowieso.

    Mischkalkulation von Seiten der TA-Praxis, falls das (für die Praxis) möglich und umsetzbar ist. Dann kann Omas Dackel vllt günstiger behandelt werden.

    Das ist nicht Aufgabe der TA-Praxen. So eine Forderung würde einem für eine andre Berufsgruppe kaum einfallen.

    Es gibt Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, TA-Kosten für Bedürftige zu übernehmen. Das läuft dann über Spenden.

    Da bin ich deiner Meinung l'eau, das soll auch kein Standard-Abrechnungsverfahren sein. Aber vllt eine Option, die eine Praxis intern bespricht und im Fall der Fälle (also wirklich nur für die verzweifelte Oma) dann anbieten kann.

    Ich erlebe

    Ich erlebe gerade das Gegenteil und bin in einer Junghundegruppe (zwischen 4 und 7 Teilnehmern), wo die Trainerin immer sehr intensiv auf 1-2 einzelne eingeht, die größere Baustellen haben (immer die gleichen Teilnehmer). Und ich empfinde es zunehmend so, dass wir anderen "wenig beachtet" werden.
    Bei mir und Kaala läuft zwar alles ohne größere Probleme und sie ist ja auch nicht mein erster Hund, aber an sich ist das so auch nicht Sinn eines Gruppentrainings, wenn mind. 50% der Zeit für 1-2 einzelne Teams drauf geht und die anderen währenddessen warten oder allein vor sich trainieren ohne Feedback.

    Ich denke so allgemeine Grunderziehungs-Gruppenangebote sind halt primär sinnvoll für Hunde, die in Anwesenheit anderer noch Schwierigkeiten mit der generellen Ansprechbarkeit haben. Diesen Umstand, also die Ablenkung durch andere Hunde,hat man dann ja durchgängig.

    Wollte ich gerade schreiben - für uns ist es nämlich gerade das perfekte Training, eben nicht dran zu sein, nicht über Gebühr beachtet zu werden, Übungen zu machen, ohne dass wir im Fokus stehen, nicht zu den anderen Hunden/Menschen gehen zu dürfen. Wir hatten auch schon Einzelstunden, aber das Hauptproblem hier ist die Ansprechbarkeit bei Ablenkung, insofern ist Training in der Gruppe tatsächlich das Nonplusultra für Fortschritte in dieser Hinsicht.